Aktueller Aufenthaltsort: Marlborough Sounds

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Nachdem wir die Marlborough Wine Region erkundet haben, heißt es weiterreisen. Uns stellt sich nun die Frage, ob wir nun gleich an der Ostküste Richtung Süden reisen oder in den Westen aufbrechen und dann an der Westküste gen Süden fahren. Da der Highway 1, der die Ostküste hinunterführt aufgrund des starken Unwetters immer noch gesperrt ist und die Wetterprognosen aktuell für den Westen besser sind, fällt uns die Entscheidung leicht. Über Picton geht es entlang des Queen Charlotte Sounds zum bekannten Queen Charlotte Track.

Die malerische Stadt Picton

Mit Alfred fahren wir von Blenheim zurück in die Hafenstadt Picton. Eingebettet zwischen Bergen und direkt an einem Meeresarm des Queen Charlotte Sounds gelegen, sieht die Stadt aus als wäre sie einem Bilderbuch entsprungen. Neben der schönen dunkelgrünen Landschaft, die nun die hellgrüne Landschaft der Nordinsel ersetzt, bestaunen wir die vielen tollen Häuser und genießen die entspannte Atmosphäre.

Kleiner Tipp: Unbedingt in der Picton Village Bakery einen deftigen Pie probieren. Laut einer Einheimischen sind das die besten, die es gibt.

Marlborough Sounds

Die malerische Stadt Picton.

 

Marlborough Sounds

In der Picton Village Bakery sollte man sich unbedingt einen deftigen Pie kaufen.

Die zerklüftete Landschaft der Marlborough Sounds

Die Marlborough Sounds sind einst vom Pazifik geflutete Flusstäler. Durch die nun ausgedehnten Meeresarme ist eine wunderschöne Küstenlandschaft entstanden. Unter den Marlborough Sounds versteht man insgesamt vier Sounds: Queen Charlotte Sound, Pelorus Sound, Kenepuru Sound und Mahau Sound.

Von Picton bis Havelock führt der 35 Kilometer lange Queen Charlotte Drive – eine wunderschöne Fahrt entlang des Meeresarmes des Queen Charlotte Sounds mit wahnsinnig tollen Aussichten. Hier bekommt man auf jeden Fall schon mal einen guten Eindruck von den Sounds.

Marlborough Sounds

Von Picton bis Havelock führt der 35 Kilometer lange Queen Charlotte Drive.

Der Queen Charlotte Track

Wir fahren nicht bis Havelock, sondern machen auf halber Strecke Halt in Anakiwa. Hier startet nämlich der Queen Charlotte Track – ein 70 Kilometer langer Wanderweg zwischen Queen Charlotte und Kenepuru Sound. Die ganze Tour dauert drei bis fünf Tage. Es gibt dafür verschiedene Angebote von Tourenanbietern, die einem erlauben, den Track zu beginnen und zu beenden, wo man möchte. Anstatt zu wandern, kann man auch mit dem Fahrrad oder Kajak fahren.

Marlborough Sounds

Die Route des Queen Charlotte Tracks mit Kilometer- und Zeitangaben.

Da Teile des Weges über private Grundstücke führen, muss vor dem Antritt ein Wanderpass, der zwischen 10,00 NZD (6,00 Euro) und 18 NZD (11 Euro) kostet, gekauft werden. Dieser kann auch direkt bei Beginn der Wanderung an einem Automaten gelöst werden.

Unter diesem Link gibt es noch mehr Infos zum Queen Charlotte Track: http://www.qctrack.co.nz/

Marlborough Sounds

Den Wanderpass kann man direkt bei Beginn des Wanderweges in Anakiwa an diesem Automaten kaufen.

Wir wollen zumindest ein kleines Stückchen des Tracks gehen und wandern somit drei Kilometer bis zu Davies Bay Campsite, wo wir eine wunderschöne und menschenleere Bucht vorfinden. Tja, jetzt bräuchten wir ein Zelt.

Marlborough Sounds

Unser Ziel ist die Davies Bay Campsite.

 

Marlborough Sounds

Bereits in Anakiwa bietet sich uns ein tolles Bild.

 

Marborough Sounds

Wandern auf dem Queen Charlotte Track.

 

Marlborough Sounds

Die schöne und menschenleere Davies Bay.

Haben wir einen Kiwi entdeckt?

Auf dem Rückweg hören wir plötzlich etwas in den Büschen neben uns rascheln und bleiben stehen. Da sehen wir ihn: einen Vogel, der nicht fliegen kann und die Größe eines….Kiwis hat!!! Wir sind sogleich total aufgeregt. Die ganze Zeit halten wir schon Ausschau nach dem Nationaltier Neuseelands und eigentlich ist es äußerst selten bzw. unmöglich es in der freien Natur zu entdecken.

Wir erhaschen ein Foto, stellen aber leider bei näherer Betrachtung fest, dass das wohl doch ein anderer Vogel sein muss. Der Schnabel passt nicht zu einem Kiwi. Schade!

Marlborough Sounds

Das war wohl doch kein Kiwi. Schade!

Weiterfahrt zum Campingplatz Stream Reserve

Nachdem wir während des Sonnenuntergangs direkt am Sound Brotzeit gemacht haben, fahren wir weiter zum Campingplatz Stream Reserve. Selbst im Mondschein hat man noch eine tolle Sicht auf die Sounds.

Marlborough Sounds

Zurück in Anakiwa.

 

Marlborough Sounds

Bevor es zum Campingplatz geht, gibts noch Brotzeit.

Bei dem kostenlosen Campingplatz angekommen, können wir uns gerade noch so zwischen zwei andere Camper quetschen. Glück gehabt! Die Stimmung auf dem Campingplatz ist super. Hinter uns wird Gitarre gespielt, dort schaut jemand Herr der Ringe und es herrscht eine fröhliche Atmosphäre.

Tipp: Wer Zeit hat, sollte unbedingt noch zum French Pass fahren. Davon hat uns jeder vorgeschwärmt. Es handelt sich um eine Meerenge zwischen D´Urville Island und einer Halbinsel am Nordende der Südinsel. Man sollte allerdings viel Zeit mitbringen, denn die Strecke ist sehr kurvig und teilweise nicht geteert. Es gibt einen Campingplatz (French Pass Campsite). Bei diesem sollte man vorher schon anrufen und sich einen Platz sichern.

Von | 2018-11-14T11:18:59+00:00 November 13th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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