Philippinen Blog – Reiseziele, Reiseberichte, Reisetipps & Reiseplanung 2019-04-10T22:19:56+00:00

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Philippinen Blog

Die Philippinen bestehen aus über 7.000 Inseln und bieten alleine deshalb schon eine Menge zu entdecken.

Die Inseln und Strände gehören zu den wohl schönsten auf der Welt. Weiterhin zieht das Land jedes Jahr viele Taucher und Surfer an.

Die großen Städte Manila und Cebu haben im Vergleich zu anderen asiatischen Metropolen nicht so viel zu bieten und sollten daher nur kurz besucht werden.

Die Philippinen sind nicht so leicht zu bereisen, wie beispielsweise Thailand, Vietnam oder Malaysia, deshalb solltest du dich vor deiner Reise sehr gut vorbereiten. Du solltest vorab schon wissen, wie deine Reiseroute aussehen soll und welche Sehenswürdigkeiten du unbedingt besichtigen willst.

Deshalb haben wir diese Übersichtsseite Philippinen Blog genannt, auf der du alle Tipps für die Philippinen wiederfindest.

Für detaillierte Infos und Tipps, lies unsere Reiseberichte über die Philippinen.

Wir wünschen dir viel Spaß mit der Reiseplanung für dieses wunderbare Land.

Weltreise Blog 2017

Nach unserer Rundreise auf den Philippinen findest du in diesem Artikel eine Übersicht unserer Reisetipps und Reiseberichte zu den jeweiligen Reisezielen auf den Philippinen sowie wertvolle Tipps für die Planung deiner Reise.

Welche Reiseziele auf den Philippinen möchtest du besuchen?

Unsere Artikel auf einen Blick: Hier findest du Tipps zu Reisezielen auf den Philippinen.

1. Philippinen

3. Boracay

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4. Palawan

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5. Bohol & Panglao

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8. Sonstige Reiseziele

Cebu
Siargao
Mindanao
Luzon

Unsere Blogartikel über die Philippinen

Reiseinfos für die Philippinen im Überblick

Die Philippinen sind ein Staat in Südostasien und liegen im Westen des pazifischen Ozeans, östlich von Vietnam. Sie können in drei große Inselgruppen unterteilt werden, nämlich Luzon, Visayas und Mindanao.

Bevölkerung und Sprachen

Die Bevölkerung umfasst insgesamt etwa 104 Millionen Einwohner, die als Filipinos/Filipinas bezeichnet werden. Die Hauptstadt des Landes ist Manila und Amtssprache ist Filipino. Zweite Amtssprache ist Englisch und für viele Einwohner sehr wichtig. Verständigungsprobleme wirst du dort deshalb kaum haben. Sogar schon die kleinen Kinder erhalten Englischunterricht.

Religion

Die meisten Menschen sind, im Gegensatz zu anderen südostasiatischen Ländern, Christen (etwa 90 %). Der Grund dafür ist die spanische Kolonialzeit. Auf Mindanao im Süden wird man eher den muslimischen Glauben vorfinden, welcher seinen Ursprung dort bereits im 13. Jahrhundert durch den Handel von Elfenbein mit Schifffahrern aus Indonesien und Malaysia fand.

Währung

Die Währung der Philippinen ist der philippinische Peso (PHP), wobei 60 Peso etwa 1 Euro sind (Stand Oktober 2017).

Geschichtliches

Spanische Kolonialzeit

1565 wurden die Philippinen eine spanische Kolonie. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann aber der Wunsch nach Gleichberechtigung und den damit verbundenen Reformen immer größer. Infolge dessen fand von 1896 bis 1897 die philippinische Revolution statt. Im Mai 1898 erklärten die Spanier den Amerikanern den Krieg und verloren dabei. Am 12. Juni 1898 folgte die philippinische Unabhängigkeitserklärung.

Amerikanische Kolonialzeit

Die USA wollten diese zunächst jedoch nicht akzeptieren und führten eine Militärregierung auf den Philippinen ein. Es kam zu Kämpfen zwischen den beiden Ländern. Die Philippinen wurden 1902 schließlich eine amerikanische Kolonie. In den darauffolgenden Jahren wurde den Filipinos aber mehr und mehr politische Mitsprache gestattet. Nach Verabschiedung des Gesetzes zur philippinischen Unabhängigkeit durch den amerikanischen Kongress 1934 begann eine 10-jährige Übergangsphase.

2. Weltkrieg

1942 bis 1945 erfolgte dann im Zuge des 2. Weltkrieges die Besetzung durch die Japaner nach dem Angriff auf Pearl Harbor. Es folgten fünfmonatige Kämpfe zwischen den Amerikanern und Japanern, bei denen viele Filipinos ihr Leben verloren. Die Schlacht in Manila wird als eine der brutalsten in der Geschichte Asiens bezeichnet. Am Ende konnten die Amerikaner die Philippinen zurückgewinnen.

Am 04.07.1946 wurden die Philippinen schließlich in die Unabhängigkeit entlassen.

Spanische und amerikanische Einflüsse

Die spanischen und amerikanischen Einflüsse sind noch heute deutlich zu spüren. Beispielsweise haben die Filipinos, wie auch viele Landes- und Ortsteile spanische Namen. Zudem haben sich, genauso wie in Amerika, viele Fastfood-Ketten etabliert. Die Jeepneys, welche man überall sehen kann, sind ein Überbleibsel aus amerikanischen Zeiten.

Menschen und Kultur

Willkommenskultur

Die Filipinos sind definitiv ein sehr aufgeschlossenes und offenes Volk. Sie beginnen gerne ein Gespräch, was mit Sicherheit auch an den guten Englischkenntnissen liegt. Weiterhin sind sie gastfreundlich, freuen sich darüber, wenn ihr Land besucht wird und man hört des Öfteren den Satz „Welcome to the Philippines!“.

In den Gegenden, in die nur wenige Touristen kommen, wirst du schon mal mit großen Augen angestarrt und eventuell auch für eine Berühmtheit gehalten. Irrt man mal orientierungslos herum, wird einem sogleich geholfen. Das einzig „negative“ ist, dass weiße Hautfarbe oft mit sehr reich gleichgesetzt wird, aber auch das ist zu verkraften. 😉

Glaube

Weiterhin erscheinen die Filipinos sehr religiös. In den Städten hängen überall viele Bilder, auf denen Jesus abgebildet ist und auch die Tricycles sind oft mit biblischen Sprüchen beschrieben. Gottesdienste beginnen teilweise um 4.00 Uhr morgens und warum auch immer laufen mitten in der Nacht manchmal Blaskapellen durch die Stadt (wir dachten beim ersten Mal, dass wir das geträumt hätten), was entweder mit Kirche oder Schule zu tun haben kann.

Lebensweise

In den kleineren Orten oder Fischerdörfchen betreiben viele Filipinos Selbstversorgung, besitzen ihren eigenen winzigen Straßenshop, leben vom Fischfang, Reisanbau und dem Prinzip von der Hand in den Mund. Einen Job mit festen und regelmäßigen Arbeitszeiten hat hier kaum jemand. In den größeren Städten ist dies natürlich mittlerweile schon anders, wobei dort die Schere zwischen Arm und Reich auch sehr weit auseinander geht.

Karaoke

Auffallend ist zudem, dass die Filipinos Karaoke über alles lieben. Egal, wo man hinkommt, dringen immer wieder die Klänge von bekannten Liedern und dazu die trällernden oder auch schiefen Gesänge zu einem durch. Ebenfalls sind „Schnulzenlieder“, gerne auch mal mit Techno vermischt, beliebt.

Philippinische Pünktlichkeit

Mit der Pünktlichkeit und der Haltung an feste Abmachungen ist es so eine Sache. Dies spielt hier einfach nicht so eine große Rolle und wenn man mal zwei Stunden zu spät kommt, gibt es auch keinen Grund dies zu entschuldigen. Busse, Züge usw. fahren im Gegensatz dazu aber schon immer zu den festgesetzten Zeiten ab.

Essen & Trinken

Die philippinischen Gerichte an sich sind im Gegensatz zu vielen anderen südostasiatischen Ländern nicht scharf gewürzt. Einzig die Bicol Region stellt hier eine Ausnahme dar.

Viele Gerichte mit Fleisch

Zudem wird sehr viel mit Fleisch gekocht. Das typische einheimische Essen wird von Reisenden eher nicht als Highlight angesehen. Dies können auch wir, bis auf ein paar wirklich gute Gerichte, bestätigen.

Reis als Grundnahrungsmittel

Zu fast jedem Gericht gibt es Reis, auch schon zum Frühstück. Das gehört dort einfach dazu, so wie sich bei uns das Salz in die Suppe gehört und ist definitiv ein Grundnahrungsmittel, gerade weil es auch nicht teuer ist. Oftmals fehlen die Soßen und es gibt einfach nur Reis mit Fleisch.

Ei als Beilage

Ebenfalls findet man Eier, meist als Spiegeleier zubereitet, in vielen Gerichten vor. Beim Frühstück, in Suppen, auf dem gebratenen Reis oder als Beilage zum Fleischgericht. Ein Ei ist dabei!

Kaltes Essen aus Töpfen

Zusätzlich gibt es Imbisse, in denen Töpfe nebeneinander aufgestellt werden. Man weiß oft nicht so ganz genau, was sich darin befindet. Auf jeden Fall sind die verschiedenen Gerichte, welche natürlich mit Reis serviert werden, immer kalt. Es sei denn du kommst gerade zufällig nachdem es frisch gekocht wurde. Hierfür gibt es aber keine feste Zeit.

Amerikanische Fastfood-Ketten

Den Einfluss durch die Amerikaner kann man, wie oben schon beschrieben, anhand der vielen Fastfood-Ketten feststellen. Am beliebtesten ist Jollibee. Egal zu welcher Uhrzeit, dort ist immer etwas los.

Softdrinks, Rum-Cola und San Miguel

Auch amerikanische Softdrinks sind gängig. Bei den alkoholischen Getränken sind Rum-Cola und die Biersorten vom Braukonzern San Miguel sehr beliebt. Das Bier wird direkt auf den Philippinen gebraut.

Unsauberes Leitungswasser

Wasser solltest du auf jeden Fall vom Supermarkt kaufen, da das Leitungswasser meist voll von Keimen und Bakterien ist. Selbst in Städten, die ein gutes Abwassersystem haben, solltest du dich nicht darauf verlassen.

Hygiene und Sauberkeit

Auch beim Essen empfiehlt es sich definitiv etwas genauer hinzuschauen, ob es in dem ausgewählten Restaurant oder Imbiss hygienisch und sauber ist. Wir haben gehört, dass Fleisch und Fisch oftmals bis zu dreimal aufgetaut und wieder eingefroren werden.

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2 Comments

  1. Michi 23. Juli 2019 um 19:32 Uhr - Antworten

    Hi Ihr Lieben, wir sind bereits Backpacking und Asienerfahren und planen aktuell in 12.2019 unsere Tour Cebu, Bohol usw zu organisieren. Zum ersten Mal sind wir jedoch von den aktuellen Reisewarnungen etwas beeinflusst. Was sagt ihr denn dazu und wie war eure Erfahrung, wann genau seid ihr denn da gewesen?!?!?

    • Booktrip 1. Dezember 2019 um 9:31 Uhr - Antworten

      Hi Michi,
      die Philippinen sind sicherlich anders als der Rest von Südostasien.
      Wir hatten jedoch keine weiteren Zwischenfälle, einzig in den Großstädten Cebu und Manila fühlten wir uns etwas unwohl.
      Auf Mindanao waren wir leider nicht. Hier würden wir euch empfehlen, vor einer Reise die aktuelle Situation zu prüfen.
      Am besten unterhält man sich vor Ort mit den Einheimischen. Sie wissen die aktuelle Lage oftmals besser einzuschätzen, als die diversen Nachrichtenseiten im Internet.
      LG und eine schöne Zeit! 🙂
      Peter

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