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Ein Traum wird wahr. Wir stehen kurz davor, mit einem Slow Boat den Mekong hinunter bis nach Luang Prabang zu schippern. Die Fahrt wird zwei Tage dauern. Erst heute Morgen haben wir Chiang Rai in Thailand verlassen, sind über die Grenze von Thailand nach Laos eingereist und nun stehen wir hier am Bootsanleger im laotischen Dorf Huay Xai.

Übrigens: Den informativen Reisebericht, wie wir die Grenze von Thailand nach Laos überquert haben, und hilfreiche Tipps findest du hier.

Mit dem Slow Boat auf dem Mekong nach Luang Prabang

Es ist 11:00 Uhr und wir erreichen den Bootsanleger in Huay Xai. Wir haben noch etwas Zeit und suchen zunächst einen ATM, der sich vorne an der Hauptstraße befindet. Da uns gesagt wurde, dass es in Pakbeng keinen Geldautomaten gebe, heben wir gleich etwas mehr Geld ab. Die Geldabhebung kostet uns eine zusätzliche Gebühr von 20.000 Kip, etwa 2,00 Euro.

Weiterhin gibt es in der Nähe der Bootsanlegestelle zahlreiche Anbieter, welche Verpflegung für die Fahrt verkaufen. Da wir aber bereits bei unserem Zwischenstopp die leckeren, belegten Sandwiches, welche Banh Mi genannt werden, gekauft haben, sind wir schon bestens gerüstet für die Fahrt. Wir kaufen lediglich noch etwas Wasser und besteigen das Slow Boat.

Grenze von Thailand nach Laos

Bald geht es mit dem Slow Boat auf dem Mekong nach Luang Prabang.

Tag 1: Abfahrt in Huay Xay und Ankunft in Pakbeng

Die Sache mit den reservierten Sitzplätzen

Als wir in das Boot steigen, ist es schon ziemlich voll. Eigentlich haben wir doch einen reservierten Sitzplatz, zumindest steht eine Nummer auf unserem gekauften Ticket. Hmmm… wir müssen leider feststellen, dass einfach jeder sitzt, wo er will. Nach kurzer Suche finden wir zwei freie Plätze und dank geschicktem Verhandeln mit zwei Einheimischen können wir sogar die Plätze tauschen, sodass wir nebeneinander sitzen. Immerhin soll die Fahrt ja doch um die sieben Stunden dauern.

Zweites Slow Boat

Nachdem wir nun schon seit gut zwanzig Minuten auf dem Boot sitzen und noch immer Personen zusteigen wollen, jedoch die Plätze alle besetzt sind, wird ein zweites Slow Boat eingesetzt. Nun wird es wieder deutlich komfortabler. Übrigens sind das die einzigen zwei Boote, die heute nach Pakbeng und morgen nach Luang Prabang fahren werden.

Die Mitreisenden

Die Mitreisenden auf dem Slow Boat sind größtenteils Touristen. Es fahren nur wenige Einheimische mit. Wir hatten dies eigentlich nicht so erwartet und dachten, die Fahrt wäre noch einer der letzten Insidertipps. Da haben wir uns wohl getäuscht. Und just in dem Moment als das Slow Boat vom Steg ablegt, legen die Party-Backpacker, welche im vorderen Bereich des Bootes Platz genommen haben, los. Erstmal wird die Musik laut aufgedreht, ein kühles Bier aus der mitgebrachten, mit Eiswürfeln gefüllten Styroporbox geöffnet und die Zigarette angezündet. Okay, da sind ein paar besser vorbereitet als wir… 😉

Slow Boat

Die Party-Crew auf dem Boot.

Verpflegung an Bord

Niemand muss auf dem Slow Boat verhungern. Die Laoten haben einen kleinen Kiosk im hinteren Bereich des Bootes. Dort kann man Getränke, Snacks und Cup-Nudelsuppen kaufen.

Toiletten auf dem Slow Boat

Auf unserem Slow Boat gibt es zwei Toiletten. Beide befinden sich im hinteren Bereich, direkt neben den Motoren. Sie sind einigermaßen sauber, jedoch wird wohl alles direkt, nachdem man sein Geschäft gemacht hat, in den Mekong geleitet.

Die Aussicht und Landschaft

Das ist das Beste! Die Aussicht und die Landschaft sind einfach unbeschreiblich. Teilweise hat man das Gefühl, man durchfährt eine noch unberührte Welt. Wir sind umgeben von einer hügeligen, grünen Landschaft. Auf den Sandbänken sieht man Kühe und wir fahren an einigen einheimischen Dörfern vorbei. Teilweise baden die Einheimischen im Mekong und waschen ihre Klamotten darin. Es ist wirklich ein unglaubliches Erlebnis.

Slow Boat

Aussicht auf eines der zahlreichen Dörfer.

Slow Boat

Die schöne Landschaft.

Slow Boat

Man sieht Kühe auf den Sandbänken.

Slow Boat

Immer wieder erblicken wir kleine einheimische Dörfer.

Slow Boat

Einheimische Kinder beobachten uns.

Was passiert sonst so?

Man freundet sich langsam mit den Mitreisenden an, unterhält sich und tauscht seine bisherigen Reiseerlebnisse aus. Einige hören Musik, andere wiederum lesen ein Buch. Dank der bequemen Stoffsitze geht es dem Rücken auch nach einigen Stunden Fahrzeit immer noch gut. Zwischendrin halten wir ab und zu mal an, um Einheimische von Bord gehen zu lassen oder jemand mitzunehmen. Manchmal werden auch nur Güter ein- bzw. ausgeladen.

Slow Boat

Die weiteren Reisenden und die komfortablen Sitzplätze.

Spätabends erreichen wir Pakbeng

Nach etwa sieben Stunden Fahrzeit erreichen wir spätabends Pakbeng. Dort warten schon Einheimische, welche uns ihre Unterkunft andrehen wollen. Wir schauen uns einige Angebote an und entscheiden uns dann für die Unterkunft Phonemani Guesthouse. Wir bezahlen 80.000 Kip für ein Doppelzimmer, was umgerechnet 8,00 Euro entspricht. Ein guter Preis.

Slow Boat

Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir Pakbeng.

Slow Boat

Die Anlegestelle in Pakbeng.

Slow Boat

Unsere Unterkunft in Pakbeng.

Pakbeng

Pakbeng ist ein kleines Dorf. Die Dorfeinwohner profitieren seit einigen Jahren vom Tourismus, was man an den zahlreichen Unterkünften und Restaurants mittlerweile deutlich erkennen kann. Die Preise sind jedoch noch anständig.

Wir lassen den Abend in einem indischen Restaurant ausklingen und legen uns zeitig schlafen, denn am nächsten Tag ist bereits frühmorgens die Abfahrt nach Luang Prabang angesetzt.

Slow Boat

Aussicht von unserem Guesthouse aus.

Slow Boat

Aussicht auf das Dorf Pakbeng.

Slow Boat

Zum Abschluss des Tages essen wir indisch.

Tag 2: Abfahrt in Pakbeng und Ankunft in Luang Prabang

Frühstück in der Unterkunft

Den nächsten Morgen starten wir mit einem Frühstück auf der Terrasse im Guesthouse. Währenddessen wir auf unser Essen warten, ziehen schon die ersten Backpacker an uns vorbei, um pünktlich beim Slow Boat zu sein, denn es gibt ja bekanntlich keine Platzreservierungen.

Verpflegung für den zweiten Tag

Von der Unterkunft bestellen wir noch ein paar belegte Baguettes für die Fahrt. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf dem Weg zum Slow Boat. Auf dem Weg dorthin bemerken wir, dass noch weitere Einheimische versuchen, ihre Produkte zu verkaufen. Wir sind somit gut vorbereitet für den zweiten Tag auf dem Boot.

Slow Boat

Unsere Verpflegung für den zweiten Bootstag.

Slow Boat

Wir erreichen die Bootsanlegestelle in Pakbeng.

Ablauf des zweiten Tages auf dem Slow Boat

Mittlerweile haben sich schon einige Leute auf dem Boot angefreundet, sodass eine lockere Stimmung herrscht. Unter anderem lernen wir hier Ilja und Rebecca kennen! 🙂 Die Partycrew von gestern hat wohl die Nacht ordentlich durchgefeiert, denn heute sind sie mucksmäuschenstill. Insgesamt ist der zweite Tag wieder geprägt von der tollen Landschaft und der schönen Aussicht. Außerdem natürlich von dem kühlen, angenehmen Wind, der einem ins Gesicht bläst, während wir langsam den Mekong runterwärts Richtung Luang Prabang schippern.

Slow Boat

Die Sitze auf unserem Slow Boat am zweiten Tag sind nicht mehr ganz so bequem.

Slow Boat

Früh dran sein lohnt sich!

Slow Boat

Die Sonne scheint, es bieten sich wieder herrliche Aussichten.

Slow Boat

Wir auf dem Slow Boat.

Wir erreichen Luang Prabang

Am späten Nachmittag, nach etwa acht bis neun Stunden Fahrt, erreichen wir Luang Prabang. Dort warten schon zahlreiche Sammeltaxis, um uns ins Stadtzentrum zu fahren. Vor einigen Jahren haben die Laoten das Pier geändert, sprich vorher ist man mit dem Slow Boat direkt im Stadtzentrum angekommen und nun wird man, aufgrund der steigenden Touristenzahlen, einige Kilometer weiter außerhalb bereits von Bord gelassen, um etwas Geld zu verdienen. Die Fahrt von der Bootsanlegestelle ins Stadtzentrum von Luang Prabang kostet 20.000 Kip pro Person (2,00 Euro) und dauert 10 bis 15 Minuten.

Slow Boat

Wir erreichen Luang Prabang.

Slow Boat

Wir haben es geschafft und sind in Luang Prabang angekommen.

Slow Boat

Ein letztes Mal genießen wir die Aussicht, langsam geht die Sonne unter.

Slow Boat

Bei dieser Dame bekommt man das Ticket für die Fahrt mit dem Sammeltaxi ins Stadtzentrum.

Slow Boat

Los geht die Fahrt mit dem Sammeltaxi ins Stadtzentrum bei einem herrlichen Sonnenuntergang.

Unsere Unterkunft in Luang Prabang

Der Fahrer lässt uns an der Hauptstraße aussteigen – dort, wo mittlerweile die Einheimischen ihre Stände für den Nachtmarkt aufbauen. Da wir bereits online eine Unterkunft für die ersten Nächte gebucht haben, machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft Singharat Guest House. Wir bezahlen 630.000 Kip für drei Nächte (etwa 21,00 Euro pro Nacht).

Slow Boat

Anja mit unserem Begrüßungsgetränk sowie einem Obstteller.

Slow Boat

Unsere Unterkunft in Luang Prabang.

Nachtmarkt in Luang Prabang

Zur Begrüßung bekommen wir noch ein Getränk und frisches Obst von unserer Unterkunft. Anschließend bringen wir unsere Rucksäcke ins Zimmer und ziehen gleich los zum Nachtmarkt, da wir ziemlich großen Hunger haben nach der langen Fahrt. Über den Nachtmarkt und alle weiteren Aktivitäten sowie Highlights in Luang Prabang werden wir im nächsten Reisebericht berichten. Nachdem wir den Nachtmarkt gemeinsam mit einigen neuen Freunden von der Bootsfahrt besucht haben, fallen wir todmüde in unser Bett und schlafen schnell ein.

Fazit

Wir haben die zweitägige Fahrt mit dem Slow Boat auf dem Mekong von Huay Xai nach Luang Prabang sehr genossen. Besonders beeindruckt haben uns die Landschaft und die Aussicht. Wir können dieses Erlebnis, trotz des teilweise zunehmenden Partytourismus, absolut empfehlen.

Von | 2018-11-15T08:54:23+00:00 November 15th, 2018|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Thailand, Travel|0 Kommentare

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