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Aktueller Aufenthaltsort: Taipei

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Ni Hao heißt Hallo! Xiè Xiè heißt Danke!

Ja, also das war es dann auch schon fast, was wir im Voraus so an Wissen über Taiwan haben. Wir möchten uns dieses Mal einfach überraschen lassen, was uns erwartet und haben uns deshalb kaum über unser zweites Reiseziel informiert. Zeitdruck haben wir auch nicht, da wir für 90 Tage ein Visum bekommen. Ebenfalls sind wir hier auf keine Flüge angewiesen, die wir schon im Voraus buchen müssten. Vor uns liegen also … keine Ahnung wieviel Tage in Taiwan. Wir wissen nur, dass wir so richtig in dieses Land, über das kaum jemand etwas weiß, eintauchen möchten. In Taipei haben wir vorerst mal fünf Nächte gebucht. Also nichts wie rein ins neue Abenteuer!

Tag 1: Der Schwall von tausenden neuen Eindrücken

Natürlich macht man sich trotzdem Gedanken und stellt sich vor, wie die Lebensweise, Kultur, Infrastruktur etc. sein wird, aber DAMIT hätten wir nicht gerechnet, niemals!

Ankunft und Einreise am Taoyuan International Airport

Als wir mitten in der Nacht am Flughafen ankommen, ist alles völlig entspannt und das am internationalen Flughafen in der Hauptstadt!? Die Passagiere aus unserer Maschine scheinen hier die einzigen zu sein. Wir laufen in Richtung Passkontrolle, um unser Visum zu erhalten. Die erste Überraschung ist der Hinweis, dass man sich bei Krankheit umgehend in Quarantäne begeben solle. Die Körpertemperatur wird zudem per Wärmebildkamera gemessen, um die Einführung von Infektionen zu vermeiden.

Wir füllen die Arrival Card, die wir im Flugzeug bekommen haben, mit allen wichtigen Infos zu unserer Person aus. Mit dieser und einem gültigen Reisepass erhält man dann das kostenfreie Visum für 90 Tage. Sogar Lesehilfen kann man sich hier einfach nehmen. Wer hat das schon mal am Flughafen gesehen?

Ein bisschen Bedenken haben wir schon, dass es bei der Einreise ein Problem geben wird, da man eigentlich ein Weiter- oder Rückflugticket vorlegen sollte. Entweder ist dies nicht so wichtig oder die Dame am Schalter, die plötzlich anfängt Deutsch zu sprechen, ist zu verblüfft, um danach zu fragen, als sie hört, dass wir auf jeden Fall vier Wochen bleiben wollen.

Nach erfolgreicher Einreise verbringen wir die restlichen Stunden bis zum Morgen am Flughafen. Die Unterkunft wollten wir uns für diese Nacht sparen.

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Willkommen in Taiwan!

Vom Flughafen ins Zentrum mit der EasyCard und per Bus

Am günstigsten ist es, mit dem Bus ins Zentrum zu gelangen. Dieser ist, dank dem super ausgeschilderten Flughafen, nicht schwer zu finden. Vorher kaufen wir uns im Gemischtwarenladen 7-Eleven noch die EasyCard, eine Karte, auf die man Geld lädt und dann für sämtliche Verkehrsmittel (Busse, Züge, U-Bahnen, Fahrräder) und sogar in Supermärkten damit bezahlen kann. Sie wird einfach nur kurz auf einen Sensor gelegt und der zu zahlende Betrag wird davon abgebucht.

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Unsere EasyCards, welche sehr nützlich für eine Reise durch Taiwan sind.

Im Bus finden wir Sitze vor, die uns an riesige Wohnzimmersessel erinnern. Wo sind wir denn hier gelandet? Der Busfahrer spricht Englisch. Müssen wir doch nicht nur die ganze Zeit mit Händen und Füßen sprechen?

Wieso hupt hier keiner? Warum hält sich jeder an die Verkehrsregeln? Alles scheint völlig geordnet und strukturiert zu sein. Sind wir wirklich noch in Südostasien? Ach ne, sind wir nicht, wir sind in Ostasien. Aber ist das wirklich so anders?

Vom Hauptbahnhof zum Fun Inn Taipei Hostel

Pünktlich am Hauptbahnhof angekommen, ohne in ein Verkehrschaos geraten zu sein, laufen wir das letzte Stück bis zu unserem Hostel zu Fuß. Obwohl wir an einer breiten Straße entlang gehen, ist es irgendwie ruhig, nicht hektisch. Auf der Fahrbahn sind viele verschiedene Linien aufgezeichnet, die den Verkehr einwandfrei regeln. An den hohen Häusern sind überall bunte Schilder mit chinesischen Schriftzeichen angebracht. Alles ist sauber und ordentlich. Wir werden überhaupt nicht angestarrt, womit wir hier gerechnet hätten. Nein, wir gehören einfach dazu. Es sind weder frei streunende Hunde noch Katzen zu sehen. Irgendwie erscheint alles sehr westlich, nur das es eben Taiwan in Asien ist. Da wir im Hostel erst ab 15.00 Uhr einchecken können, laden wir das Gepäck nur schnell ab. Bezahlung mit Kreditkarte? Null Problemo.

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Aussicht von einer Brücke auf den geordneten Verkehr in Taipei.

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Typische Situation in Taipei: Die vielen Rollerfahrer warten geduldig darauf, dass die Ampel umspringt.

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Fußgänger können hier bei Grün auch quer über die Kreuzung gelangen.

 

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Im Hostel haben wir uns gleich mal eine Karte mit allen Sehenswürdigkeiten geschnappt. Jetzt kann das Sightseeing beginnen. Auf dem Foto ist der Ausschnitt des Zentrums zu sehen.

 

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Auch die Karte mit dem MRT Streckennetz ist sehr hilfreich.

Cafés und Bäckereien

Wir entdecken ein Café mit extrem guten Kaffee. Den gibt es hier allgemein fast überall. Das und auch die vielen Bäckereien, welche man an jeder Ecke finden kann, sind eine weitere Überraschung für uns. Außer Brot gibt es dort unter anderem eigentlich alles, was man auch bei einem deutschen Bäcker erhält.

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In Taipei wie auch ganz Taiwan kann man sehr gute Cafés finden.

Lunchpaket

Uns strömen ganz neue Gerüche entgegen und wir laufen an vielen Restaurants vorbei, in denen Gerichte gekocht werden, die wir noch nie gesehen haben. Die taiwanesische Küche soll zu den besten auf der Welt gehören. Deshalb probieren wir gleich mal das Lunchpaket aus, das in Taiwan erfunden worden sein soll. Aus einem riesigen Buffet kann man auswählen, was man möchte und sein eigenes Paket zusammenstellen.

2-28 Peace Memorial Park

Im nahgelegenen 2-28 Peace Memorial Park, dem ältesten Park Taipeis lassen wir uns damit nieder. Der Park ist mit seinem Teich, den Bäumen, Pavillons, Sitzgelegenheiten und vielen zutraulichen Eichhörnchen sehr schön. Der Name und das Monument, welches man dort findet, erinnern an das Massaker nach dem zweiten Weltkrieg, welches sich in Folge des Aufstandes gegen die damalige neue und korrupte Regierung ereignete.

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2-28 Peace Memorial Park.

Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle

Zufällig entdecken wir unweit des Parks die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle. Es handelt sich um eine imposante Anlage mit zwei Museen und einer riesigen Halle. In dieser findet man eine Statue des ehemaligen Präsidenten Taiwans, Chiang-Kai-shek, vor. Zu jeder vollen Stunde erfolgt ein Wechsel der in der Halle rechts und links positionierten Wachen, welcher wie eine gut einstudierte Choreographie aussieht.

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Eine der Top 10 Sehenswürdigkeiten Taipeis – die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle.

Auf dem Weg zurück zum Hostel passieren wir den Präsidentenpalast, der nicht weit von der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle entfernt ist.

Ningxia Nightmarket

Wir müssten zwar dringend Schlaf nachholen, aber dennoch gehen wir noch zum Ningxia Nachtmarkt. Eigentlich nicht schwer zu finden, da alles prima ausgeschildert ist. Wir sind aber noch nicht daran gewöhnt, dass wir nicht lange suchen müssen und fragen somit vorsichtshalber bei ein paar Taiwanesen nach. Alle wollen helfen, aber irgendwie scheint auch keiner den Weg zu wissen, da wir kreuz und quer herumgeschickt werden. Entweder sprechen wir den Namen des Marktes falsch aus oder wir verstehen die Unterhaltung aus gebrochenem Englisch, gemischt mit Mimik und Gestik, falsch.

Nach ein paar Umwegen erreichen wir dann trotzdem unser Ziel. Entlang einer extra für den Nachtmarkt gesperrten Straße sind rechts und links Essens-Stände aufgebaut, an denen man sämtliche taiwanesische Spezialitäten, die frisch zubereitet werden, kaufen kann. Ist in etwa mit einer fahrbaren Bratwurstbude bei uns zu vergleichen, nur das es komplett andere Sachen gibt. 😉 Dazwischen wuselt es von Einheimischen und Touristen, die alle möglichen Leckereien probieren. Dank den vielen Bildern vom Essen wird man auch aus den tausenden, chinesischen Schriftzeichen schlau.

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So sieht eine chinesische Speisekarte auf dem Ningxia Nachtmarkt aus.

Mit den vielen Tischchen und Stühlen bieten sich weiterhin genügend Sitzgelegenheiten. Jeder Standbesitzer preist seine Gerichte an und es duftet und dampft aus allen Ecken. Nachtmärkte sind für uns immer wieder ein absolutes Highlight. Wenn die Stände bei Tageslicht weg sind, ist die Straße kaum wiederzuerkennen.

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Ein typischer Essens-Stand auf dem Nachtmarkt.

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Hinter den Essens-Ständen gibt es viele Sitzgelegenheiten.

Was wir alles so probiert haben und noch probieren werden, kann man demnächst in einem gesonderten Artikel unter Street Food in Taiwan vorfinden.

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Leckeres Tofu mit Reis von einem Teppanyaki Grill.

Müde und voll mit neuen Eindrücken fallen wir in unser Doppelbett im 12-Betten-Schlafsaal mit Blick auf die darunterliegende Straße. Schlafsäle sind, gerade in den großen Städten, um einiges günstiger als Doppelzimmer.

Tag 2: Taipei 101, Elephant und Muzhi Mountain, Yongkang Street

Taipei 101

Nach einem leckeren Frühstück vom Bäcker (ähnlich Käse-Speck-Stange) und einem Kaffee gehen wir zum Hauptbahnhof, um von dort aus mit der U-Bahn zum Taipei 101, einem Bürogebäude, welches zudem das fünfhöchste Gebäude der Welt ist, zu fahren. Da Taiwan zu den aktivsten Erdbebenregionen der Welt gehört, wurde der Bau des Wolkenkratzers dem Aufbau eines Bambusrohres nachempfunden, um den Belastungen zu widerstehen. Zudem gibt es zwischen dem 88. und 92. Stock eine Stahlkugel, welche den Schwingungen entgegenwirkt.

Auch am Hauptbahnhof kann man sich wirklich nicht verlaufen. Es ist wieder alles perfekt beschrieben und ausgeschildert. Neben dem U-Bahn-Gleis gibt es aufgeklebte Linien, zwischen denen man sich anstellen muss. Die Leute, die aussteigen, werden erst rausgelassen, dann steigen die Wartenden ein. Keiner drängelt oder schubst und jeder hält sich daran. Wie man es sonst oft von Hauptbahnhöfen kennt, sind hier weder Obdachlose noch Betrunkene vorzufinden.

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Aufgezeichnete Linien, zwischen denen sich alle ordnungsgemäß für die U-Bahn anstellen.

Beim Taipei 101 entschließen wir uns, die 17 Euro Eintritt pro Person, um hochfahren zu können, nicht zu zahlen. Es sind uns zu viele Touristen unterwegs. Außerdem wollen wir lieber von Weiten einen Blick auf das Gebäude werfen. Wir spazieren ein bisschen in der danebenliegenden Mall herum, in der es alle möglichen Luxusmarken zu finden gibt. Weiterhin entdecken wir das European Food Festival, wo es sogar ein Zelt gibt, in dem ein Oktoberfest stattfinden wird. Ob hier auch Leute in Lederhosen und Dirndln erscheinen werden?

Elephant und Muzhi Mountain

Fährt man mit der U-Bahn weiter bis zur letzten Station, ist man sogleich in der Natur und gelangt zu sämtlichen Wanderwegen in den Bergen. Wir wandern bis zum Elephant Mountain, von wo aus man eine tolle Sicht auf den Taipei 101 und über einen Teil von Taipei hat. Insgesamt dauert dies etwa 30 bis 40 Minuten. Was wir als Wanderwege kennen, sind hier super ausgebaute Wege mit Treppen und Betonplatten.

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Aussicht vom Elephant Mountain auf den Taipei 101.

Da man vom Muzhi Mountain aus über ganz Taipei blicken kann, wandern wir nochmals 40 Minuten weiter. Erst geht es zwar wieder bergab, aber dafür am Ende doppelt so steil nach oben. Man wird mit einer tollen Aussicht belohnt, so lange es nicht zu diesig ist. Wir kommen genau zum Sonnenuntergang und können zusehen, wie das Lichtermeer nach und nach erleuchtet.

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Blick über das Lichtermeer Taipeis vom Muzhi Mountain.

Den Weg zurück müssen wir dann bis zum Elephant Mountain mit einer Taschenlampe meistern, was bei den Wanderwegen aber kein Problem darstellt.

Yongkang Street und Underground Mall

Von einem taiwanesischen Pärchen, welches wir auf der Wanderung kennengelernt haben, wurde uns ein Besuch der Yongkang Street empfohlen. Diese liegt sowieso auf unserem Rückweg und wir legen einen Stopp ein. Es gibt zwar keinen Nachtmarkt, aber dafür viele Restaurants und eine schöne Straße mit einem gewissen Flair. Hier finden wir die besten Spring Onion Pancakes, eine Spezialität Taiwans! Auch zu diesen gibt es mehr im kommenden Street Food Artikel.

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Ein Insider Tipp: Die Yongkang Street.

Auf unserem Heimweg vom Hauptbahnhof zum Hostel laufen wir noch durch die Underground Mall, eine gefühlt kilometerlange, unterirdische Einkaufsstraße mit Geschäften zu beiden Seiten. In einer „Spielhalle“ wird zu Sailor Moon getrommelt. Zudem lässt sich überall die Vorliebe für Anime Figuren, Hello Kitty und bunten Komikgestalten erkennen.

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Viele Taiwanesen haben eine Vorliebe für Hello Kitty.

Tag 3: Stadtteil Ximending, Umzug ins We Come Hostel und die Entdeckung unseres liebsten Imbisses in Taipei

Ximending

Ximending ist ein angesagter Stadtteil in Taipei. Hier gibt es eine große Fußgängerzone, die zudem die erste Taipeis ist. Man findet sämtliche Geschäfte und Restaurants, Musik dröhnt aus allen Ecken und überall hängen blinkende Leuchtreklamen. Ebenfalls gibt es dort eine „Tätowierungsstraße“, in der sich ein Tattoo-Studio an das andere reiht. Langweile tritt hier definitiv nicht ein.

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Der Stadtteil Ximending ist ein sehr beliebter Stadtteil in Taipei.

Umzug ins We Come Hostel

Nachmittags ziehen wir in ein anderes Hostel, das We Come Hostel, um, da wir für diese Nacht im Fun Inn Taipei kein Bett mehr bekommen haben. Wir fühlen uns sogleich super wohl dort und können es wärmstens weiterempfehlen. Es gibt einen riesigen Gemeinschaftsbereich mit Küche und Wohnzimmer und man hat das Gefühl in der eigenen Wohnung zu sitzen. Das Personal ist wahnsinnig freundlich und auch die Lage ist, genau wie beim Fun Inn Taipei Hostel, prima. Zudem haben wir dieses Mal Frühstück dabei. Neben leckerem Toast, Erdnussbutter und Müsli gibt es interessanterweise auch Pommes und Chicken Nuggets.

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Der Gemeinschaftsbereich im We Come Hostel.

Die Entdeckung unseres liebsten Imbisses in Taipei

Nahe dem Ningxia Nachtmarkt entdecken wir heute einen extrem guten Imbiss. Die Preise sind nicht teurer als auf dem Nachtmarkt und so wird er zu unserem Stammlokal. Von den Angestellten werden wir irgendwann mit „See you tomorrow!“ verabschiedet und an unserem letzten Tag ist die Bedienung ganz traurig und drückt uns fest an sich. Die Bestellung läuft recht witzig ab. Erstmal sehen wir nur chinesische Zeichen, aber bekommen dann zum Glück noch eine auf Englisch übersetzte Karte. Die Konversation kann man sich in etwa so vorstellen: „Ni Hao! Dumpling? One, two? Okay, okay. Beer? No? Yes? Soup? One, two?“ Es funktioniert!!!

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Abendesssen in unserem liebsten Imbiss in Taipei. Daneben die Bedienung, die sich immer sehr über unseren Besuch freut.

Tag 4 bis 6: “Alltag” in Taipei und warum wir noch länger hier bleiben

Alltag?? Und das auf Weltreise? Naja nicht so wirklich, aber irgendwie doch. Es wird Zeit, dass wir mal Fotos aussortieren und bearbeiten, unsere Reiseberichte über die Philippinen fertig schreiben, die Webseite verbessern und unsere Weiterreise planen.

Also laufen diese Tage wirklich so ziemlich nach dem selben Schema ab. Früh aufstehen, arbeiten, frühstücken, arbeiten, schnell zum 7-Eleven und Mittagessen holen, arbeiten und ab in unser Stammlokal beim Ningxia Nachtmarkt.

Im Hostel und in der Stadt fühlen wir uns sehr wohl und schon fast wie zu Hause. Deshalb und auch, weil wir noch weitere Sehenswürdigkeiten anschauen möchten, verlängern wir unseren Aufenthalt im Hostel von einem Tag auf den anderen, bis wir letztendlich insgesamt zehn Nächte in der Hauptstadt Taiwans verbringen.

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Peter ist gerade fleißig am Bearbeiten der Webseite.

Tag 7 bis 9: „Teilzeitjob“, Expo Park, Jiantan Mountain Hiking Trail, Shilin Nachtmarkt, Longshan-Tempel und Daan Park                                                                                                              

Expo Park: Grünanlagen, Maji Markt und Fine Arts Museum

Da wir noch mehr von Taipei entdecken wollen, teilen wir uns die Tage so ein, dass wir etwa die Hälfte des Tages arbeiten und dann auf Erkundungstour gehen.

Mit der U-Bahn gelangen wir direkt zum Expo Park, wo man weitläufige Grünanlagen vorfindet. Wer gerne Flugzeuge beobachtet, wird hier auch nicht enttäuscht. Ein paar Kilometer entfernt befindet sich nämlich der nationale Flughafen Taipeis.

Weiterhin gibt es im Expo Park den Maji Markt, eine Art Allee mit verschiedenen Essensständen, ein paar kleinen Läden und einem schön angelegten Platz in der Mitte. Sieht toll aus, aber das Essen ist nicht gerade billig.

Zudem ist gleich neben dem Expo Park das Fine Arts Museum, in dem man Kunstausstellungen vorfinden kann.

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Das schöne Wetter im Expo Park genießen.

Jiantan Mountain Hiking Trail

Ein Stück weiter befindet sich eine riesige Hotelanlage, das Grand Hotel, welches mehr wie ein Tempel aussieht und sogar zu den Sehenswürdigkeiten Taipeis zählt. Von dort aus gelangt man zum Jiantan Mountain Hiking Trail. Auch hier ist man gleich wieder mitten in der Natur und findet verschiedene Wanderwege vor. Da wir unser Anti-Mückenspray vergessen haben und von unzähligen Moskitos angegriffen werden, sprinten wir den Wanderweg (gut ausgebaute Treppen) in Nullkommanix nach oben.

Am höchsten Punkt angelangt, bietet sich ein toller Ausblick über Taipei.

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Nach dem Aufstieg bietet sich ein toller Ausblick über Taipei.

Shilin Nachtmarkt

Nach unserer Wanderung steuern wir zur Stärkung den Shilin Nachtmarkt, den größten und bekanntesten Nachtmarkt Taipeis, an. Im Gegensatz zum Ningxia Nachtmarkt handelt es sich hier nicht um eine einzige Straße, in der sich Essens-Stände aneinanderreihen, sondern um ein komplettes Viertel. Neben tausend verschiedenen Gerichten gibt es auch Kleidung, Schmuck und alles, was man sonst noch so kaufen möchte. Im Untergeschoss eines Gebäudes erstreckt sich ein riesengroßer Food Court.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, um den Trubel und das große Angebot einfach mal gesehen zu haben.

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Mittendrin im Shilin Nachtmarkt.

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Im großen Food Court reiht sich ein Imbiss an den anderen.

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Hier werden fleißig taiwanesische Köstlichkeiten zubereitet.

Longshan-Tempel

Der Longshan-Tempel ist der älteste Tempel Taipeis und ein guter Ort, um etwas über die bestehenden Religionen Taiwans, religiöse Zeremonien und Rituale zu erfahren und zu lernen. In diesem Tempel werden sogar die drei Hauptreligionen Taiwans vereint, nämlich Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus. Für „Tempelfans“ wie mich ein tolles Erlebnis.

Wer möchte, kann selbst an einem Ritual teilnehmen. Wenn die Bestimmung es so will, bekommt man sogar einen weisen Rat auf ein persönliches Anliegen oder eine Frage.

Überall strömt uns der Geruch der Räucherstäbchen entgegen, man kann Menschen beim Beten zu verschiedenen Göttern beobachten und wenn man, so wie wir, Glück hat, bekommt man das gemeinschaftliche Gebet mit. Dabei erklingen Trommeln, Glocken und der wunderschöne Gebetsgesang der vielen Menschen.

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Der Longshan-Tempel ist der älteste Tempel Taipeis.

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Hier werden die vielen Räucherstäbchen entzündet.

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Beim gemeinschaftlichen Gebet stimmen alle mit in den Gesang ein.

Daan Park

Wer nach einem Sightseeing-Tag mal wieder eine grüne Oase braucht, kann in den Daan Park fahren, der direkt an der U-Bahn Haltestelle Daan Park liegt. Es gibt einen großen Teich, wo die verschiedensten Vogelarten, Fische und Schildkröten beobachtet werden können. Die vielen Bäume und sanften Hügel laden definitiv zu einem Spaziergang ein. Dabei kann man die unterschiedlichsten Sportarten, die die Taiwanesen ausüben, sehen. Wir beobachten eine Mischung aus Meditation und Kampfsport und Menschen, die den ganzen Körper in einem bestimmten Rhythmus abklatschen. Ob man dabei Kalorien verbrennen oder entspannen soll, haben wir noch nicht herausgefunden.

Vorübergehender Abschied von Taipei

Rasend schnell ist die Weiterreise plötzlich näher gekommen. Da die meisten Backpacker im Uhrzeigersinn um Taiwan reisen, entschließen wir uns, dies einfach mal andersherum zu machen und gegen den Strom zu schwimmen. Die nächste Unterkunft ist gebucht und die letzten Abende in Taipei sind gekommen. Zum Abschluss steuern wir nochmals den Elephant Mountain an, um den tollen Ausblick dort zum zweiten Mal zu genießen.

Wie man vielleicht aus dem Artikel herausgehört hat, sind wir so begeistert von Taipei, dass wir uns vornehmen, dort am Ende der Rundreise nochmals Halt zu machen.

Zurück in der Hauptstadt Taipei

Nach knapp vier Wochen Rundreise um Taiwan erreichen wir letztendlich wieder die Hauptstadt Taipei. Von Ruifang aus dauert dies nur noch eine Stunde. Es ist bereits dunkel, als wir am Hauptbahnhof ankommen und wir machen uns sogleich auf den Weg zum We Come Hostel. Da es uns dort so gut gefallen hat, haben wir nochmals drei Nächte gebucht.

Großes Hallo und Willkommen zurück

Als wir so durch den Bahnhof und die Straßen zum Hostel gehen, fühlt es sich an, als würden wir irgendwie nach Hause kommen. Wir kennen uns bereits aus und alles ist so vertraut. In der Unterkunft werden wir herzlichst mit einem lauten „Weeelcoooome baaaaaaack“ begrüßt. Die Mitarbeiter freuen sich total, dass wir nochmals gekommen sind und hören sich mit Begeisterung an, was wir so alles erlebt und gesehen haben. Es ist fast so, als würde man auf alte Freunde treffen.

Nachdem wir unser Gepäck abgestellt haben, machen wir uns natürlich auf den Weg zu unserem Stammlokal beim Ningxia Nachtmarkt und auch dort ist die Freude, uns wieder zu sehen, groß.

Tag 1 nach unserer Rundreise: Yangmingshan Nationalpark, Sun Yat-sen Memorial, Weihnachtsmarkt, Raohe Nightmarket

Ausflug in den Yangmingshan Nationalpark

In Taipei haben wir noch zwei Tage Zeit, um etwas zu unternehmen und entscheiden uns somit am nächsten Tag, in den Yangmingshan Nationalpark zu fahren. Das Wetter sieht heute auch relativ vielversprechend aus. Einer Wanderung steht also nichts im Wege. Der Park ist bekannt für Wanderwege durch die wunderschöne Landschaft wie auch für viele heiße Quellen und den aus der Erde austretenden Schwefeldämpfen.

Anreise Yangmingshan Nationalpark

Um in den Nationalpark zu gelangen, braucht man vom Hauptbahnhof in Taipei aus knapp über eine Stunde. Mit der MRT fahren wir bis zur Haltestelle Jiantan. Gleich nach dem Ausgang befinden sich links um die Ecke viele Bushaltestellen. Dort nehmen wir, nachdem wir uns noch mit Proviant eingedeckt haben, den Bus R15. Dieser fährt bis zur Endstation Yangmingshan und kostet 15 Taiwanesische Dollar (40 Cent). Das bezahlen wir mit unseren Easycards.

Nach einer Stunde erreichen wir den Eingang des Parks und warten auf den Shuttle Bus 108, der sämtliche Stationen innerhalb des Parks anfährt. Langsam wird uns immer kälter. Wir befinden uns auf einem Berg und das merkt man jetzt auch deutlich.

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Mit dem Bus R15 fahren wir in den Yangmingshan Nationalpark.

Mit dem Shuttle Bus nach Erziping

Wir springen schleunigst in den nächsten Bus, der ankommt. Er lässt zwar einige Stationen aus, aber egal, Hauptsache wir sitzen im Warmen. Was jetzt an Erziping besonders ist, wissen wir noch nicht. Auf dem Weg dorthin wird der Nebel jedenfalls immer dichter, es beginnt zu regnen und der Wind pfeift nur so vor sich hin.

An der Haltestelle angekommen, steigen wir aus und es ist einfach nur eiskalt und regnerisch! Wir flüchten in die Touristeninformation und beschließen, nach kurzer Überlegung, gleich wieder mit dem nächsten Bus zurückzufahren. So macht das nämlich absolut keinen Sinn und schon gleich keinen Spaß. Auf einer Infotafel lesen wir, dass die Wolken sich hier meistens an den Bergen festhängen und es deshalb sehr oft neblig ist. Na prima! Den Bildern nach zu urteilen, ist es aber, wenn mal die Sonne scheint, wirklich schön dort und man kann eine tolle Wanderung unternehmen.

Wir sind so ausgefroren, dass es auch sinnlos ist, jetzt noch nach einem anderen Wanderweg zu suchen. Der Nebel ist überall. Also fahren wir einfach wieder zur MRT Haltestelle Jiantan zurück. Das wars mit unserem heutigen Ausflug.

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So sieht es bei unserer Ankunft in Erziping aus.

Tipp: Selbst wenn in der Stadt schönes Wetter ist, kann es im Nationalpark total schlecht sein. An dem Berg hängen oft die Wolken fest. Man sollte sich also gut über die Wetterlage dort informieren bzw. wärmere Sachen zum Anziehen einpacken. Hat man allerdings Glück mit dem Wetter, so können wirklich schöne Wanderungen unternommen werden. Eine Auswahl an verschiedenen Wanderwegen gibt es genügend.

Sun Yat-sen Memorial

Mittlerweile ist es schon Nachmittag geworden und wir haben nicht mehr allzu viel Zeit, um noch viel zu unternehmen. Wir entscheiden uns, das Sun Yat-sen Memorial zu besichtigen. In einer Parkanlage wurde diese Gedächtnishalle errichtet, in deren Innerem wir eine riesige, sitzende Statue von Sun Yat-sen vorfinden.

Wer war Sun Yat-sen?

Sun Yat-sen war ein chinesischer Staatsmann und Revolutionär. Zudem gründete er die Republik China (Taiwan). Neben der großen Gedächtnishalle befindet sich ein Museum über Sun Yat-sen.

Wechsel der Wachposten

Auch hier ist der Wechsel der Wachposten, welcher einmal pro Stunde stattfindet, ein großes Ereignis und die Leute drängeln nur so, um alles von der gut einstudierten Choreographie mitzubekommen. Sogar das Maskottchen Taiwans, der Formosa-Schwarzbär, ist dabei anwesend.

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Die Sun Yat-sen Memorial Hall.

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Sogar das Maskottchen Taiwans, der Formosa-Schwarzbär, sieht sich den Wechsel der Wachposten an.

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Auf dem Weg zum Memorial entdecken wir übrigens dieses Klo. Es wird genau angezeigt, welche Kabine gerade besetzt oder nicht verfügbar ist. Verrückt, oder?

Weihnachtsmarkt beim Taipei 101

Bevor wir ins Hostel zurückkehren, wollen wir uns noch den Weihnachtsmarkt beim Taipei 101 ansehen. Ja, sogar sowas findet man in Taiwan. Leider befindet er sich aber gerade noch im Aufbau. Genau wie bei uns gibt es kleine Holzhütten und in der Mitte einen Christbaum.

Die Dächer wie auch der Boden wurden einfach komplett weiß gestaltet, als Schneeersatz sozusagen. Ob es hier wohl auch so guten Glühwein wie daheim geben wird?

Raohe Nightmarket

Abends wollen wir noch einen anderen, aber eher unbekannteren Nachtmarkt, den Raohe Nightmarket, erkunden. Dazu treffen wir uns mit dem Taiwanesen Bun, den wir in Hualien kennengelernt haben. Von der MRT Station Beimen fahren wir etwa zwanzig Minuten bis zur Station Songshan und erreichen kurz darauf die Straße mit den vielen Essensständen.

Den Nachtmarkt können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Er ist nicht so überfüllt wie der Shilin Nachtmarkt und es tummeln sich auch nicht so viele Touristen wie auf dem Ningxia Nachtmarkt. Die Straße wurde in zwei Gassen geteilt, wo wir viele Köstlichkeiten der taiwanischen Küche entdecken.

Auf Empfehlung von Bun probieren Gerichte, die wir noch nicht kennen und dabei haben wir schon so einiges gekostet. Mit dabei ist Stinky Tofu (ein wirklicher ekelhaft riechendes Tofu, welches frittiert wird und uns eigentlich ganz gut schmeckt), Wurst am Stil (die ist süß) und Tofu Pudding (schmeckt nach…nichts).

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Der Raohe Nachtmarkt.

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Zusammen mit dem Taiwanesen Bun probieren wir süße Wurst am Stil.

Tag 2 nach unserer Rundreise: Taipei Zoo, Gondola nach Maokong, letzter Abend in Taiwan

Taipei Zoo

Am nächsten Tag besuchen wir den Taipei Zoo. Dieser ist vor allem für seine Pandabären bekannt und der Eintritt soll sehr günstig sein.

Anreise Taipei Zoo

Von der Main Station fahren wir mit der roten MRT Linie bis zum Daan Park. Dort steigen wir in die braune MRT Linie um und fahren bis zur Endstation Taipei Zoo. Insgesamt brauchen wir dafür etwa eine halbe Stunde. Für einen Zoo ist der Eintritt wirklich spottbillig und wir bezahlen pro Person gerade mal 60 Taiwanesische Dollar (also nicht mal zwei Euro).

Besonderheiten des Zoos

Wir hätten uns den Zoo nicht so riesig vorgestellt, aber stellen fest, dass man locker einen ganzen Tag darin verbringen kann. Er ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt und schön übersichtlich. Wir entdecken sehr viele Tiere, die wir noch nie live gesehen haben. Darunter sind zum Beispiel die Pandabären, der Siamang Gibbon oder Lemuren.

Besonders gut gefällt uns auch, dass man sehr nah an den Tieren dran ist und sie nicht nur aus weiter Entfernung betrachten kann. Auch die Gehege sind gut gestaltet und es wird alles super erklärt.

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Einer der berühmten Pandabären des Zoos in Taipei.

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Wir entdecken auch Tiere, die wir live noch nie gesehen haben, wie zum Beispiel Lemuren. Der Film Madagaskar lässt grüßen. 🙂

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Der Siamang Gibbon.

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Besonders gut gefällt uns auch, dass man die Tiere aus nächster Nähe betrachten kann. Zwischen uns und dem Tiger ist natürlich eine Glasscheibe.

Mit der Gondola nach Maokong

Nachdem wir fast den ganzen Zoo abgegangen sind, nehmen wir den regelmäßig verkehrenden Shuttle Bus bis zur Gondelstation, mit der man zu dem kleinen Ort Maokong fahren kann. Für die vier Kilometer von der Anfangs- bis zur Endstation braucht man etwa eine halbe Stunde und zahlt 120 Taiwanesische Dollar (3,50 Euro).

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Dies sind die Preise für die Gondelfahrten.

Auch hier werden wir überrascht. Wir hätten nicht damit gerechnet, dass man so eine bombastische Aussicht hat. Plötzlich erhebt sich der Taipei 101 vor uns und ganz Taipei erstreckt sich unter uns. Für die Dauer der Fahrt und den Ausblick ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt.

Sonnenuntergang in Maokong

Kurz vor Sonnenuntergang bzw. während des Sonnenuntergangs befinden wir uns bereits auf dem Weg hinauf in die Berge zu dem kleinen Ort Maokong. Dort gibt es aufgrund der Teeplantagen in dieser Region total viele Teehäuser und auch Restaurants. Diese sind zwar etwas teurer, aber man hat einen wunderbaren Ausblick über Taipei.

Wir sehen uns den schönen Sonnenuntergang an und finden nach den ganzen Restaurants sogar ein Plätzchen, von dem aus man ebenfalls über Taipei blicken kann und dafür nicht teuer in einem Restaurant bezahlen muss.

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Sonnenuntergang in Maokong.

Glitzerndes Lichtermeer auf dem Weg zurück

War die Aussicht bei der Hinfahrt schon einmalig, so ist die Rückfahrt fast noch besser. Wir kommen bei dem glitzernden Lichtermeer unter uns gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Nicht zu fassen, dass man das schon für diesen Preis erhält.

Tipp: Wenn man genügend Zeit hat, sollte man die Fahrt mit der Gondel auf jeden Fall machen. Für uns zählt sie definitiv zu den Highlights. Am besten fährt man bei Tageslicht nach oben und bei Nacht nach unten. Ist es noch hell, kann man Taipei bei Helligkeit wie auch das satte Grün unter sich und die vielen Teeplantagen bewundern. Bei Dunkelheit dagegen bringt einem das Glitzern des Lichtermeeres ins Staunen.

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Dieser Anblick bietet sich uns bei der Rückfahrt mit der Gondel.

Unser letzter Abend in Taiwan

Und schon ist auch unser letzter Abend in Taiwan gekommen. In unserem Stammlokal gehen wir noch einmal essen und verabschieden uns von den Angestellten dort. Danach machen wir es uns, wie im eigenen Wohnzimmer zu Hause, im Hostel bequem.

Mit unserem Freund Denis, den wir in Tokio besuchen werden, klären wir noch den Ablauf des nächsten Tages und fallen müde in unsere Betten.

Mit der Airport MRT zum Flughafen und Abschied von Taiwan

Nach dem Frühstück packen wir unsere restlichen sieben Sachen zusammen und verabschieden uns von den Mitarbeitern des Hostels, die auf ein baldiges Wiedersehen hoffen. Danach fahren wir, dieses Mal nicht mit Bus sondern mit der Airport MRT (Kosten: 160 Taiwanesische Dollar, 4,50 Euro), zum Flughafen.

Für manche Fluggesellschaften kann man bereits schon am Bahnhof einchecken und sein Gepäck aufgeben. Wie praktisch ist das denn? Innerhalb von etwa 45 Minuten sind wir am Flughafen angelangt.

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Abschiedsfoto mit den Mädels vom We Come Hostel.

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Eingang zur Airport MRT.

In Taiwan hat es uns wirklich sehr gut gefallen und deshalb sind wir schon ein bisschen traurig, dass wir jetzt abfliegen. Aber wir wollen ja noch mehr Länder entdecken und somit heißt es jetzt auf in die Millionenmetropole Tokio. Wir sind schon gespannt, ob die Stadt wirklich so verrückt, bunt und überlaufen ist und freuen uns auf ein neues Abenteuer.

Taipei

Warten auf den Flieger nach Tokio.

Von | 2018-01-28T08:29:58+00:00 November 26th, 2017|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Taiwan, Travel|0 Kommentare

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