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Aktueller Aufenthaltsort: Hanoi, Vietnam

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Hanoi ist die Hauptstadt von Vietnam und liegt im Norden des Landes. In der Metropole leben rund 6,5 Millionen Einwohner. Viele Backpacker beginnen ihre Rundreise durch Vietnam hier und reisen dann für die nächsten Wochen bis Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) in den Süden des Landes. So ist auch unser Plan.

Willkommen in Hanoi

Nachdem wir die letzten 7 Tage in Luang Prabang in Laos verbracht haben, geht es nun mit dem Flieger nach Hanoi, Vietnam. Dort werden wir unsere Freunde Corinna und Sebastian treffen, um gemeinsam für knapp zwei Wochen von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) zu reisen.

Anreise nach Hanoi – von Laos nach Vietnam

Der Flug von Luang Prabang nach Hanoi dauert nur etwas länger als eine Stunde. Wir hätten alternativ auch mit dem Bus reisen können, welcher etwa 24 Stunden benötigt. Dies war uns zu lang und anstrengend. Leider ist die Flugverbindung zwischen Laos und Vietnam nicht die günstigste, sodass wir rund 95 Euro pro Person für den Flug gezahlt haben. Der Bus kostet ab 40 Euro pro Person.

Visa für Vietnam + Kosten

Für die Einreise nach Vietnam benötigt man ein Visum. Mittlerweile ist es aber möglich, bis maximal 15 Tage visumsfrei einzureisen. Da wir jedoch bis zu 30 Tage durch Vietnam reisen wollen, benötigen wir ein kostenpflichtiges Visum. Normalerweise kann man dieses Visum bei der vietnamesischen Botschaft in Deutschland beantragen. Da wir aber schon längere Zeit unterwegs waren, mussten wir uns für ein eVisa entscheiden, welches wir bei diesem Online-Anbieter, als wir in Chiang Rai in Thailand waren, beantragt haben. Die Antragsstellung war sehr gut erklärt und einfach. Innerhalb von zwei Tagen erhielten wir die benötigten Dokumente für die Einreise. Der Service kostete uns 6 USD pro Person (etwa 5 Euro) und das Visum für 30 Tage 25 USD (ca. 22 Euro). Wir können den Anbieter sehr empfehlen.

Auf der Webseite findest du den exakten Ablauf. Falls du weitere Infos benötigst, hinterlasse uns einfach einen Kommentar am Ende des Artikels.

Vom Flughafen in die Stadt

Nachdem die Einreise zwar länger als gedacht gedauert, aber reibungslos geklappt hat, verlassen wir den Flughafen und machen uns auf die Suche nach dem Hanoi Airport Public Bus mit der Nummer 17. Nach kurzer Zeit des Herumirrens und Herumfragens finden wir den Bus, steigen ein und zahlen zweimal 9.000 Vietnamesische Dong (nur 34 Cent). Ein absolutes Schnäppchen! Die Fahrt dauert etwa eine Stunde.

Da wir nur die Offline-Karte von unserer App Here nutzen, wissen wir nach dem Aussteigen aus dem Bus nicht, wie weit es wirklich noch zu unserer Unterkunft ist. Eigentlich wollten wir zu Fuß gehen, aber es scheinen doch noch zwei Kilometer Fußweg vor uns zu liegen. Also fragen wir zwei Fahrer auf Moped-Taxis, wie viel die Fahrt kosten würde. Sie nennen uns einen viel zu hohen Preis und lassen auch nicht mit sich handeln. So halten wir ein Taxi mit Taximeter an und steigen ein.

Reisetipp: Der lokale Bus ist die günstigste Variante, um vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Es gibt zwei Busse: Nr. 7 (fährt zur Kim Ma Busstation) und Nr. 17 (fährt zur Long Bien Busstation). Die Busse fahren etwa alle 20 Minuten von 5:00 bis 22:00 Uhr. Du findest die Busse nach dem Ausgang des Flughafens auf der rechten Seite.

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Hier fährt der lokale Bus Nr. 17 ab.

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Wir sind auf dem Weg in die Innenstadt.

Vorsicht Taxi-Abzocke

Schon beim Einsteigen bekommen wir ein ungutes Gefühl. Irgendwie scheint uns der Taxifahrer nicht wirklich zu verstehen oder besser gesagt, er versteht uns, aber will uns abzocken. Naja, wir geben uns einen Ruck, lehnen uns zurück und lassen ihn mal darauf losfahren. Wir verfolgen die Fahrt auf unserer App und scheinen uns immer weiter vom Ziel zu entfernen. Als wir ihn darauf ansprechen, entgegnet er uns, dass hier überall Einbahnstraßen seien und er erstmal um den Block herumfahren müsse. Okay, langsam werden wir echt ungeduldig. Nach einigen weiteren Minuten sprechen wir ihn nochmals an und seine Stimme klingt etwas verärgert.

Nach der langen Anreise sind wir nur noch genervt und jetzt zockt uns auch noch ein Taxifahrer ab. Oh man, unsere Reise in Vietnam beginnt ja schon mal super! Nach rund 20 Minuten Fahrt haben wir die eigentliche Distanz von zwei Kilometern mit einem Umweg von gefühlten zehn Kilometern endlich geschafft! Wir zahlen 99.000 VND (knapp 4 Euro) und gehen noch einige Meter bis wir unsere Unterkunft, das Soft Pillow Hostel, entdecken.

Genervt und müde legen wir uns schlafen. Das kann ja heiter werden hier in Vietnam…

Reisetipp: Später erfahren wir, dass dies scheinbar öfters vorkommt, besonders in Hanoi.

Tag 2: Erste Eindrücke von Hanoi

Am nächsten Tag schlafen wir erstmal lange aus. Heute scheint das Wetter auch nicht wirklich gut zu werden, sodass wir einen „Lazy-Day“ einlegen. Wir erledigen ein paar Alltagsthemen (u.a. Wäsche waschen), frühstücken auf der Dachterrasse des Hostels und schmieden Pläne für die weitere Reise durch Vietnam. Nachmittags erkunden wir die nähere Umgebung und besuchen ein Museum.

Erste Eindrücke von Hanoi

Als wir das Hostel verlassen, ist es grau und bewölkt in Hanoi. Es ist keine Sonne zu sehen und wir erwarten Regen. Unsere Unterkunft ist umgeben von zahlreichen Restaurants, Cafés und Bars. Eigentlich eine schöne Gegend, wären da nicht diese Roller- und Motorradfahrer. Sie suchen in unserem eigentlich ruhigeren Gässchen nach Abkürzungen, um den Stau auf den Straßen zu entfliehen. Es wird gehupt und gehupt und gehupt. Besonders an den Hauptstraßen, welche wir bereits nach zwei Minuten erreichen. Der Verkehr ist so dicht, dass wir es kaum auf die andere Straßenseite schaffen. Dazu noch der Lärm und die stickige Luft, verursacht durch die vielen Fahrzeuge.

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Eine Obsthändlerin in Hanoi.

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Eindrücke von Hanoi.

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Anja hat Spaß beim Rollentausch mit einer vietnamesischen Verkäuferin.

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Gute Frage: von welchem Tier stammen diese Stücke?

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Ein typisches Bild in Hanoi.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Vietnamese Women’s Museum „Bảo Tàng Phụ Nữ Việt Nam“

Wir versuchen, dem Verkehrschaos zu entfliehen und besuchen lieber das Frauenmuseum. Das Museum wurde 1995 eröffnet und zeigt seitdem Ausstellungen über das Leben und die Rolle der vietnamesischen Frauen während der letzten Jahrhunderte und der Gegenwart. Das Museum organisiert auch thematische Ausstellungen über die Veränderungen und Entwicklungen der aktuellen Gesellschaft.

Am besten hat uns die Ausstellung über das Leben und die Rolle der vietnamesischen Frauen im Vietnamkrieg gefallen. Wir können dir den Besuch des Museums absolut empfehlen.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 08:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: 60.000 VND pro Person inkl. Audioguide (2,25 Euro)

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Der Eingang des Frauenmuseums.

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Portraits von vietnamesischen Frauen. Diese findet man im Museum vor.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Hoan-Kiem-See

Nachdem wir das Museum besucht haben, laufen wir noch ein bisschen die Gegend ab. Dabei kommen wir am Hoan-Kiem-See vorbei, welcher einer der bekanntesten in Hanoi ist. Inmitten des Sees befindet sich der sogenannte Schildkrötenturm (Turtle Tower) „Thap Rua“.

Tipp! Für uns ist der See unterm Tag kein must-see, aber ein idyllisches Plätzchen. Perfekt für eine kleine Pause vom anstrengenden Sightseeing.

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Im Hintergrund (links) sieht man den Turtle Tower.

Abendessen und schlafen – morgen ist Weihnachten!

Danach essen wir zu Abend und erhalten nach dem Bezahlen der Rechnung ein Plätzchen als Geschenk, denn morgen ist Weihnachten.

Tag 3: Weihnachten in Vietnam

An diesem Tag stehen wir früh auf, machen uns fertig und gehen zeitig los. Heute steht ein erlebnisreicher Tag mit der Besichtigung vieler Sehenswürdigkeiten in Hanoi auf dem Programm.

Frühstück in Vietnam an Weihnachten

Doch zuvor wollen wir den Tag mit einem leckeren Frühstück starten. Dazu peilen wir das Café „The Hanoi Social Club“ an. Das Café überzeugt mit einer schönen Einrichtung und leckeren Gerichten, was man auf den Bildern erkennen kann.

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Unser Frühstücksbrunch an Weihnachten.

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Das leckere Frühstück.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Literaturtempel & Nationale Universität

Der Literaturtempel in Hanoi (vietnamesisch: „Văn Miếu-Quốc Tử Giám“) ist kein gewöhnlicher Tempel. Hierbei handelt es sich eher um eine größere Parkanlage mit mehreren, weitläufigen Innenhöfen. Die Sehenswürdigkeit ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Einheimischen sehr beliebt. Deshalb ist meist viel los.

Der Kaiser Ly Thanh Tong legte im Jahr 1070 den Grundstein für den bekannten Literaturtempel, mit der Absicht, diesen Tempel dem chinesischen Philosophen Konfuzius zu widmen. Einige Jahre später wurde auf diesem Gelände die Nationale Universität Vietnams – die erste Akademie des Landes – gebaut.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 08:00 bis 18:00 Uhr, Samstag: 08:00 bis 21:00 Uhr

Eintritt: 30.000 VND pro Person (etwa 1,10 Euro), optionaler Audioguide: 50.000 VND pro Person (fast 2,00 Euro)

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Der Eingangsbereich des Literaturtempels.

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Der Innenbereich.

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Im Inneren bieten sich schöne Fotomotive.

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Eine der Statuen im Inneren.

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Ein Friseur an der Außenmauer des Literaturtempels bei der Arbeit.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Ho Chi Minh Museum

Nach der Besichtigung des Literaturtempels machen wir uns auf den Weg zu den Ho Chi Minh Sehenswürdigkeiten in Hanoi. Als erstes steht das Ho Chi Minh Museum auf unserem Plan.

Im Museum findest du, neben den vielen Erinnerungsstücken vom Revolutionsführer, diverse Bilder und Dokumente aus der Zeit des Vietnamkrieges. Fotografieren ist leider verboten und Rucksäcke werden am Eingang kontrolliert.

Öffnungszeiten: Täglich: 08:00 bis 12:00 Uhr; Di, Mi, Do, Sa, So zusätzlich: 14:00 bis 16:30 Uhr

Eintritt: 25.000 VND (etwa 1 Euro)

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Das Ho Chi Minh Museum in Hanoi.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Ho Chi Minh Mausoleum & Paradeplatz

Das imposante Bauwerk zu Ehren von Ho Chi Minh wurde 1975 eröffnet. Es ist die letzte Ruhestätte des vietnamesischen Revolutionsführers. Vor dem Mausoleum befindet sich ein riesiger Paradeplatz.

Öffnungszeiten: Montag: 08:00 bis 11:00 Uhr, Dienstag bis Sonntag: 08:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: kostenlos; Bekleidungsordnung (keine Shorts, etc.) und Sicherheitshinweise beachten. Fotografieren ist außerdem verboten.

Reisetipp: Um lange Wartezeiten am Einlass zu vermeiden, solltest du das Mausoleum gleich früh morgens besuchen.

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Das Mausoleum in Hanoi.

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Der Paradeplatz.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Einsäulenpagode

Zwischen dem Museum und Mausoleum befindet sich die Einsäulenpagode „Chùa Một Cột“, welche auch „Ein-Pfahl-Pagode“ genannt wird. Die Pagode ist eine der ältesten in Hanoi und wurde 1049 von König Ly Thai Thong gebaut. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bauweise ist die Einsäulenpagode ein Wahrzeichen der Stadt.

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Die ungewöhnlich gebaute Pagode.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Präsidentenpalast

Unweit der vorherigen Sehenswürdigkeiten befindet sich der Präsidentenpalast in der historischen Anlage des ehemaligen Präsidenten. Der Präsidentenpalast ist ein schönes, gut erhaltenes Gebäude aus der französischen Kolonialzeit. Neben dem Palast gibt es weitere Gebäude, in denen sich das Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer und der Fuhrpark des ehemaligen Präsidenten Ho Chi Minh befinden. Der dazugehörige Park lädt zum Verweilen ein.

Öffnungszeiten: Täglich: 08:00 bis 11:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr

Eintritt: 40.000 VND pro Person (1,50 Euro)

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Der Präsidentenpalast in Hanoi.

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Die Parkanlage beim ehemaligen Anwesen von Ho Chi Minh.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Tran Quoc-Pagode am West Lake „Ho Tay“

Die Tran Quoc-Pagode befindet sich auf einer kleinen Insel im West Lake „Ho Tay“. Die Pagode ist der älteste buddhistische Tempel in Hanoi. Sie wurde bereits im 6. Jahrhundert gebaut und ist ein schönes Fotomotiv.

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Die Pagode.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Nordtor der kaiserlichen Zitadelle von Thang Long

Auf unserem Rückweg zum Hostel kommen wir noch an einer Kirche und am bombardierten Nordtor der kaiserlichen Zitadelle von Thang Long vorbei. Dies war der Kaiserhof mehrerer vietnamesischer Kaiser-Dynastien. Der Zentralbereich der Zitadelle wurde 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Fläche des Welterbes umfasst 20 Hektar der Gesamtfläche (140 Hektar) der Zitadelle.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 08:00 bis 17:00 Uhr; Montag: geschlossen

Eintritt: 30.000 VND pro Person (1,10 Euro)

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Weihnachten 2017 in Hanoi.

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Das Nordtor.

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Einheimische beim Spielen.

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Eine Straße in Hanoi.

Weihnachtsmesse in der St.-Joseph-Kathedrale in Hanoi

Am Abend verlassen wir das Hostel, um an der Weihnachtsmesse in der St.-Joseph-Kathedrale teilzunehmen. Der Gottesdienst wird übrigens auf Französisch abgehalten. Es ist ein komisches Gefühl, dieses Jahr an Weihnachten nicht zu Hause bei unseren Familien und Freunden zu sein. Dennoch genießen wir den Gottesdienst. Besonders die Lieder, welche auf Französisch gesungen werden, klingen wirklich sehr schön.

Nach dem Gottesdienst findet vor der Kathedrale eine große Aufführung von einheimischen Kindern statt. Auf dem Platz vor der Kirche haben sich viele Menschen versammelt, um die Show zu begutachten. Dabei tönt aus den Musikboxen unglaublich laute Weihnachtsmusik. Das ist nicht wirklich vergleichbar mit der andächtigen Stimmung von zu Hause. Wir schauen dem Spektakel eine Weile zu und entschließen uns dann, wieder ins Café „The Hanoi Social Club“ für ein Weihnachtsdinner zurückzukehren.

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Die St.-Joseph-Kathedrale in Hanoi.

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Ein weiteres Bild in der Kathedrale.

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Weihnachten 2017 vor der St.-Joseph-Kathedrale.

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Erinnerungsfoto an Weihnachten 2017.

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Der Weihnachtsmann kommt in Vietnam mit dem Roller angefahren.

Weihnachtsdinner und Vorfreude auf den nächsten Tag

Zusätzlich zu unserem Essen wollten wir uns eigentlich Glühwein bestellen (Ja, den gibt es normalerweise in der Weihnachtszeit hier in diesem Café in Vietnam). Allerdings waren die Vorräte für heute bereits vergriffen, sodass wir auf vietnamesisches Bier ausweichen mussten. Währenddessen rufen wir noch ein paar Freunde an und wünschen ihnen Frohe Weihnachten aus Vietnam.

Zum Abschluss des Tages sehen wir nochmals bei der St.-Joseph-Kathedrale vorbei. Dort findet gerade ein weiterer Gottesdienst statt. Diesmal nicht in der Kathedrale, sondern davor. Da wir noch mit unseren Familien telefonieren wollen, gehen wir zurück ins Hostel. Anschließend sind wir wirklich sehr müde (es ist 2:00 Uhr nachts) und freuen uns bereits auf später, denn unsere Freunde Corinna und Sebastian kommen uns besuchen.

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Unser Weihnachtsdinner.

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Die Vorspeise.

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Der Gottesdienst ab 23:00 Uhr.

Tag 4: Unsere Freunde Corinna und Sebastian besuchen uns

Bevor wir uns nun auf den Weg zum Flughafen machen, erhalten wir an der Rezeption unsere frisch gewaschene Wäsche zurück – prima, das ist unser diesjähriges Weihnachtsgeschenk und wir freuen uns riesig!! 🙂

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Yes, frische Wäsche!

Ab zum Flughafen

Danach geht es für uns zum Flughafen, um die beiden abzuholen. Wir nehmen dieses Mal den Airport Bus, welcher direkt vom Bahnhof, Long Bien Railway Station genannt, zum Flughafen fährt und nur rund 30 Minuten dafür benötigt. Der Bus kostet für die einfache Fahrt 30.000 VND pro Person (etwa 1,10 Euro).

Herzlich Willkommen in Vietnam Corinna und Sebastian

Die Freude ist groß, dass die zwei heute endlich in Hanoi ankommen. Der Flug wurde gestern, aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen, um einen Tag verschoben. Nachdem wir sie ausgiebig begrüßt haben, geht es für uns zusammen mit dem Bus wieder zurück in die Innenstadt.

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Willkommen in Vietnam Corinna und Sebastian.

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Sie sind angekommen!

Nächtliches Sightseeing in Hanoi

Da wir noch einiges bequatschen müssen, was wir in den letzten Monaten alles zu Hause verpasst haben, ziehen wir erst spätnachmittags los, um noch ein paar Sehenswürdigkeiten in Hanoi zu entdecken.

Natürlich landen wir zuvor mal wieder im Café „The Hanoi Social Club“, um etwas zu essen und Glühwein, welcher diesmal noch vorrätig ist, zu trinken.

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Auf dem Weg zum Café kommen wir hier vorbei. Die Zugstrecke führt mitten durch Hanoi.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: The-Huc-Brücke und Ngoc Son Temple

Danach machen wir uns auf den Weg in Richtung Altstadt von Hanoi. Dabei laufen wir am Hoan-Kiem-See vorbei und begutachten die rot beleuchtete The-Huc-Brücke, welche zum Ngoc Son Temple führt. Dieser wird auch Temple of the Jade Mountain genannt. Auch der Turtle Tower nachts wirklich schön anzusehen.

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Besonders Nachts sehen die Gebäude und der See noch beeindruckender aus.

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Die rot erleuchtete Brücke.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Die Altstadt von Hanoi

Das alte Viertel von Hanoi ist durchzogen von kleinen Gassen, welche nach den unterschiedlichen Handwerksbereichen benannt sind. Überall wuselt es vor lauter Menschen und die Geschäftsleute versuchen, ihre Waren an den Mann / die Frau zu bringen. Uns kommt es vor, als würden die Geschäfte, Restaurants und Bars durchgehend geöffnet haben. Besonders abends sitzen viele Menschen, sowohl Einheimische als auch Touristen, auf niedrigen Plastikstühlen vor den Restaurants und kosten die leckeren vietnamesischen Gerichte. Ein tolles Spektakel, welches wir zu den Top Highlights in Hanoi zählen.

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Ein mobiler Verkäufer in der Altstadt von Hanoi.

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Ein Restaurant und eine Bar in der Altstadt.

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Eine Gasse in der Altstadt.

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Vor jedem Restaurant stehen draußen Tische und Stühle

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Unten werden Produkte verkauft und im 1. Stock wird gekocht.

Zurück im Hostel – Weihnachtsgeschenke werden verteilt

Danach geht es zurück ins Hostel, denn nun kommt unsere Bescherung! Corinna und Sebastian haben uns einige Sachen aus Deutschland mitgebracht und uns damit eine Riesenfreude gemacht. Vielen Dank nochmal dafür, besonders für die Plätzchen und die Salamibrote! 🙂

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Unsere Weihnachtsgeschenke.

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Sebi präsentiert sein Weihnachtsgeschenk.

Tag 5: Tagesausflug zur Halong Bucht „Vịnh Hạ Long“ (Halong Bay)

Den Reisebericht über die Halong Bucht findest du hier.

Tag 6: Hoa-Lo-Gefängnis, Wasserpuppentheater, Weiterreise

Nach unserer gestrigen „Touri-Tour“ zur Halong Bay, wollen wir heute das Hoa-Lo-Gefängnis und ein Wasserpuppentheater besuchen. Zuvor müssen wir noch unsere Sachen packen, denn wir werden abends mit dem Nachtzug weiterreisen. Das nächste Ziel auf unserer Vietnam-Reise sind die Höhlen im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang.

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Unser Hostelzimmer für vier Personen mit großem Fenster.

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Sachen gepackt und ausgecheckt.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Das ehemalige Gefängnis „Hoa Lo Prison“

Wir lassen unser Gepäck also im Aufenthaltsbereich des Hostels und gehen los zum Gefängnis.

Das Hoa-Lo-Gefängnis war ein Gefängnis für politische Gefangene in Hanoi. Besonders während des Vietnamkrieges wurden hier amerikanische Kriegsgefangene eingesperrt. Da es den Insassen jedoch sehr gut ging, wurde die Einrichtung auf ironische Weise „Hanoi Hilton“ genannt, in Anlehnung an die Hilton Hotel-Kette.

Die Schicksale in diesem Gefängnis, besonders der politisch Gefangenen, haben einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. Deshalb empfehlen wir jedem, das Gefängnis-Museum in Hanoi während einer Vietnam-Reise zu besuchen.

Öffnungszeiten: Täglich: 08:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: 30.000 VND pro Person (1,10 Euro)

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Figuren stellen Gefangene im Gefängnis dar.

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Ein Denkmal für die Gefangenen.

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Das Gefängnis von innen.

Hanoi Sehenswürdigkeiten: Wasserpuppentheater

Als nächstes steht für uns der Besuch eines Wasserpuppentheaters auf dem Programm. Nein, wir wissen noch nicht, was wirklich auf uns zukommt, jedoch muss es anscheinend zum „Pflicht-Touristen-Sightseeing-Programm in Hanoi“ gehören. In Hanoi gibt es einige Theaterbühnen, wo dieses Puppenspiel aufgeführt wird.

Man sitzt in einem Sessel, wie in einem Kinosaal und schaut auf ein Wasserbecken, welches den Dorfteich von früher darstellen soll. In dem Becken stehen hinter einem Vorhang die Akteure, die auf längeren Stangen montierten Wasserpuppen in der Hand halten. Da die Stangen nur unter Wasser bewegt werden, sieht man bloß die Puppen oberhalb der Wasseroberfläche herumspringen und -tanzen. Ein Orchester begleitet die Aufführung musikalisch. Es werden traditionelle Szenen aus dem Alltag und Glauben der Vietnamesen aufgeführt. Wir beobachten den Fischfang, einen Wasserbüffel wie auch einen rauchenden Bauern. Ebenfalls sehen wir mystisch tanzende Löwen sowie feuerspeiende Drachen. Diese alte Tradition gibt es nun schon seit dem 11. Jahrhundert.

Es war interessant, so etwas mal zu sehen, aber ein zweites Mal müssten wir nicht mehr gehen.

Aufführungen: Täglich zu diversen Uhrzeiten

Eintritt: 60.000 bis 100.000 VND pro Person (etwa 2 bis 4 Euro)

Reisetipp: Unbedingt vorab die Tickets kaufen. Einige Theaterbühnen sind oftmals bereits Tage zuvor ausgebucht.

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Ein Wasserpuppentheater in Hanoi.

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Puppenfiguren im Wasserpuppentheater.

Weiterreise mit dem Nachtzug

Nun wird es aber höchste Zeit, unsere Sachen vom Hostel zu holen und uns dann auf den Weg zum Bahnhof, Long Bien Railway Station, zu machen. Von dort aus wollen wir mit dem Nachtzug zu unserem nächsten Ziel: dem Nationalpark Phong Nha-Ke Bang. Dort gibt es die größten Höhlen der Welt.

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Los geht’s zum Bahnhof – bei ekligem Regenwetter.

Von | 2018-11-21T17:07:45+00:00 November 21st, 2018|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel, Vietnam|0 Kommentare

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