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Das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland liegt etwa 30 Kilometer südlich der Stadt Rotorua auf der Nordinsel Neuseelands. Es handelt sich hierbei um ein 18 km² großes Geothermalgebiet, in dem man eine Vielzahl von geothermischen Wundern und Erscheinungsformen vorfinden kann. Die Bezeichnung als Wunderland trifft definitiv zu. Laut Tripadvisor zählt Wai-O-Tapu zu einem der 20 surrealsten Orte der Welt. Der Name bedeutet übrigens heiliges Wasser.

Anfahrt, Öffnungszeiten und Preise

Das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland ist ganz einfach mit dem Auto zu erreichen. Von Rotorua aus fahren ebenfalls Shuttle Busse hin und zurück. Zudem hat das Geothermalgebiet rund um das Jahr geöffnet, sogar an den Feiertagen. Vom 1. April bis zum 31. Oktober ist es von 8.30 bis 17.00 Uhr und vom 1. November bis zum 31. März von 8.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine Eintrittskarte für Erwachsene kostet 32,50 NZD (19,50 Euro, Stand Februar 2018).

Rundwege zu den Sehenswürdigkeiten

Der längste Rundweg, auf dem man an allen Sehenswürdigkeiten des Thermal Wonderlands vorbeikommt, kann in drei kürzere Rundwege unterteilt werden. Die komplette Strecke ist drei Kilometer lang und wirklich einfach zu begehen.

Wai-O-Tapu

Übersichtskarte der Rundwege im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland.

Lady Knox Geysir

Der Lady Knox Geysir ist zwar Teil des Wai-O-Tapu Thermal Wonderlands, jedoch befindet er sich nicht direkt auf dem Gelände hinter dem Besucherzentrum. Man muss also nach dem Ticketkauf ein kurzes Stück mit dem Auto fahren. Der Geysir wird jeden Tag um 10.15 Uhr künstlich zum Ausbruch gebracht. Dazu wird einfach Seife in die Öffnung gegeben. Die Höhe der spritzenden Fontäne ist anschließend zwischen zehn und zwanzig Meter hoch. Da uns das zu „künstlich“ war und die Besucher in Massen hingeströmt sind, haben wir uns dagegen entschieden. Das hatte den Vorteil, dass es im Thermal Wonderland anfangs sehr ruhig zuging.

Wunder in den verschiedensten Farben

Im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland gilt es dann, die unterschiedlichsten Wunder und Erscheinungsformen zu entdecken. Dazu gehören Schlammtümpel, dampfende Fumarole, kalte und heiße Seen sowie kollabierte Krater. Besonders beeindruckend sind auch die verschiedensten Verfärbungen der Naturphänomene. Diese entstehen durch das Auftreten und Zusammenwirken unterschiedlicher Mineralien.

Wai-O-Tapu

Durch das Auftreten verschiedener Mineralien sieht man ein Zusammenspiel der unterschiedlichsten Farben.

Wai-O-Tapu

Verfärbung des Holzes.

Wai-O-Tapu

Dampfschwaden und blubberndes Wasser.

Wai-O-Tapu

Die Umgebung hier ist wirklich etwas anders.

Wai-O-Tapu

Mittendrin sind wieder neongelbe Tupfer zu sehen.

Wai-O-Tapu

Die gelb leuchtende Sulphur Cave.

Wai-O-Tapu

Der Name Wunderland ist jedenfalls zutreffend.

Kollabierte Vulkankrater

Kurz nach dem Betreten des Parkes stoßen wir auf eine Vielzahl von kollabierten Vulkankratern. Diese sind teilweise mit Wasser oder blubberndem Schlamm gefüllt und überall dampft es nur so heraus. Auch der Schwefelgeruch ist äußerst intensiv hier.

Wai-O-Tapu

Blick auf dampfende und kollabierte Vulkankrater.

Wai-O-Tapu

In diesen Kratern blubbert der Schlamm vor sich hin.

Champagne Pool

Sehr impressiv und irgendwie unwirklich ist der Champagne Pool. In diesen sprudelt 230 Grad heißes Wasser aus einer Tiefe von 62 Metern nach oben und kühlt dann im Pool auf 74 Grad herab. Verschiedene Mineralien erzeugen eine orange Umrandung des Pools. Die Dampfschwaden wabern nur so darüber hinweg.

Wai-O-Tapu

Der dampfende Champagne Pool.

Wai-O-Tapu

Verschiedene Mineralien erzeugen eine leuchtend orange Umrandung des Pools.

Wai-O-Tapu

Das Wasser im Pool hat eine Temperatur von 74 Grad.

Wai-O-Tapu

Ein wirklich surreales Naturphänomen.

Lake Ngakoro und Devil´s Bath

Nachdem wir am hinteren Teil des Rundweges angekommen sind, erblicken wir den Lake Ngakoro mit seiner schönen, smaragdgrünen Farbe. Auf dem Rückweg kommen wir unter anderem noch am Devil´s Bath Krater vorbei und sind total beeindruckt von dessen intensiver Farbe. Diese kann mal eher grünlich oder eher gelblich sein, je nachdem, wie das Licht reflektiert wird und ob es bewölkt ist.

Wai-O-Tapu

Der Lake Ngakoro.

Wai-O-Tapu

Blick auf den Devil´s Bath Krater.

Wai-O-Tapu

Je nach Wetter und Sonnenschein wechselt die Farbe von gelb zu grün.

Mud Pools

Vom Besucherzentrum aus fahren wir ein kurzes Stück mit dem Auto weiter und gelangen zu den Mud Pools. Der heiße Schlamm blubbert und spritzt hier nur so nach oben. Er ist zwischen 60 und 80 Grad heiß.

Wai-O-Tapu

Blubbernder Schlamm in den Mud Pools.

Wai-O-Tapu

Dieser ist zwischen 60 und 80 Grad heiß.

Wai-O-Tapu

Manchmal gibt es kleine Schlammfontänen zu sehen.

Fazit

Insgesamt haben wir etwa drei Stunden im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland verbracht und sind der Meinung, dass man so etwas einmal gesehen haben muss. Auch für uns war es zum Teil wirklich surreal und unvorstellbar, dass das alles nur durch die Natur entstanden ist.

Unter diesem Link gibt es noch weitere Infos zum Geothermalgebiet Wai-O-Tapu.

Von | 2018-06-18T16:59:06+00:00 Juni 18th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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