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Die Wairere Falls liegen ganz in der Nähe der Stadt Matamata und sind mit ihren 153 Metern die höchsten Wasserfälle der Nordinsel Neuseelands.

Guten Morgen liebe Sonne

Auch letzte Nacht hat es durchgeregnet und seit unserer Tour über die Coromandel Peninsula vor ein paar Tagen haben wir unsere nassen Sachen nicht trocken bekommen. Im Camper ist mittlerweile schon alles ganz feucht und klamm.

Als wir heute Morgen aufwachen, trauen wir unseren Augen kaum, da plötzlich ein paar Sonnenstrahlen hereinscheinen. Genau über uns ist ein blaues Himmelsloch. In der Ferne sieht man aber immer noch die dunklen Wolkenwände.

Wir beeilen uns und nutzen die Zeit gleich aus, um mal wieder draußen zu frühstücken. Abgespült wird danach am wohl schönsten Platz, den man sich für ein Spülbecken nur denken kann und wir genießen die Aussicht.

Wairere Falls

Genau über uns gibt es endlich mal wieder blauen Himmel zu sehen. Das ist übrigens die Aussicht, die wir von unserem Campingplatz aus haben.

Wairere Falls

Der wohl schönste Platz, den man sich für ein Spülbecken vorstellen kann.

Die Stadt Matamata

Wir verlassen den Campingplatz und fahren durch die saftig grüne Hügellandschaft nach Matamata. Da diese Stadt nicht weit von Hobbiton entfernt liegt, ist sie sozusagen das Aushängeschild dafür. Es gibt ein Restaurant, das auf einer Seite wie ein Hobbithaus aussieht und sogar auf der Speisekarte gibt es passend benannte Gerichte zum Film. Zudem kann man sich dort für 5 NZD (3 Euro) als Hobbit verkleiden.

Ebenfalls sieht die Touristeninformation, genannt i-SITE, wie ein riesiges Hobbithaus aus. Als der Film Der Herr der Ringe gedreht wurde, bekamen 300 Einwohner Matamatas eine Nebenrolle.

Wairere Falls

Die Touristeninformation i-SITE sieht wie ein riesiges Hobbithaus aus.

Übrigens: i-SITEs gibt es in so gut wie jeder Stadt Neuseelands. Man bekommt dort viele Infos zu den Aktivitäten in der jeweiligen Region und zum Land selbst. Zudem können dort auch Touren gebucht werden.

In manchen Städten gibt es zusätzlich noch ein Visitor Centre. Unserer Meinung nach bekommt man dort genauere Infos zu örtlichen Wanderrouten und Wetterbedingungen. Allerdings können dort keine Touren gebucht werden.

Wairere Falls

Und das ist das Zeichen der i-SITE.

Warum Bier kaufen in Neuseeland gar nicht so einfach ist

Bevor wir zu den Wairere Falls aufbrechen, müssen wir noch unseren Lebensmittelvorrat aufstocken und fahren deshalb zur Supermarktkette Countdown.

Dort überlegen wir uns, dass wir uns eigentlich mal etwas Bier kaufen könnten, sind aber an der Kasse dann ziemlich verwundert.

Wird man unter 25 geschätzt, wird nach dem Pass gefragt

In Neuseeland ist es so, dass Alkohol allgemein ab 18 Jahren gekauft werden kann. Nach dem Ausweis wird gefragt, wenn man das Gefühl hat, dass die Person unter 25 ist. Wir werden nach unseren Pässen gefragt, die sich natürlich im Auto befinden. Führerschein oder Personalausweis zählen nicht.

Beide Pässe müssen vorgezeigt werden

Ich laufe also zum Auto, um Peters Pass zu holen und komme außer Atem wieder an der Kasse an. Da heißt es dann, dass BEIDE Pässe vorgezeigt werden müssen. Ernsthaft jetzt!? Der Dame hinter der Kasse tut das schon richtig leid. Die Leute, welche hinter uns an der Kasse stehen sind völlig entspannt und geduldig und scherzen sogar noch herum. In Deutschland würden mittlerweile wahrscheinlich alle ungeduldig von einem Bein auf das andere treten.

Nachdem ich auch meinen Pass geholt habe, wird nochmal eine andere Mitarbeiterin hinzugewunken, die die Pässe überprüfen muss (das ist immer so) und erst dann können wir den Bezahlvorgang endlich abschließen.

Wairere Falls

Solche Hinweise findet man übrigens öfter vor dem Eingang eines Supermarktes. Da ist es also ganz normal, dass jemand barfuß oder nur mit Socken im Supermarkt herumläuft. 😉

Wanderung zu den Wairere Falls

Nachdem wir alles in unserem Camper verstaut haben, fahren wir 15 Kilometer weiter zu den Wairere Falls, den höchsten Wasserfällen der Nordinsel Neuseelands. Schon von Weitem sieht man die herabstürzenden Wassermassen. Jetzt heißt es Trekkingschuhe anziehen und los geht es.

Man kann zwischen verschiedenen Wanderungen wählen und wir entscheiden uns für die 45-minütige Wanderung zum Lower Lookout.

Wairere Falls

Schon von Weitem sieht man die herabstürzenden Wassermassen.

Wairere Falls

Hier kann man zwischen verschiedenen Wanderungen wählen.

Über den rutschigen Weg geht es nach oben

Nach den vielen Regenfällen der letzten Tage ist der meist steile Weg nach oben recht schlammig und die Steine und Wurzeln sind ziemlich rutschig. An manchen Stellen haben sich auch kleine Bäche gebildet. Man muss also schon etwas trittsicher sein.

Wairere Falls

Über Steine und Wurzeln geht es nach oben.

Wairere Falls

Nach den vielen Regenfällen der letzten Tage ist der Weg recht schlammig.

Tosendes Wasser

Immer wieder passieren wir Brücken, die über das tosende Wasser, welches weiter oben in die Tiefe schießt, führen. Faszinierend, wie die Steine davon total umspült werden. Überall plätschert und tröpfelt es und wir kommen dazwischen auch an kleineren Wasserfällen vorbei.

Wairere Falls

Das tosende Wasser umspült die Steine. Ein schöner Anblick.

Wairere Falls

Immer wieder passieren wir Brücken.

Wairere Falls

Sogar ein paar Sonnenstrahlen scheinen auf die vom Moos bewachsenen Steine.

Üppige Vegetation und beeindruckende Wairere Falls

Beeindruckend ist auch die üppige Vegetation und wir haben das Gefühl, plötzlich im Dschungel gelandet zu sein, gerade weil hier auf einmal eine drückende Schwüle herrscht. Wir bewundern die Baumfarne und die vom Moos überwachsenen Felswände.

Am Aussichtspunkt angekommen, haben wir dann eine super Sicht auf die riesigen und tosenden Wairere Falls. Leider war es etwas schwierig, das Naturschauspiel mit der Kamera einzufangen.

Wairere Falls

Beeindruckend ist hier auch die üppige Vegetation. Bei den Bäumen in der Mitte, die wie Palmen aussehen, handelt es sich um Baumfarne.

Wairere Falls

Ankunft bei den beeindruckenden Wairere Falls.

Weiterfahrt nach Rotorua

Zurück bei Alfred sind unsere Schuhe wieder total nass. Mittlerweile kennen wir das ja schon. 😉 Wir machen uns auf den Weg ins 77 Kilometer entfernte Rotorua. Das Wetter wechselt auf der Fahrt andauernd: Sonne, Wolken, Regen.

Am Campingplatz, der etwas außerhalb von Rotorua liegt, angekommen, wird es Zeit, dass wir uns endlich mal unserem Camperhaushalt widmen.

Es wird also alles durchgewaschen und getrocknet, Schuhe werden eingeweicht und die Essensbox wird ausgemistet und sauber gemacht. Endlich riecht es im Camper wieder gut.

Zum Abendessen gibt es heute leckere Wraps, was für uns mittlerweile ein Gourmet-Gericht darstellt.

Im nächsten Reisebericht gibt es dann mehr über das dampfende und nach Schwefel riechende Rotorua zu erfahren.

Von | 2018-06-14T07:41:24+00:00 Juni 14th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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