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Wir verstehen nur (Bus)bahnhof…

Nachdem wir es nun doch mal geschafft haben, uns von Taipei loszureißen, heißt unser nächstes Ziel Taichung. Im Internet haben wir die Preise verglichen und festgestellt, dass die Fahrt mit dem Bus dorthin billiger ist als eine Zugfahrt. Gegen Mittag gehen wir somit einfach mal in Richtung Busbahnhof los, welcher sich gleich beim Hauptbahnhof befindet.

Da wir zwei Blindfüchse sind und das riesige Schild, auf dem BUS STATION steht, übersehen, kommen wir direkt beim Parkplatz der ganzen Busse raus. Ahhh super, denken wir uns, da ist ein Busfahrer, den wir fragen können. „Excuse me, where is the bus station? We would like to go to Taichung.”

Der Fahrer blickt erst ziemlich geschockt drein, aber dann hört er ein einziges Wort, dass er kennt und das ist TAICHUNG. Wir bekommen unter wildem Händegefuchtel in etwa folgende Aussage: „Jkjdleiajlejpiejp Taichung tschingtschangtschong! Lacleoclvjlfalefjaeffjoeo Taichung, Taichung, tschong! Iellafdalfjepef dfafeaekj dkaelj ajklel dakefiel tschang?? Taichung! Oaefadfck aljekijo kjjkjel aljoieji tschuat!!!“ Klingt irgendwie… Chinesisch!?!? Durch die Gestik wissen wir jetzt aber die richtige Richtung uuuund finden unser Ziel!!! Im wahrsten Sinne des Wortes haben wir nur (Bus)bahnhof verstanden. 🙂

Von Taipei nach Taichung

Von Taipei aus fahren etwa im 20-Minuten-Takt Busse nach Taichung und es gibt die verschiedensten Anbieter dafür. Wir laufen einfach mal geradewegs auf den Ubus Anbieter zu. Dort bekommen wir sogleich zwei Tickets für je 290 Taiwanesische Dollar (8,30 Euro), welche auch mit der EasyCard bezahlt werden können.

Wie nicht anders zu erwarten gewesen, ist auch am Busbahnhof wieder alles perfekt geordnet und organisiert. In dem mehrstöckigen Gebäude gibt es pro Stock eine Wartehalle und davon wegführende Straßen. Die Haltestellen, welche sich vor den Hallen befinden, sind mit Schiebetüren abgeschirmt. Diese werden erst geöffnet, wenn der Bus da ist.

Taichung

Warten auf den Bus am gut organisierten Busbahnhof in Taipei.

Kommen die Busse pünktlich? Die Frage stellt sich erst gar nicht. Weiterhin ist alles mit Pfeilen und Tafeln perfekt ausgeschildert. Es ist unmöglich, sich hier drin zu verlaufen. Stichprobenartig werden sogar Alkoholtests bei den Busfahrern durchgeführt.

Auch in diesem Bus finden wir wohnzimmersesselartige Sitze vor, die extrem bequem sind. Zudem hat man sehr viel Beinfreiheit. Die etwas mehr als zwei Stunden Fahrzeit bis Taichung vergehen wie im Flug.

Härtetest für unsere Backpacks und Rücken

Als wir dort an der Bushaltestelle ankommen, entschließen wir uns, bis zu unserer Unterkunft zu Fuß zu laufen. Mit den großen Backpacks hinten und den vollgestopften Daypacks vorne haben wir die zwei Kilometer dann doch leicht unterschätzt. Es ist hier um einiges schwüler und wärmer als in Taipei und zudem müssen wir uns noch den Weg durch einen Markt frei kämpfen. Da es Sonntag ist, herrscht dort Hochbetrieb.

Und wo soll jetzt dieses Hostel sein??

Weiterhin ist es uns nicht möglich, die Unterkunft ausfindig zu machen. Laut unserer App „here map“ stehen wir zwar direkt davor, aber es gibt kein Schild und keinen Eingang weit und breit. Wir geraten an eine nette Dame von einem Imbiss und sie heuert einen Gast an, der etwas Englisch sprechen kann. Er und seine Freundin wissen auch nicht so recht weiter und es entsteht eine lebhafte Diskussion, wo denn nun dieses Hostel sein könnte. Im Endeffekt zückt der Taiwanese dann sein Handy und ruft beim Hostel an. Die Mitarbeiterin ist so freundlich und holt uns kurzerhand ab.

Und das ist auch gut so, denn alleine hätten wir die Unterkunft niemals gefunden. Die Gute führt uns um eine Ecke, zu einem Aufzug, mit dem wir nach oben müssen, durch einen Gang, in eine Gasse, durch eine Tür und tadaaa jetzt sind wir da. Wir haben unsere eigene Eingangstür und statt eines Hostelzimmers sowas wie ein privates Appartement. Wenn wir Fragen haben, sollen wir sie anrufen und wenn wir auschecken den Schlüssel einfach im Zimmer lassen. Rezeption?? Nee, das gibts hier nicht. Ist das nun wirklich ein Hostel oder eine untervermietete Wohnung? Egal, es ist riesengroß und super schön! Wir haben endlich mal wieder massig Platz.

Taichung

Unser „Hostel“ von außen.

Erkundung unseres Stadtviertels

Nachdem wir unsere schweren Backpacks abgeladen und unsere Sachen im kompletten Raum ausgebreitet haben, begeben wir uns auf Erkundungstour.

Wir sind in einem tollen Stadtviertel mit breiten Gassen, durch die keine Autos fahren, gelandet. Alles ist sehr stilvoll. Zwischen den Häusern wurden Lichterketten aufgehängt, die die Umgebung in ein gemütliches Licht tauchen, auf einer Bühne wird Gitarre gespielt und gesungen. Dies scheint ein beliebter Ort zu sein, um sich am Wochenende oder nach einem Arbeitstag in geselliger Runde zu treffen.

Der Markt, durch den wir uns eine Stunde zuvor kämpfen mussten, liegt gleich daneben und so können wir neue taiwanesische Spezialitäten entdecken und probieren.

Taichung

Das schöne Viertel, in welchem sich unsere Unterkunft befindet.

 

Taichung

Die Straße, welche zum Markt führt.

Kostenloses Rock Festival

Am Ende der Marktstraße befindet sich der Taichung Park, wo wir schon von weitem erkennen und hören können, dass dort heute etwas Besonderes los ist. Musikklänge schallen zu uns herüber und Menschen tummeln sich überall. Wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt in Taichung angekommen, denn an diesem Wochenende findet „Rock in Taichung“, ein Festival, statt. Das Beste daran: Es kostet keinen Eintritt!

Im Park wurden drei große Bühnen aufgebaut, auf welchen bekannte taiwanesische Bands auftreten. Diese sind eigentlich alle richtig gut und haben jetzt zwei deutsche Fans mehr. Man kann sich einfach auf den Wiesen und Hügeln dazwischen niederlassen und zuhören oder auf der Tanzfläche das Tanzbein schwingen. Wir verbringen einen richtig schönen Abend.

Taichung

Auf dem Rock Festival in Taichung ist mächtig was los. Wegen der Körpergröße der Taiwanesen hat man sogar von weiter hinten eine gute Sicht auf die Bühne.

 

Taichung

Auf den Wiesen und Hügeln im Park kann man sich einfach niederlassen…

 

Taichung

…und den taiwanesischen Bands lauschen.

Ausflug zum Sonne-Mond-See

Für den nächsten Tag haben wir einen Ausflug zum bekannten Sonne-Mond-See geplant.

Hier geht es zum Bericht über den Sonne-Mond-See.

PaoChueh Tempel

An unserem dritten und letzten Tag in Taichung haben wir noch ein bisschen Zeit, bevor wir mittags die Weiterreise in den Süden antreten. Wir besichtigen den Paochueh Tempel, der nicht weit von unserer Unterkunft entfernt liegt. Es bietet sich dort ein interessanter Anblick, da zum Schutz des alten Tempels einfach ein neuer Tempel darüber bzw. rundherum gebaut wurde. Glücklicherweise kommen wir wieder genau zum Gebet und können so den Gesängen lauschen.

Die Hauptattraktion ist wohl der riiiieeeesen Buddha, der hinter dem Tempel in einem Garten sitzt. Die Größe ist wirklich beeindruckend.

Taichung

Der riesige, sitzende Buddha hinter dem PaoChueh Tempel. Peter sieht dagegen ganz schön klein aus.

 

Taichung

Verfehlen kann man den Buddha jedenfalls nicht. 😉

Weihnachtliche Klänge im Konfuzius Tempel

Anschließend geht es weiter zum Konfuzius Tempel. Dort finden wir einen friedlichen Park und den dahinterliegenden Tempel vor. Dieser ist noch gar nicht so alt. Er wurde erst zwischen 1972 und 1976 gebaut. Besonders schön ist, dass hier überhaupt keine Touristen sind.

Wir treffen nur auf eine Flötengruppe, welche sich in der Tempelanlage anscheinend regelmäßig zum Proben trifft. Gerade wird fröhlich das Lied „Jingle Bells“ geübt.

Taichung

Beim Konfuzius Tempel kann man wunderbar die Atmosphäre genießen.

 

Taichung

Die Flötengruppe übt in der Tempelanlage gerade fröhlich „Jingle Bells“.

Weiterreise in die älteste Stadt Taiwans

In der Mittagshitze machen wir uns (wieder zu Fuß, weil wir ja jetzt gut trainiert sind) auf zum Busbahnhof. Von dort geht es weiter in die älteste Stadt Taiwans, nämlich nach Tainan.

Mehr darüber gibt es in unserem nächsten Blogbeitrag. 🙂

Von | 2017-12-17T06:11:56+00:00 Dezember 13th, 2017|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Taiwan, Travel|0 Kommentare

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