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Anreise zu den Reisterrassen von Banaue

Eiskalte Nachtbusse von Manila nach Banaue

Eine Fahrt mit dem Nachtbus ist so ungefähr mit einem Wintertag in Deutschland zu vergleichen. Zu Beginn denkt man sich noch wie gemütlich und bequem das doch eigentlich aussieht und dann wird es von Stunde zu Stunde kälter und kälter und …. kälter (die Filipinos scheinen Klimaanlagen über alles zu lieben). Und die Klamottenschichten werden mehr und mehr, wenn man denn so viele dabei hat. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Kollegen der Berufsschule, die die „Kuscheldecke“ für uns eingepackt haben. Diese war uns wirklich eine große Hilfe auf der achtstündigen Fahrt nach Banaue. Einziger Nachteil für alle Mitreisenden war nur, dass die Decke bei jeder Bewegung laut geknistert hat und somit wahrscheinlich jeder wieder aufgewacht ist.

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Mit der „Kuscheldecke“ im Nachtbus nach Banaue

Frische Luft und der Reisanbau in Banaue

Banaue liegt in den Bergen im Norden der Philippinen und ist bekannt für die Ifugao Reisterrassen, die man überall finden kann. Insgesamt leben dort 30.000 Menschen, jedoch über ein weites Gebiet und viele Dörfer verteilt.

Ankunft in Banaue

Bei der Ankunft empfängt uns am „Bus-Terminal“ (sowas Ähnliches wie eine kleine Blechhütte) ein Mitarbeiter des Hostels, das wir gebucht haben. Da er nicht wissen konnte, mit welchem Bus wir genau eintreffen, muss er seit der Ankunft des ersten Busses um 4.00 Uhr gewartet und bis 6.30 Uhr im Auto geschlafen haben. Witzig ist, dass wir nach Bezahlung der Touristengebühr von 35 Pesos pro Person (etwa 60 Cent) eigentlich nur ein paar Meter weiterfahren, die man locker zu Fuß hätte gehen können.

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Zahlung der Touristengebühr bei der Ankunft in Banaue

Unsere Unterkunft – Das Evergreen Hostel in Banaue

Im Evergreen Hostel angekommen, werden wir vom Besitzer mit einem Kaffee aus lokalem Anbau begrüßt und können uns nach der langen Fahrt stärken. Nebenbei besprechen wir mit ihm, was wir während unseres Aufenthalts alles anschauen können und welche Touren wir unternehmen möchten. Anschließend machen wir uns frisch, genießen die Aussicht auf die grünen Berge von unseren Zimmern aus und atmen die frische Luft (eine richtige Wohltat nach der Luft Manilas) ein. Es gibt noch ein Frühstück und dann beginnen wir mit unserem Ausflug zu den Hapao Reisterrassen, zu denen uns der Hostelbesitzer selbst fährt.

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Übersichtskarte der angebotenen Touren/Sehenswürdigkeiten – die eingekreisten Orte haben wir besucht

Aussicht auf die Reisterrassen von Banaue und Hapao

Unterwegs halten wir immer wieder an, genießen die Aussicht auf die wunderschönen Reisterrassen und bekommen viele interessante Infos mitgeteilt. Der Reis wird hier einmal pro Jahr zwischen Juli und August abgeerntet und zwar per Hand. Die jüngeren Leute interessieren sich aber nicht mehr so sehr dafür und so versucht die Regierung sie durch Förderungen anzuspornen. Die Ernte des Reises reicht dann gerade mal für zwei Monate. Für das restliche Jahr muss Reis angekauft werden.

Keine Schulbusse & Verzehr von Hunden

Zudem gibt es auch nirgends einen Schulbus und schon die fünfjährigen Kinder müssen oft einen weiten Weg durch die Reisterrassen bis zu ihrer Schule zurücklegen. Dies ist sehr gefährlich für die Kleinen und schon oft ist ein Kind von einer Reisterrasse auf die darunterliegende gefallen. Sehr erstaunt und schockiert waren wir auch über die Information, dass auf den Philippinen angeblich Hunde gegessen werden. Unser Hostelbesitzer meinte, dass dies auch ein Grund dafür sei, warum es hier so viele Hunde gebe. Gefühlt leben hier nämlich viel mehr Hunde als Menschen.

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Ein typischer Anblick, der sich überall bietet: Die Wäscheleine wird sogar vor den Reisterrassen gespannt

Reisterrassen von Banaue und Hapao

Bei den Hapao Reisterrassen erklärt unser Hostelbesitzer uns den Wanderweg zur heißen Quelle. Naja gut, erklären wäre zu viel gesagt. Er schickt uns mehr oder weniger einfach mal los und rät uns irgendwie dem Fluss zu folgen und uns an der Kirche mitten im Tal zu orientieren. Ähm okay, nach ein paar hundert Metern haben wir uns scheinbar schon verlaufen und irren durch das Labyrinth der Reisterrassen und durch die Anwesen der Einheimischen, bestehend aus Blechhütten, Gärten, kleinen Tante-Emma-Läden, Wäscheleinen mit bunter Kleidung, aufgescheuchten Hühnern und Hunden, auf der Suche nach unserem eigenen Wanderweg. Dennoch ist dies wunderschön. Wir müssen immer wieder stehen bleiben, um die Aussicht zu genießen und alles auf uns wirken zu lassen.

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Ausblick auf die Wohnhäuser bei den Hapao Reisterrassen

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Überquerung des Flusses im Tal

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Eine Frau bei der Arbeit in den Reisterrassen

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Diese drei entzückenden Mädls begegnen uns auch auf unserer Wanderung

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Wir zwei auf dem Weg zur heißen Quelle durch die Reisterrassen

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Junge Reispflänzchen, die bereits saftig grün sprießen

Die heiße Quelle (Hot Spring) in Hapao

Soweit das Auge reicht, sieht man Reisterrassen, die faszinierend zwischen den Bergen angeordnet sind. Nach vielen Treppen und Reisterrassen rauf und runter erreichen wir doch noch die heiße Quelle. Daneben fließt der Fluss aus den Bergen vorbei und sprudelt über viele Steine. Man kann nun entscheiden, ob man lieber ein warmes oder ein kaltes Bad nehmen möchte. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen dort.

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Vorne die heiße Quelle und dahinter der kalte Fluss

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Die zwei Kinder haben sichtlich Spaß, als wir an ihrem Haus vorbeikommen und begleiten uns eine Weile

Aussichtspunkte auf die Reisterrassen von Banaue und Hapao

Auf dem Rückweg finden wir sogar den eigentlichen Wanderweg und sind mindestens doppelt so schnell wieder an unserem Startpunkt angelangt. Anschließend fahren wir zu zwei Aussichtspunkten, von welchen man nochmals eine wunderschöne Aussicht über die Reisterrassen genießen kann.

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Die Aussichtspunkte sind nicht immer ganz so leicht zu erreichen

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Die Aussicht lohnt sich dafür allemal

Auf unserem Weg zurück zum Hostel können wir ebenfalls viele interessante Sachen am Straßenrand beobachten, wie zum Beispiel einen selbstgebauten Seilzug, mit welchem Baumaterialien den Berg hochtransportiert werden. Ein Video folgt bei besserer Internetverfügbarkeit. Die Filipinos haben nach Afghanistan angeblich das zweitschlechteste Internet in ganz Asien.

Was tun ohne Geldautomat?

Wieder zurück im Zentrum von Banaue fällt uns auf, dass wir etwas Geldnachschub benötigen, denn die Bezahlung mit der Kreditkarte ist so gut wie nie möglich. Also nehmen wir uns zwei Tricycles (ein Motorrad mit Beiwagen, in welchen zwei Personen passen) und fahren zum ATM (Geldautomat). Dieser funktioniert jedoch nicht und wird so schnell auch nicht funktionieren.

Merke: Geld abheben ist hier nicht immer ganz so einfach und selbstverständlich.

Der nächste ATM wäre ungefähr eine Stunde entfernt. Wie gut, dass wir noch Euros bei uns haben und es hier wenigstens eine Wechselstube gibt, die aber heute schon zu hat. Fürs Abendessen reicht das Geld dann aber Gott sei Dank noch und es gibt gebratenen Reis, Curry und Pancit. Pancit ist ein philippinisches Gericht mit Reisnudeln und Gemüse, was zusammen angebraten wird. Hundemüde kümmern wir uns im Hostel noch um die weitere Organisation der Reise und fallen anschließend in unsere Betten.

Die Reisterrassen von Batad und die Hängenden Särge in Sagada

Der Norden der Philippinen hat noch weiteres zu bieten, wie beispielsweise das wunderschöne Amphitheater in Batad sowie die Hängenden Särge und die Sea of Clouds in Sagada. Zu den jeweiligen Reiseberichten gelangst du über die folgenden Schaltflächen.

[Teil 2] Die Reisterrassen von Batad
[Teil 3] Die Hängenden Särge in Sagada & die Sea of Clouds
Von | 2018-01-14T06:38:40+00:00 Oktober 15th, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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