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Der Taroko Nationalpark liegt im Osten Taiwans, etwa 30 Minuten von der Stadt Hualien (hier gehts zum vorherigen Reisebericht über Hualien) entfernt. Zwischen Marmor- und Granitbergen gibt es dort eine gigantische Schlucht, die Taroko-Schlucht, durch welche der älteste Nationalpark Taiwans seinen Namen erhalten hat. Geformt wurde sie von einem Fluss, der das Gestein vor Millionen von Jahren immer weiter abgetragen hat.

Im Nationalpark findet man von Nebel verhangene Berge, tosendes Wasser, Pagoden, Tempel, aus Gesteinsspalten herabfallende Wasserfälle und atemberaubende Aussichtspunkte vor.

Entlang der Schlucht windet sich eine Straße, auf welcher man zu den Sehenswürdigkeiten und verschiedenen Wanderwegen gelangt.

Anreise von Hualien in den Taroko Nationalpark

In den Taroko Nationalpark kommt man von Hualien am besten mit einem Roller oder, so wie wir das gemacht haben, mit dem Bus 1133 A – Taroko Route. Dieser fährt links vor dem Bahnhofsgebäude weg. Die Abfahrtszeiten können dem nachfolgenden Bild entnommen werden. Für 250 Taiwanesische Dollar (7,14 Euro) kann man sich beim Busschalter auf dem Bahnhofsplatz ein Tagesticket kaufen und dann beliebig oft in den Bus ein- und aussteigen. Wir haben direkt im Bus mit unseren Easycards bezahlt.

Taroko Nationapark

Die Abfahrtszeiten des Busses 1133 A in Hualien.

Fortbewegung im Taroko Nationalpark

Der Bus 1133 A verkehrt auch im Nationalpark und fährt die wichtigsten Stationen und Sehenswürdigkeiten dort an. Bis zur letzten Station dauert es von Hualien aus etwa eineinhalb Stunden. Aber aufgepasst, auf dem Hinweg fährt der Bus teilweise andere Stopps an als auf dem Rückweg. Man sollte sich also schon im Voraus überlegen, was man gerne sehen würde. Das nachfolgende Bild stellt die Route des Busses für die Hin- wie auch für die Rückfahrt dar. Zu erwähnen ist noch, dass die Busse nur stündlich fahren und man deshalb immer ein Auge auf den Busfahrplan haben sollte.

Taroko Nationalpark

Unbedingt beachten, dass der Bus 1133 A auf dem Rückweg nicht die gleiche Route fährt, wie auf dem Hinweg!

Im Nationalpark verkehrt zudem noch der Bus 302. Auch dieser fährt die wichtigsten Stationen stündlich ab, hat aber, genau wie der Bus 1133 A, unterschiedliche Routen für Hin- und Rückweg. Hat man sich ein Tagesticket gekauft, kann man dieses nicht für den Bus 302 benutzen, sondern muss mit Kleingeld nochmal extra bezahlen. Das ist aber nicht teuer.

Sehenswürdigkeiten und Wanderwege im Taroko Nationalpark

Die Sehenswürdigkeiten im Taroko Nationalpark sind alle mit Wanderwegen verbunden. Es gibt acht verschiedene Hauptwanderwege, welche man selbst erkunden kann. Da die Region um den Nationalpark oft von Erdbeben oder Erdrutschen betroffen ist, kommt es vor, dass manche Wege hin und wieder gesperrt sind. Bei uns waren das vier von acht. Die kürzeste Route beträgt 640 Meter und die längste Route 8,8 Kilometer.

Taroko Nationalpark

Übersicht über die Wanderwege im Taroko Nationalpark. Die durchgestrichenen Wanderwege sind gesperrt (Stand: November 2017). Der Trail durch die Swallow Grotto fehlt in dieser Auflistung.

Auf dieser Internetseite erhält man Infos über die verschiedenen Routen und den Nationalpark wie auch eine Karte.

Viele andere Wanderwege sind nicht frei zugänglich. Um diese begehen zu können, muss man sich bei der Polizeistation erst eine Erlaubnis einholen. Für manche braucht man sogar einen Tour Guide. Am besten ist es, sich darüber im Tourist Office am Bahnhof in Hualien zu informieren.

Tipp: Der Zhuilu (Jhuilu) Old Trail, welcher vor der Swallow Grotto über eine Hängebrücke und dann an den Abhängen der Schlucht entlang führt und für den man eine Erlaubnis braucht, soll sehr schön sein. An Wochentagen dürfen diesen nur 96 Menschen und an Feiertagen 72 Menschen pro Tag begehen.

Taroko Nationalpark

Dies ist die Anleitung, wie man eine Erlaubnis für den Trail bekommt.

Unsere Tour durch den Taroko Nationalpark

Wie so oft informieren wir uns nicht großartig vor unserer Tour und fahren einfach mal drauf los. Unser Bauchgefühl sagt uns, zur letzten Station, Tianxiang, zu fahren, da die vielen Touristen an der ersten Haltestelle im Park beginnen und wir die Ströme umgehen wollen. Schon bei der Fahrt bekommt man einen guten Eindruck von der Schlucht, da sich die Straße daran entlang windet. Man fährt durch Tunnel und vorbei an steilen Abhängen. Kommt ein Fahrzeug entgegen, kann es schon mal ganz schön eng werden. Die Straße ist übrigens auch die Verbindungsstraße zwischen West- und Osttaiwan.

Taroko Nationalpark

Auf der Straße kann es schon mal ganz schön eng werden.

Tianxiang

Angekommen an der letzten und für uns ersten Station Tianxiang wollen wir den Baiyang Waterfall Trail gehen und der ist…GESPERRT! Hätten wir ja auch auf unserer, vom Hostel zur Verfügung gestellten, Karte sehen können. Da ist er nämlich groß und fett durchgestrichen worden.

Also holen wir uns erstmal einen Kaffee vom 7-Eleven (ja, sogar den gibt es im hintersten Bergdorf irgendwo im Nirgendwo) und steigen die paar Treppen bis zum Wen Tianxiang Park nach oben. Von dort aus hat man eine wunderbare Sicht auf das satte Grün der Bäume, einen Tempel und eine Pagode.

Zu diesem Tempel gehen wir anschließend über die Brücke und über Treppen hinauf. Auch hier hat man einen tollen Blick auf die Umgebung.

Taroko Nationalpark

Die Aussicht vom Wen Tianxiang Park.

 

Taroko Nationalpark

Die Pagode in der Nähe der Haltestelle Tianxiang.

Lushui (Lushui – Heliu Trail)

Da wir nicht so lange auf den Bus warten wollen, machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum nächsten Stopp, Lushui. Wir bleiben immer wieder stehen, bewundern die Schlucht und erreichen unser Ziel etwa 20 Minuten später.

Von hier aus gehen wir den Wanderweg bis nach Heliu. Wir kommen zu einer kleinen Hängebrücke, passieren einen dunklen Tunnel und wandern anschließend an der Felswand um den Berg herum. Danach geht es über einen Feldweg durch grüne Natur. Unter uns schlängelt sich die Straße entlang und wir sehen einen Wasserfall, der aus einem Felsspalt nach unten stürzt. In Heliu angekommen, kann man ürigens zu einer Aussichtsplattform gehen, um den Wasserfall noch besser betrachten zu können.

Taroko Nationalpark

Überquerung der Hängebrücke.

 

Taroko Nationalpark

Die Sicht vom Lushui – Heliu Trail aus.

Yanzikou (Swallow Grotto)

Nach einer kurzen Mittagspause fahren wir mit dem Bus 302 weiter nach Yanzikou, wo wir die Swallow Grotto besichtigen wollen. Der Name Swallow Grotto (Schwalbengrotte) kommt von den vielen Schwalben, die in der Schlucht hin- und herfliegen und ihre Nester in den Felswänden haben.

Eigentlich ist hier nicht wirklich ein Wanderweg, sondern nur ein kleiner, für Fußgänger abgesperrter Weg, welcher direkt neben der Straße entlang führt. Die Aussicht ist aber der absolute Wahnsinn. Immer wieder bieten sich neue Blickwinkel auf die Schlucht, die hoch aufragenden Felswände und den reißenden Fluss.

Auf halbem Weg befindet sich ein kleines Restaurant, von wo aus man ebenfalls auf die Schlucht blicken kann.

Kleiner Tipp: Am besten kommt man vor 13.30 Uhr hierher. Ab diesem Zeitpunkt schieben sich nämlich Massen von chinesischen Touristen durch die Swallow Grotto.

Taroko Nationalpark

Der Weg führt direkt an der Straße und der Schlucht entlang.

 

Taroko Nationalpark

Immer wieder bieten sich neue Blickwinkel auf die Schlucht aus Marmor- und Granitgestein.

Eternal Spring Shrine (Changchun Trail)

Weiter geht es für uns zum Changchun Trail. Als wir aus dem Bus steigen, sehen wir schon den Eternal Spring Shrine oder auch Changchun Shrine genannt. Dieser befindet sich direkt an einer Felswand. Darunter fließt ein Wasserfall hervor. Gebaut wurde der Schrein zum Gedenken an die 212 Arbeiter, welche beim Bau des Central Cross-Island Highway von 1956 bis 1960, verstarben.

Beim Changchun Trail handelt es sich eigentlich um einen Rundwanderweg, der aber leider auch gesperrt ist. Vor dem Eingang befinden sich ein Gitter aus Bambusrohren und es sieht nicht so aus, als werde der Weg demnächst wieder freigegeben.

Taroko Nationalpark

Der Eternal Spring Shrine befindet sich direkt an einer Felswand. Darunter sieht man den Wasserfall.

 

Taroko Nationalpark

Der Changchun Trail ist momentan gesperrt.

Wir gehen deshalb einfach durch den Tunnel hindurch und wandern auf der anderen Seite des Berges eine steile Straße nach oben. Diese führt zum Changuang Tempel. Von dort aus überqueren wir eine Hängebrücke, um auf die andere Seite zu gelangen. Dann geht es Treppen, Treppen, Treppen und nochmal Treppen steil nach oben bis zu einem Glockenturm.

Die Stufen sind oft von Rissen durchzogen und wenn man sich bewusst macht, das es hier oft Erdbeben gibt, bekommt man, so direkt am Abhang, schon ein etwas seltsames Gefühl.

Der Aufstieg bis zum Glockenturm lohnt sich aber defintiv. Die Aussicht ist einmalig und man könnte stundenlang einfach nur dastehen und um sich blicken. Wir haben das Gefühl, zwischen den Bergen zu schweben und genießen die absolute Ruhe hier oben.

Taroko Nationalpark

Ich beim Überqueren der Hängebrücke.

 

Taroko Nationalpark

Die tolle Aussicht vom Glockenturm aus.

 

Taroko Nationalpark

Hier hat man das Gefühl, zwischen den Bergen zu schweben.

Rückfahrt nach Hualien

Nach unserer Rückkehr zur Bushaltestelle müssen wir noch etwas warten und nehmen dann den vorletzten Bus nach Hualien. Gewandert sind wir heute genug. Müde fallen wir in unsere Sitze.

Unser Fazit zum Taroko Nationalpark

Der Taroko Nationalpark unterscheidet sich von anderen Nationalparks vor allem aufgrund der gigantischen und langen Schlucht. Schon allein die Tatsache, dass sich Wasser mit einer solchen Kraft durch Gestein arbeiten kann, ist faszinierend. Außerdem tragen Erdrutsche wie auch Erdbeben zu ständigen Veränderungen des Nationalparks bei. Uns hat das alles auf jeden Fall sehr beeindruckt.

Von den Wanderwegen haben uns am besten der Weg entlang der Swallow Grotto und der Changchun Trail gefallen. Entlang der Swallow Grotto hatten wir die beste Sicht auf die Schlucht und das Gestein.

Den Changchun Trail konnten wir zwar nur zur Hälfte gehen, aber hatten dabei die beeindruckenste Aussicht auf die umliegenden Berge und das Tal beim Glockenturm. Zudem haben wir die absolute Ruhe dort sehr genossen.

Von | 2018-01-14T12:04:51+00:00 Januar 14th, 2018|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Taiwan, Travel|0 Kommentare

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