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Die Wanderung auf den Roys Peak ist eine sehr beliebte und wohl eine der schönsten Tageswanderungen Neuseelands. Man wird mit unglaublichen Aussichten belohnt. Viele Wanderer gehen schon in der Dunkelheit los, um bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu sein. Insgesamt ist der Weg 16 Kilometer lang. Dabei geht man acht Kilometer bergauf und dieselbe Strecke wieder zurück. Für die Dauer sollten fünf bis sechs Stunden eingeplant werden.

Übrigens findest du hier einige, unserer vorherigen Reiseberichte, welche dich auch interessieren könnten:

  1. Die Stadt Wanaka
  2. Unsere Überquerung des Haast Pass
  3. Der Franz Josef Gletscher

Anreise zum Roys Peak

Der Start für den Track befindet sich beim Roys Peak Parkplatz, welcher an der Mt Aspiring Road liegt. Die Parkplätze sind begrenzt. In der Hochsaison sollte man deshalb auf jeden Fall schon zeitig oder erst später dort sein. Die „Hauptwanderzeit“ ist zwischen 8:30 und 15:00 Uhr.

Frühmorgens geht es los

Ursprünglich wollten wir die Wanderung zum Rob Roy Glacier machen. Da dort die Wetterbedingungen für den heutigen Tag aber nicht besonders gut aussehen, haben wir uns für den Roys Peak Track entschieden. Als um 6:00 Uhr der Wecker klingelt, ist es draußen noch stockdunkel und eisig kalt. Wir ziehen alle möglichen Klamotten an und machen uns dann auf den Weg zum Roys Peak Parkplatz, wo bereits schon einige Autos stehen. Um etwa 7:30 Uhr beginnen wir mit der Wanderung.

Sonnenaufgang über den Bergen

Als wir loslaufen, ist es zwar nicht mehr dunkel, aber die Sonne hat sich noch nicht über die davor liegenden Berge erhoben. Wir wandern über privates Farmland (deswegen auf jeden Fall immer auf dem vorgegeben Track bleiben), vorbei an neugierigen und mähenden Schafen, schönen Wiesen und immer mit Blick auf den Lake Wanaka und Wanaka. Währenddessen hebt sich die Sonne über die Berge und taucht alles in ein wunderbares Licht. Wow!

Roys Peak

Über den Bergen erhebt sich langsam die Sonne.

Roys Peak

Die Gipfel der Berge erleuchten.

Roys Peak

Auch die Schafe sehen sich den Sonnenaufgang an.

Roys Peak

Wir wandern über privates Farmland. Auf den Wiesen weiden Schafe. Im Hintergrund ist der Lake Wanaka zu sehen.

Roys Peak

Nanu, wer ist denn das?

Roys Peak

Die Schafe sehen uns neugierig an.

Anstrengender Aufstieg und grandiose Aussichten

Sind wir am Anfang noch warm eingepackt losgelaufen, so ändert sich dies nun sehr bald. Ein Kleidungsstück um das andere legen wir ab, denn der Aufstieg hat es in sich. Über Serpentinen gelangen wir höher und höher. Der Weg führt stetig bergauf, oft auch ziemlich steil. Insgesamt gibt es 1.200 Höhenmeter vom Parkplatz bis zum Gipfel zu überwinden.

Während wir in T-Shirt und Top hinaufsteigen, kommen uns irgendwann die ersten Leute, die den Sonnenaufgang ganz oben angesehen haben, mit Mütze und Handschuhen, entgegen. Wir sind dagegen feuerrot und das Wasser läuft uns nur so hinunter.

Aber das alles wird durch die stets grandiosen Aussichten entschädigt, die immer atemberaubender werden, je weiter wir hinaufgelangen.

Roys Peak

Uns bieten sich stets grandiose Aussichten.

Roys Peak

Das bekannte Fotomotiv

Nach gefühlt unendlichen Serpentinen gelangen wir zu einem wunderschönen Lookout. Hier ist auch ein sehr bekanntes Fotomotiv. Ein Pfad schlängelt sich über einen Bergkamm, an dessen Ende jeder posieren möchte, entlang. Wir machen eine Pause, packen unser Frühstück aus und genießen die Sicht. Hier oben weht ein eiskalter Wind und so sind wir schon bald wieder warm eingepackt.

Roys Peak

Angekommen beim ersten Lookout, können wir auf die andere Seite blicken.

Roys Peak

Leinwand oder Realität? Wow!

Roys Peak

Das bekannte Fotomotiv, auf dem der Pfad auf dem Bergkamm zu sehen ist.

Roys Peak

Die Aussicht genießen.

Das letzte Stück bis zum Gipfel

Dann machen wir uns an das letzte Stück, welches nochmal ganz schön anstrengend ist, bis ganz oben auf den Gipfel. Wir können nur so viel sagen: es ist einfach SPEKTAKULÄR!!! Wir sind sprachlos. Man hat einen überwältigenden Rundumblick und wir können nicht glauben, dass das wirklich real ist. Die riesigen Berge um uns herum, darunter auch der Mount Aspiring, der Blick auf den Lake Wanaka und einfach ein absolutes Gefühl von Freiheit umgibt uns. Zusammen mit den anderen Wanderern sitzen wir da, sind alle mächtig stolz auf uns und überwältigt.

Roys Peak

Spektakulär!

Roys Peak

Die traumhafte Landschaft.

Roys Peak

Ein Gipfelkreuz sucht man hier vergebens.

Acht Kilometer Abstieg

Ein älterer Mann ist wahnsinnig engagiert, klettert herum, macht von allen Fotos und bietet uns heißen Kakao an. Nachdem er auch von uns ein Bild gemacht hat und wir es wegen der Kälte leider nicht mehr länger oben aushalten, machen wir uns an den acht Kilometer langen Abstieg.

Roys Peak

Sind wir wirklich diese ganzen Serpentinen nach oben gelaufen? Und die müssen wir jetzt auch wieder runterlaufen!

Roys Peak

Diese Sicht bietet sich uns auf der anderen Seite des Roys Peak.

Roys Peak

Auf dem Weg hinunter.

Roys Peak

Diese Aussicht ist einfach nur unbeschreiblich.

Roys Peak

Immer wieder müssen wir stehen bleiben und noch ein Bild schießen.

Roys Peak

Was soll man dazu noch sagen?

Beim Lookout müssen wir aber trotzdem nochmal Halt machen. Wir können uns einfach nicht von der Aussicht trennen.

Über die Serpentinen geht es anschließend wieder hinab. Puh, wir merken ganz schön die Muskeln in den Beinen. Uns kommen viele Leute entgegen, die jetzt erst hinaufsteigen und wir haben direkt Mitleid, wenn wir in die angestrengten und roten Gesichter blicken. Aber wie schon geschrieben: es lohnt sich DEFINITIV! Wir ignorieren die schmerzenden Beine und genießen weiterhin die Aussicht.

Roys Peak

Wir genießen weiterhin die Aussicht.

Um 14:00 Uhr kommen wir wieder beim Parkplatz an, fahren zum Lake Wanaka, entspannen und schwärmen von der tollen Wanderung.

Weitere Infos zu dem Track gibt es übrigens unter diesem Link.

Von | 2018-11-26T12:53:48+00:00 November 19th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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