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Der Routeburn Track zählt zu den neun Great Walks in Neuseeland und verbindet den Mount Aspiring Nationalpark mit dem Fiordland Nationalpark. Die Landschaft, welche man während der Wanderung sieht, ist unglaublich beeindruckend. Riesige Täler, rauschende Wasserfälle, Märchenwälder, hohe Berggipfel, Gletscher und glasklare Seen. Ja, es lohnt sich definitiv, diesen 32 Kilometer langen Weg, für den man zwei bis vier Tage einplanen sollte, zu gehen.

Start: Routeburn Shelter (Mount Aspiring Nationalpark) oder The Divide (Fiordland Nationalpark)

Distanz: 32 Kilometer

Dauer: 2 – 4 Tage

Routeburn Track

Die Route.

Planung der Wanderung

Unser Plan war eigentlich, den kompletten Track von Anfang bis Ende an einem Tag zu gehen. Wir freuten uns schon, dass wir durch unsere schlaue Idee eine Nacht in der Hütte sparen hätten können. Dann stellten wir fest, dass man mit dem Auto vom Anfangs- bis zum Endpunkt 334 Kilometer fährt!! Ja, eine Straße führt nämlich nicht quer durch die Berge.

Was nun? Auto stehen lassen, wandern und zurück trampen? Hätten wir machen können, aber war uns dann irgendwie zu heikel, da wir erst abends angekommen wären. Shuttle Service? War uns zu teuer und wäre schon vormittags zurückgefahren. Also hätten wir eine Nacht entlang des Tracks nächtigen müssen. Kurzzeitig haben wir zwar darüber nachgedacht, aber dann festgestellt, dass die Hütten für den Zeitraum sowieso schon ausgebucht waren. Mit unserem einschichtigen Zelt wäre es zu kalt geworden. Also entschlossen wir uns dazu, etwa bis zur Hälfte zu laufen, dann wieder umzukehren und das gleiche auf der anderen Seite zu machen.

Übrigens: Neben Shuttle Bussen gibt es auch Anbieter, die das Auto von A nach B fahren. Zumindest bei einem Anbieter haben wir herausgefunden, dass die Leute den ganzen 32 Kilometer langen Track zurück joggen, um wieder zum eigenen Auto zu gelangen.

Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Routeburn Tracks

Auf der Strecke gibt es insgesamt vier Hütten, in denen man übernachten kann und ebenfalls zwei Campingplätze. In der Great Walk season von Ende Oktober bis Ende April muss vorher gebucht werden. Während der Nebensaison heißt es, wer zuerst kommt, malt zuerst.

In der Hochsaison sollte man schon frühzeitig buchen, da die Wanderung ziemlich beliebt ist.

Von Queenstown zum Lake Sylvan über die Glenorchy-Queenstown Road

Nachdem wir am heutigen Tag noch die Weiterreise geplant haben, machen wir uns erst gegen spätnachmittags auf den Weg zu unserem heutigen Campingplatz am Lake Sylvan, der sich nicht weit weg vom Start des Routeburn Tracks befindet.

Um dorthin zu gelangen, müssen wir von Queenstown zunächst in den kleinen Ort Glenorchy fahren, der 46 Kilometer entfernt, am nördlichen Ufer des Laka Wakatipu, liegt. Die Straße heißt Glenorchy-Queenstown Road und ist wirklich spektakulär, da sie sich entlang des Lake Wakatipu schlängelt und man stets eine super Aussicht auf den See, grüne Wiesen wie auch schneebedeckte Berggipfel hat.

Von Glenorchy bis zur Lake Sylvan DOC Campsite sind es nochmals 23 Kilometer. Aufgrund der hohen Berge liegt der Campingplatz bereits im Schatten und so machen wir uns, nachdem wir gezahlt haben, schnell ans Kochen und verkriechen uns im Camper.

Den Reisebericht über Queenstown findest du übrigens hier.

Routeburn Track

Unterwegs auf der Glenorchy-Queenstown Road.

Über 30 Kilometer auf dem Routeburn Track – Teil 1

Der Wecker klingelt früh am Morgen. Draußen ist es noch ziemlich kalt und total bewölkt und so verschieben wir den Beginn der Wanderung ein wenig nach hinten. Dann machen wir uns zum Parkplatz bei der Routeburn Shelter auf. Es stehen schon einige Autos hier. Wir haben uns vorgenommen, auf jeden Fall bis zur Routeburn Falls Hut, zu der es 8,8 Kilometer sind, zu gehen. Sehen wir mal, wie das mit dem Wetter wird, denn das sieht momentan nicht gerade rosig aus.

Routeburn Track

Los gehts!

Routeburn Shelter bis Routeburn Falls Hut

Wir beginnen unsere Wanderung. Der Weg führt uns zunächst hauptsächlich durch den Wald, von einem Anstieg merkt man noch nicht viel. Nach einer Zeit wird es dann aber doch steiler. Wir bewundern türkisblaue Flüsse, kommen an Wasserfällen vorbei, erblicken ein schönes Tal, welches von den Humboldt Bergen umgeben wird und wandern über Hängebrücken. Der Himmel klart immer mehr auf und schon bald haben wir strahlenden Sonnenschein.

Bei der Routeburn Falls Hut machen wir eine kurze Pause und wandern anschließend weiter hinauf.

Routeburn Track

Türkisblaue Flüsse.

Routeburn Track

Wanderung über Hängebrücken.

Routeburn Track

Sicht auf die Humboldt Berge.

Routeburn Track

Die Routeburn Falls Hut.

Routeburn Falls Hut bis Harris Saddle

Wir kommen an den Routeburn Falls (weitere rauschende Wasserfälle) vorbei, steigen über Steine nach oben und dann wird es so richtig spektakulär. Plötzlich sind wir von Bergen umgeben und befinden uns in einem wunderschönen Tal, durch das ein Fluss fließt. An den Berghängen fallen Wasserfälle hinab und die Landschaft ist einfach atemberaubend. An der linken Bergflanke führt ein Pfad immer weiter hinauf und so haben wir irgendwann von oben eine tolle Aussicht auf das Tal. Ein Stückchen weiter erblicken wir auch den Lake Harris, welcher eingebettet zwischen Bergen liegt.

Routeburn Track

Die Routeburn Falls.

Routeburn Track

Am Rande des Tals angekommen.

Routeburn Track

An der linken Bergflanke führt ein Pfad hinauf.

Routeburn Track

Die Aussicht wird immer besser.

Routeburn Track

Es geht weiter hinauf.

Routeburn Track

Von oben blicken wir auf das Tal hinab.

Routeburn Track

Der Lake Harris. Im Hintergrund ein Wasserfall.

Kurz darauf kommen wir am höchsten Punkt des Routeburn Tracks, dem Harris Saddle (1.255 Meter), an. Es ist Zeit, um eine Mittagspause zu machen und die Aussicht zu genießen. Neben uns sind noch viele weitere Wanderer hier oben und jeder berichtet ein bisschen von seinen Erlebnissen. Es gibt sogar eine kleine Hütte, in die man sich bei Wind und schlechtem Wetter setzen kann.

Routeburn Track

Blick auf die Hütte beim Harris Saddle.

Routeburn Track

Bei der Hütte treffen wir auf viele andere Wanderer.

Routeburn Track

Die Aussicht genießen.

Übrigens: Beim Harris Saddle führt ein Track auf den Conical Hill. Für den Hin- und Rückweg sollte man ein bis zwei Stunden einplanen.

Harris Saddle bis irgendwo

Umkehren oder weitergehen? Da die Wanderung einfach so schön ist, entscheiden wir uns fürs Weitergehen. Und das ist auch gut so, denn sobald wir auf der anderen Seite des Harris Saddle ein Stückchen hinuntergewandert sind, bietet sich uns wieder eine ganz andere Aussicht. Wir blicken auf die gegenüberliegenden Berge, auf denen Gletscher und Schnee zu sehen sind, darüber der strahlend blauer Himmel und tief unter uns erstreckt sich bereits das Hollyford Valley. Immer mit Blick auf das Valley geht es nun ziemlich eben geradeaus.

Routeburn Track

Im Hintergrund sind die hohen Berggipfel  zu sehen.

Routeburn Track

Blick auf das Hollyford Valley.

Routeburn Track

Der Pfad führt immer weiter entland des Berges. Hier kann man gut die Baumgrenze sehen.

Als es 15:30 Uhr ist, kehren wir um. Wir müssten es mittlerweile ziemlich genau bis zur Mitte des Tracks geschafft haben.

Von irgendwo bis zur Routeburn Shelter

Der Rückweg macht bis zur Routeburn Falls Hut noch richtig Spaß, denn wir haben eine tolle Aussicht, eben nur von der anderen Seite aus gesehen. Den Berg hinab merken wir unsere Beine schon ganz schön und das letzte Stück von der Routeburn Flats Hut bis zur Routeburn Shelter zieht sich unglaublich. Ob wir jemals wieder ankommen? Auf dem Rückweg treffen wir so gut wie keinen Menschen mehr. Es ist bereits duster, als wir am Parkplatz angelangen. Wir haben über 30 Kilometer geschafft und sind total stolz auf uns!! Müde machen wir uns auf den Weg zurück zur Lake Sylvan Campsite, wo wir uns eine heiße Suppe kochen. Schon jetzt freuen wir uns auf Teil 2.

Routebrun Track

Auf dem Rückweg.

Routeburn Track

Routeburn Track – Teil 1 geschafft.

Routeburn Track

Sonnenuntergang über dem Campingplatz.

Knapp 24 Kilometer auf dem Routeburn Track – Teil 2

Für den zweiten Teil unserer Wanderung des Routeburn Tracks befinden wir uns nun schon im Fiordland Nationalpark, in dem wir auch die letzte Nacht verbracht haben. Heute Morgen ist es eiskalt und zudem fällt Nieselregen vom Himmel. In den nächsten Tagen wird das Wetter auch nicht besser und so raffen wir uns dazu auf, heute den zweiten Teil der Wanderung zu unternehmen.

Als wir beim Startpunkt The Divide ankommen, machen wir uns warm eingepackt auf den Weg.

The Divide bis Lake Howden Hut

Unser Weg führt uns durch den Wald und immer bergauf. Somit frieren wir definitiv nicht. Bis zur Howden Hut sind es 3,4 Kilometer, in einer Stunde sind wir dort. Zur Hütte hinunter führt der Weg wieder bergab. Davor könnte man noch eine Abzweigung auf den Key Summit nehmen. Die Aussicht dort oben soll toll sein, aber gerade könnten wir eh nichts sehen.

Die Bäume sind total mit Moos, das von den Ästen herunterhängt, bewachsen. Alles wirkt richtig mystisch. Aufgrund des Regens der letzten Nacht rauscht und plätschert es überall. Immer wieder kommen wir an Wasserfällen vorbei. Bei diesem Wetter durch den Wald zu gehen, hat auf jeden Fall etwas an sich.

Routeburn Track

Wanderung durch den mystischen Wald.

Routeburn Track

Überall plätschert es.

Bei der Howden Hut checken wir nochmal das Wetter, da noch für heute ein Umschwung angekündigt wurde. Abends soll es kälter werden und nachts bis auf 800 Meter schneien. Wir können uns also noch Zeit lassen.

Lake Howden Hut bis Lake Mackenzie Hut

Nun liegt eine Strecke von 8,6 Kilometern vor uns. Der Weg führt uns weiter durch den Wald hinauf. Immer wieder gehen wir über Brücken, unter denen Wasserfälle hindurchfließen. An manchen Stellen ist auch der Weg überflutet und wir balancieren auf Steinen darüber. Dann kommt wieder ein Baumstamm, über den wir klettern und auf dem steinigen Pfad, auf dem unter anderem grüne und lila Steine liegen, gehts stetig bergauf.

Routeburn Track

Immer wieder wandern wir über Brücken.

route

An manchen Stellen auf dem Routeburn Track ist der Weg auch überflutet.

Routeburn Track

Grüne und lila Steine.

Nicht nur einmal fragen wir uns, ob wir nicht doch in einem Herr der Ringe Film gelandet sind und warten stets darauf, dass die Bäume in dem faszinierenden Wald anfangen, sich zu bewegen und zu sprechen. Sowas haben wir noch nie gesehen. Leider wird der Regen stärker und durchnässt uns mehr und mehr.

Routeburn Track

Im Film Der Herr der Ringe gelandet?

Routeburn Track

Wir warten darauf, dass die Bäume anfangen zu sprechen.

Das Gluckern, Rauschen und Plätschern begleitet uns ständig. Plötzlich wird es immer lauter und lauter. Ein Schild sagt uns, dass wir bei den 174 Meter hohen Earland Falls angekommen sind. Wir klettern über ein paar Steine hinauf, gehen um die Kurve und da ist er. Der riesige Wasserfall. Wir trauen unseren Augen nicht. Wegen des Nebels ist oben nicht mal ein Ende bzw. Anfang zu sehen und so sieht es aus, als würde das Wasser einfach vom Himmel fallen. Die Gischt spritzt auf uns nieder, man kann kaum die Augen offen halten. Spätestens jetzt sind wir patschnass.

Routeburn Track

Die Earland Falls auf dem Routeburn Track

Wir überlegen kurz, ob wir nicht doch jetzt schon umkehren, aber dann lässt der Regen nach, beim Gehen wird es auch wärmer. Der Wald lichtet sich und wenn der Nebel nicht wäre, hätten wir gerade wohl eine super Aussicht. Zur Lacke Mackenzie Hut geht es dann steil bergab und durch einen richtig verwunschenen Wald. Plötzlich erstreckt sich eine Buschlandschaft vor uns, wir sehen die Hütte und dahinter liegt der See, welcher von Bergen umgeben ist.

Routeburn Track

Der verwunschene Wald.

Routeburn Track

Wanderung durch Buschlandschaft.

Lake Mackenzie Hut bis The Divide

Bei der Lake Mackenzie Hut setzen wir uns auf eine Bank und machen Brotzeit. Es gibt sogar Leute, die bei diesen kalten Temperaturen kurz mal ins Wasser des Sees hüpfen. Brrrr! Aber das ist sicherlich sehr belebend.

Routeburn Track

Die Lacke Mackenzie Hut mit dem dahinterliegenden Lake Mackenzie.

Routeburn Track

Der Lake Mackenzie.

Bevor es uns zu kalt wird, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Es kommen sogar vereinzelt Sonnenstrahlen heraus und dieses Mal entdecken wir Wasserfälle, die vorher komplett vom Nebel verdeckt waren. Unglaublich! Wir beobachten gespannt, wie der Nebel immer weiter aus dem Tal hochzieht. Und wir dachten, dass wir das schönste Stück des Routeburn Tracks schon gesehen hätten. Naja, es ist ja auch nicht umsonst ein Great Walk.

Routeburn Track

Diese Aussicht war vorher komplett verdeckt.

Routeburn Track

Auf dem Weg zurück.

Routeburn Track

Wie komme ich am besten drüber, ohne nass zu werden?

Routeburn Track

Durch den Wald zu laufen, ist wirklich schön.

Routeburn Track

Routeburn Track – Teil 2 geschafft.

Als wir erschöpft und frierend wieder beim Camper ankommen, fängt es im selben Moment an, aus Strömen zu regnen. Das nennen wir mal Timing!

Unter diesem Link gibt es übrigens noch mehr Infos über den Routeburn Track.

Fazit Routeburn Track

Wir sind absolut begeistert vom Routeburn Track. Die Schönheit der Natur und Landschaft hat uns total fasziniert und wir können die Wanderung absolut weiterempfehlen.

Von | 2018-11-26T12:56:18+00:00 November 21st, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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