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Übernachtung im Whanganui Nationalpark

Nachdem wir den Tongariro Nationalpark verlassen haben, fahren wir weiter auf einen kostenlosen Campingplatz, welcher sich im Whanganui Nationalpark befindet. Die enge Straße führt uns an hohen Felswänden vorbei, durch die dicht bewachsene Landschaft und zum Campingplatz Ruatiti Domain, direkt neben dem Whanganui River. In dem riesigen Gebiet finden wir, neben unendlich vielen Campingplätzen, zahlreiche Picknicktische, Feuerstellen und … keinen einzigen Menschen. Sehr gut!

Taihape

Campingplatz neben dem Whanganui River.

Der Versuch, zur Bridge to Nowhere zu gelangen

Es hat die ganze Nacht durchgeregnet, doch am Morgen scheint die Sonne. Für heute wurde ein Zyklon vorhergesagt. Da das Wetter aber momentan noch ganz gut aussieht, entschließen wir uns, zur Bridge to Nowhere (eine Brücke, die quasi ins Nichts führt) zu fahren. Wir wissen nicht ganz genau, wie man hinkommt und folgen somit einfach mal unserem Navi.

Schon der Weg dorthin ist ziemlich spannend. Wir rumpeln über Schotterpisten, die an steilen Abhängen entlangführen (wenn ein Auto entgegenkommt, haben wir definitiv ein Problem!!) und düsen an außergewöhnlichen Bäumen, Schafen, Kühen und einzelnen Häusern, die sich mitten im Nichts befinden, vorbei.

Taihape

Zuerst geht es an hohen Felswänden vorbei.

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Auf der schmalen Schotterpiste zur Bridge to Nowhere.

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Auch diesen Zeitgenossen treffen wir unterwegs.

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Immer wieder ändert sich das Landschaftsbild.

Taihape

Ob das Schaf wohl auch zur Bridge to Nowhere möchte?

Als wir dann am „Ziel“ ankommen, stellen wir fest, dass dies nur der Startpunkt für die Wanderung zur Bridge to Nowhere ist. Dieser Wanderweg ist über 30 Kilometer lang. Ääääähhh okay, das war wohl nichts. Die einzige, andere Möglichkeit ist, mit einem Jetboat von Pipiriki aus den Fluss hochzufahren und dann noch 40 Minuten zu laufen. Das kostet allerdings 100 NZD (59 Euro) pro Person.

Taihape

Tja, von hier aus sind es dann wohl noch über 30 Kilometer zur Bridge to Nowhere.

Zuflucht vor dem Zyklon im Raetihi Holidaypark

Während der Fahrt auf der abenteuerlichen Strecke zurück, zieht der Wind langsam auf. Wir verlassen den Whanganui Nationalpark und fahren in den nicht weit entfernten und kleinen Ort Raetihi, wo wir es uns bereits schon nachmittags im Holidaypark gemütlich machen. Noch scheint die Sonne.

Gegen Abend aber fängt es richtig zu stürmen an. Wir hören alle paar Minuten die Sirene und der Regen prasselt nur so herab. Während der Zyklon auf der Südinsel Neuseelands ganz viele Schäden angerichtet hat, ist die Nordinsel nochmal gut davongekommen.

Ohakune – das Carrot Capital

Nachdem wir noch einen weiteren Tag im Raetihi Holidaypark geblieben sind, um uns mal wieder Reiseberichten zu widmen, fahren wir tags darauf weiter nach Ohakune um Essensvorräte aufzufüllen. Der gemütliche Ort gefällt uns ganz gut. Er trägt zudem die Bezeichnung Carrot Capital, da dort viele Karotten angebaut werden. Deshalb findet man am Ortseingang auch eine große Statue einer Karotte. Tja, so sind die Neuseeländer. 😉

Taihape

Ohakune – das Carrot Capital.

Gummistiefelweitwurf in Taihape

Dann geht es weiter in den Ort Taihape. „Nanu, was ist das denn schon wieder?“ Hier entdecken wir am Ortseingang nämlich eine riesengroße Statue eines Gummistiefels. Auf was für Ideen kommen die denn bloß?? Es stellt sich heraus, das Taihape angeblich das Capital of Gumboots ist. Wie witzig ist das denn? Wie es zu dem Namen kam, wissen wir allerdings bis heute nicht. Wir entschließen uns, in dem Ort ein bisschen Zeit zu verbringen, holen uns einen Kaffee, ein paar Infos bei der i-Site und spazieren herum.

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Am Ortseingang befindet sich die Statue eines riesengroßen Gummistiefels.

Die Leute scheinen Gummistiefel jedenfalls echt zu mögen. Es gibt einen Gumboot Decoration Workshop, bei dem jeder seine mitgebrachten Gummistiefel verzieren kann wie auch ein Gumboot Day Festival. Zu den wichtigsten Dingen, die man in Taihape gemacht haben sollte, zählt auch der Weitwurf eines Gumistiefels an der Gumboot Throwing Lane. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Gut, dass man dafür nicht mal seine eigenen Gummistiefel mitbringen muss.

Nach erfolgreichem Weitwurf erkunden wir für etwa eine Stunde den Rest des kleinen Ortes und machen uns anschließend an die Weiterfahrt.

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Zum Weitwurf muss man nicht mal die eigenen Gummistiefel mitbringen.

Taihape

Die Gumboot Throwing Lane testen wir natürlich gleich mal.

Taihape

Anschließend erkunden wir noch ein bisschen das kleine Städtchen.

Manawatu Scenic Route

Von Taihape fahren wir weiter ins etwa 20 Kilometer entfernte Mangaweka und von dort aus über die Manawatu Scenic Route nach Apiti. Die Manawatu Scenic Route ist insgesamt 40 Kilometer lang, beginnt in Mangaweka, endet in Ashhurst und bietet die Möglichkeit, entlegenere Gegenden, in die es kaum Touristen verschlägt, zu erkunden. Es erwartet uns Natur pur. Wir fahren an einer Schlucht entlang, durch die ein Fluss fließt. Alles ist total grün und bewachsen. Unterwegs stoßen wir auf viele Schafe, einsame Bauernhöfe, grüne Hügel und tolle Aussichtspunkte.

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Die dicht bewachsene Schlucht, an welcher die Manawatu Scenic Route vorbeiführt.

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Hier kommt man auch mal in entlegenere Gegenden.

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Friedlich weidende Kühe.

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Wir kommen an vielen schönen Aussichtspunkten vorbei.

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Alte Milchkannen, die als Postkästen verwendet werden, sind in Neuseeland keine Seltenheit.

In Apiti angekommen, wundern wir uns, warum aus der Scenic Route plötzlich eine Schotterstraße wird, bis wir irgendwann erkennen, dass wir wohl die falsche Abzweigung genommen haben. Um umzukehren, ist es nun schon zu spät und so fahren wir einfach weiter, denn auch diese Straße führt nach Ashhurst.

Was wir allerdings nicht erwartet haben, sind insgesamt 40 Kilometer Schotterstraße!! Das Fahren auf dieser engen Strecke ist ganz schön anstrengend. Dafür ist hier bis auf uns, einem Farmer und Millionen von Schafen niemand unterwegs. Die Aussicht ist spitze, da wir uns ziemlich weit oben befinden. Hin und wieder kommen wir sogar an einzelnen Häusern vorbei. Kaum zu glauben, dass hier jemand wohnt.

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Auch auf der „falschen“ Scenic Route kommen wir an schönen Aussichtspunkten vorbei.

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Hügelige Landschaft so weit das Auge reicht.

Ankunft beim Campingplatz

Nach einem kurzen Halt in Ashhurst fahren wir gleich weiter zu unserem heutigen Campingplatz – dem Woodville Ferry Reserve. Auf dem großen Platz, der sich in einem Tal direkt am Fluss befindet, sind wir auch wieder fast alleine, denn wie oben schon erwähnt, halten sich in dieser Gegend kaum Touristen auf.

Taihape Campingplatz

Unser heutiger Campingplatz: das Woodville Ferry Reserve.

Von | 2018-11-13T22:13:44+00:00 Juli 1st, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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