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In unserem letzten Bericht haben wir dich ja bereits darüber informiert, dass es über unseren Tagesausflug zum Sonne-Mond-See einen gesonderten Artikel geben wird. Und tadaaaa, hier ist er.

Was es mit dem Namen auf sich hat und warum der Sonne-Mond-See so beliebt ist

Der Sonne-Mond-See hat seinen Namen deshalb erhalten, weil seine Uferform im Osten der Form einer Sonne und im Westen der Form einer Mondsichel ähnelt. Er liegt auf einer Höhe von 760 Metern und ist mit seinen über 8 km² der größte Stausee Taiwans. Umgeben wird er von Bergen, von welchen sich tolle Blicke auf den See bieten.

Wegen der romantischen Landschaft und dem milden Klima in dieser Gegend ist er ein sehr beliebtes Reiseziel, auch bei den Taiwanesen. Viele wählen den Sonne-Mond-See zudem als Urlaubsort für ihre Flitterwochen und man kommt kaum umhin, ein Hochzeitspaar beim Fotoshooting am Seeufer zu entdecken.

Anreise zum Sonne-Mond See: Wie man von Taichung zum Sonne-Mond-See kommt

Ganz einfach, gar kein Problem! Taichung ist der Ausgangspunkt schlechthin, um zum Sonne-Mond-See zu gelangen. Das Busunternehmen Nantou Bus bietet täglich Shuttlebusse an.

Aufgepasst! Die Fahrzeiten am Wochenende und an Feiertagen unterscheiden sich ein bisschen von den Fahrzeiten an Wochentagen.

Die Fahrpläne kannst du unter diesem Link vorfinden.

Haltestellen des Nantou Shuttle Buses in Taichung

Die Haltestelle „Taichung Gangcheng Station“ des Nantou Busses befindet sich direkt an der Hauptstraße Zhongzheng 4th Rd., zwischen dem Taichung Park und dem Busbahnhof und ist durch eine Tafel, auf welcher „Sun Moon Lake Shuttle Bus“ steht, gekennzeichnet. Eine weitere Bushaltestelle, die „Taichung Railway Station“, kann man ein Stück weiter, gegenüber des Bahnhofs, finden.

Sonne-Mond-See

Die Haltestelle „Taichung Gacheng Station“.

Tickets und Tagespakete für den Sonne-Mond-See

Round-Trip-Ticket und One-Way-Ticket

Am Schalter der Gangcheng Station kann man sich zwischen verschiedenen Angeboten entscheiden. Wir wählen das Round-Trip-Ticket für 350 Taiwanesische Dollar (10 Euro) pro Person, welches die Hin-und Rückfahrt beinhaltet. Ein One-Way-Ticket kostet im Gegensatz dazu 190 TWD.

Sonne-Mond-See

So sieht ein Round-Trip-Ticket für den Sonne-Mond-See aus.

Tagespakete

Zudem kann man, wenn man möchte, ein spezielles Tagespaket, das beispielsweise zusätzlich eine Bootsfahrt etc. beinhaltet, buchen. Zu den verschiedenen Angeboten geht es hier.

Wir müssen nicht lange auf unseren Bus warten und können schon etwa zwei Stunden später an der Haltestelle „Sun Moon Lake“ in der kleinen Stadt Yuchi aussteigen.

Verschiedene Optionen, um den Sonne-Mond-See zu erkunden

Die Wahl zwischen Bus, Boot, E-Bike oder Mountainbike

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Sonne-Mond-See und die Sehenswürdigkeiten rundherum zu entdecken. Diese sind Bus, Boot, E-Bike oder Mountainbike. Wir entscheiden uns für die sportlichste Alternative und leihen uns zwei Fahrräder der Marke Giant (diese werden in Taiwan produziert) für den kompletten Tag, für insgesamt 400 Taiwanesische Dollar (etwa 11,50 Euro), aus. Damit kann man dann teilweise auf Radwegen um den See fahren. Ein weites Stück wird aber auch auf der normalen Straße zurückgelegt.

Preise vergleichen macht Sinn

Auf jeden Fall macht es Sinn, die Preise bei den verschiedenen Fahrradanbietern, die man in dem kompletten Ort Yuchi vorfinden kann, zu vergleichen, da diese nicht überall gleich sind.

Ab auf die Drahtesel und hoch zum Wen Wu Tempel

Nachdem wir beim Fahrradverleih irgendein Formular, auf welchem es nur so von chinesischen Schriftzeichen wimmelt, unterschrieben haben, schwingen wir uns auf unsere Drahtesel und radeln los. Vor uns liegen 30 Kilometer, bevor wir wieder am Startpunkt ankommen.

Zunächst geht es eine Zeit lang auf einem schönen Holzsteg gemütlich um den See. Dann kommt der erste Berg, den wir bis zum Wen Wu Tempel hochstrampeln müssen.

Sonne-Mond-See

Jetzt gehts langsam aber sicher bergauf.

Kleiner Tipp: Es empfiehlt sich, einmal im Uhrzeigersinn um den See zu fahren, da man andersherum steilere Strecken bergauf fahren muss.

Wen Wu Tempel

Am Wen Wu Tempel angekommen, hat sich die Anstrengung auf jeden Fall gelohnt.  Wir finden dort eine riesige Tempelanlage, die direkt am Berg gebaut wurde, vor. Eigentlich besteht der beeindruckende Wen Wu Tempel insgesamt aus drei verschiedenen Tempeln und auch hier kann wieder einiges über chinesische Götter und religiöse Rituale gelernt werden. Zudem bietet sich eine fantastische Sicht auf den Sonne-Mond-See.

Sonne-Mond-See

Der Wen Wu Tempel.

 

Sonne-Mond-See

Vom Tempel aus hat man eine gute Sicht auf den Sonne-Mond-See.

 

Sonne-Mond-See

Auf Treppen geht es bis zum höchsten Punkt der Tempelanlage.

 

Sonne-Mond-See

Auch die Gebetsglocken, auf welche Herzenswünsche geschrieben werden, findet man hier.

Butterfly Garden, Gondelstation und das Städtchen Ita Thao

Butterfly Garden

Anschließend geht es wieder bergab zum Butterfly Garden. Hier ist dann etwa ein Viertel der Strecke geschafft. Man muss dort keinen Eintritt zahlen und kann, wenn man Glück hat, ein paar schöne und große Schmetterlinge entdecken.

Gondelstation

Gleich daneben befindet sich eine Gondelstation. Mit der Gondel geht es für 300 Taiwanesische Dollar (8,50 Euro) pro Person einmal nach oben und wieder nach unten. Allerdings haben wir gehört, dass man oben, statt zu einer Aussichtsplattform, direkt zu einem Themenpark gelangt. Somit entscheiden wir uns dagegen. Während der Fahrt würde sich aber sicherlich ein fantastischer Blick auf den See bieten.

Sonne-Mond-See

Mit der Gondel kann man für 300 Taiwanesische Dollar hinauf und wieder hinunterfahren.

Das kleine Städtchen Ita Thao

Im nicht mehr weit entfernten Städtchen Ita Thao legen wir eine Pause ein. Ita Thao gefällt uns um einiges besser als Yuchi. Der Name stammt von den Ureinwohnern, den Ita Thao, die sich dort vor hunderten von Jahren niedergelassen haben. Eine Legende besagt, dass sie auf der Jagd nach einem weißen Hirsch gewesen seien und dabei den wunderschönen Sonne-Mond-See vorgefunden hätten.

In dem Ort findet man einen niedlichen, kleinen Hafen mit vielen Sitzmöglichkeiten, die zum Entspannen einladen. Dort gibt auch der eine oder andere Straßenkünstler seine Lieder oder Kunststücke zum Besten.

Sonne-Mond-See

Das Städtchen Ita Thao lädt zum Flanieren und Entspannen ein.

Weiterhin befinden sich in den Seitenstraßen viele Souvenirshops und Stände mit Street Food. Wer am See übernachten möchte, dem empfehlen wir, sich in Ita Thao eine Unterkunft zu suchen. Diese sind allerdings oftmals nicht gerade billig.

Xuanzang Tempel und Ci En Pagoda

So wie es vorhin noch schön bergab ging, geht es nun erst recht wieder nach oben. Der Muskelkater für den nächsten Tag wird hier garantiert.

Xuanzang Tempel

Beim Xuanzang Tempel angekommen, erblicken wir einen viel kleineren Tempel als den Wen Wu Tempel. Ein kurzer Abstecher lohnt sich aber trotzdem, vor allem, weil sich vor dem großen Eingangstor wieder ein wunderbarer Blick über den ganzen See bietet. Schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite gibt es auch eine Aussichtsplattform, zu welcher man auf nur wenigen Stufen nach oben gelangt.

Sonne-Mond-See

Der Xuanzang Tempel.

 

Sonne-Mond-See

Diese Aussicht bietet sich auf der Aussichtsplattform beim Xuanzang Tempel.

Ci En Pagoda

Wer möchte, kann noch weiter bergauf zur Ci En Pagoda radeln, dem höchsten mit dem Rad zu erreichenden Aussichtspunkt.

Xuanguang Tempel

Weiter unten, fast direkt am See, fahren wir zum Xuanguang Tempel. Sieht man sich den Tempel nicht an, verpasst man nichts. Jedoch hat man von hier aus eine gute Sicht auf die kleine Insel Lalu Island, das gegenüberliegende Yuchi und den naheliegenden See.

Über was wir uns hier sehr amüsieren müssen, sind die vielen chinesischen Touristen, die sich schon fast darum streiten, vor einem Stein mit chinesischen Schriftzeichen und dem See dahinter ein Foto machen zu dürfen. Wir haben uns übrigens nicht angestellt. 😉

Sonne-Mond-See

Anstehen für ein Bild vor diesem Stein.

Natur pur auf dem Rückweg nach Yuchi

Auf dem weiteren Weg zurück nach Yuchi gibt es zwar nicht mehr so viele Sehenswürdigkeiten, jedoch ist die Strecke landschaftlich sehr schön und immer wieder kommt man zu fantastischen Aussichtspunkten, die den Blick auf das türkisfarbene Wasser des Sees freigeben.

Wer, so wie wir, denkt, dass das letzte Stück ein Kinderspiel ist, hat sich getäuscht. Bevor man zu dem gut ausgebauten Radweg kommt, muss man erstmal wieder steil bergauf und auf Treppen bergab. Aber auch das ist letztendlich noch zu schaffen. 😉

Sonne-Mond-See

Den Blick auf den Sonne-Mond-See und die Landschaft genießen.

 

Sonne-Mond-See

Wir mit unseren super Fahrrädern vor dem Sonne-Mond-See.

 

Sonne-Mond-See

Und noch ein letzter Blick auf den See.

Nach einer Stärkung geht es zurück nach Taichung

Wieder in Yuchi angekommen (genau richtig, denn jetzt fängt es an zu regnen), gönnen wir uns erstmal eine Stärkung von der leckeren Bäckerei und einen Milchkaffee vom 7-Eleven.

Eigentlich wollen wir den vorletzten Bus nach Taichung nehmen. Dieser ist jedoch so voll, dass wir auf den letzten Bus warten müssen. Nach der zweistündigen Rückfahrt kommen wir geschafft, aber glücklich an.

Fazit Sonne-Mond-See

Der Sonne-Mond-See ist unserer Meinung nach auf jeden Fall einen Ausflug wert. Die Radtour ist an einem Tag gut zu schaffen. Wir haben insgesamt sieben Stunden gebraucht, aber haben uns bei den Sehenswürdigkeiten auch immer viel Zeit gelassen und oft angehalten, um Fotos zu machen.

 

 

Von | 2017-12-20T10:22:46+00:00 Dezember 17th, 2017|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Taiwan, Travel|0 Kommentare

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