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Vom nördlichsten Ende der Südinsel Neuseelands geht es für uns nun ein Stückchen weiter in den Süden. Unser Ziel für heute ist der Nelson Lakes Nationalpark. Er umfasst ein großes Gebiet des nördlichen Teils der Neuseeländischen Alpen. Die zwei großen Seen im Nationalpark heißen Lake Rotoiti und Lake Rotoroa. Der Ausgangspunkt für sämtliche Wanderungen und Aktivitäten ist das Bergdorf Saint Arnaud, welches im Zentrum des Parks, direkt am nördlichen Ufer des Lakes Rotoiti, liegt.

Fahrt vom Alexander Bluff Road Reserve bis Saint Arnaud

Frühmorgens verlassen wir den Campingplatz Alexander Bluff Road Reserve und machen uns in das 90 Kilometer entfernte Saint Arnaud auf. Im Sonnenaufgang fahren wir vorbei an taubedeckten Wiesen, auf denen Schafe und Kühe weiden.

Das Wetter in Saint Arnaud lässt momentan noch zu wünschen übrig, aber wir wissen ja bereits, dass sich das in Neuseeland sehr schnell ändern kann.

Planung der Tageswanderung

Im Nelson Lakes Nationalpark gibt es einige Wanderwege. Wir wollen heute eine Tageswanderung unternehmen und erkundigen uns beim Visitor Centre in Saint Arnaud. Auf jeden Fall wollen wir eine super Aussicht und so schwanken wir zwischen dem St. Arnaud Range Track und dem Mount Robert Circuit.

Nelson Lakes Nationalpark

Das Visitor Centre in Saint Arnaud.

Die Dame vom Visitor Centre empfiehlt uns den Circuit. Heute Nachmittag soll es nämlich bewölkt sein und ein bisschen regnen. Da die Wolken erfahrungsgemäß erst über den Gipfel, zu dem der St. Arnaud Range Track führt, ziehen, hat man im Gegensatz dazu auf der anderen Seite eine bessere Aussicht und mehr Zeit bis die Wolken den Gipfel umgeben.

Nelson Lakes Nationalpark

Links befindet sich der St. Arnaud Range Track und rechts der Mount Robert Circuit.

Unter diesem Link gibt es alle Infos zum Nelson Lakes Nationalparkhttps://www.doc.govt.nz/parks-and-recreation/places-to-go/nelson-tasman/places/nelson-lakes-national-park/

Darunter findet sich auch ein pdf-Dokument, in dem alle Tageswanderungen und auch kürzere Wanderungen aufgezeigt werden.

Mehrtägige Wanderungen

Für alle, die eine mehrtägige Wanderung machen wollen, gibt es zum Beispiel die Option zur Angelus Hut zu wandern (zwei bis drei Tage). Unter diesem Link gibt es mehr Infos zu den möglichen Wanderwegen, die dorthin führen.

Weiterhin gibt es auch noch den Travers-Sabine Circuit. Mehr Infos zu der vier bis siebentägige Wanderung gibts unter diesem Link.

Die Schönheit des Lake Rotoiti

Nach dem Besuch des Visitor Centres müssen wir uns zuerst mal mit einem Frühstück für die bevorstehende Wanderung stärken. Wir fahren ans Ufer des Lakes Rotoiti und sind total beeindruckt von der Schönheit der Landschaft hier. Auf dem Kiesufer stehend, erblicken wir einen glasklaren See. Rechts und links davon befinden sich die noch wolkenverhangenen Berge. Einen besseren Frühstücksplatz kann man sich wohl kaum vorstellen.

Nelson Lakes Nationalpark

Die Schönheit des Lakes Rotoiti genießen.

Der Mount Robert Circuit

Der Mount Robert Circuit ist zwar „nur“ 9,4 Kilometer lang, aber angeblich braucht man fünf Stunden dafür. Der Pinchgut Track führt bis zum Gipfel nach oben und auf dem Paddy´s Track geht es wieder hinunter.

Aufstieg zum Gipfel

Wir fahren zum Mount Robert Carpark und laufen von dort aus los. Schon bald wissen wir, warum man so lange für die Wanderung braucht, denn in steilen Serpentinen wandern wir stetig nach oben. Wir gehen ein ganzes Stück durch einen mystisch wirkenden Wald, der komplett von verschiedenen Moosen bewachsen ist. Die Sonnenstrahlen scheinen durch den nach oben steigenden Nebel und alles glitzert vom Tau.

Nelson Lakes Nationalpark

Blick auf den Lake Rotoiti.

Nelson Lakes Nationalpark

Danach gehts in einen mystisch wirkenden Wald.

Nelson Lakes Nationalpark

Alles ist total grün bewachsen.

Weiterhin hat man auch immer wieder eine wunderschöne Aussicht auf den unter uns liegenden Lake Rotoiti.

Nelson Lakes Nationalpark

Aussicht auf den Lake nach dem Verlassen des Waldes.

Wanderung über den Bergrücken und Abstieg

Als wir oben angekommen sind, wandern wir über den Bergrücken und vorbei an grünen Wiesen. Auch hier hat man eine super Sicht auf die umliegenden Berge. Auf der anderen Seite geht es ebenfalls mit tollem Ausblick wieder hinunter. Einzig nervig sind die ameisenähnlichen Fliegen, die uns fast auffressen. Da ist nicht viel drin mit Stehenbleiben.

Nelson Lakes Nationalpark

Wanderung vorbei an grünen Wiesen.

Nelson Lakes Nationalpark

Oben angekommen!

Nelson Lakes Nationalpark

Blick auf die umliegenden Berge.

Vor dem Abstieg befindet sich übrigens auch eine Hütte, in der man übernachten könnte.

Nelson Lakes Nationalpark

Und so sieht es in der Hütte aus.

Nelson Lakes Nationalpark

Nochmal die Aussicht genießen.

Nelson Lakes Nationalpark

Jetzt gehts an den Abstieg.

Nelson Lakes Nationalpark

Und nochmal ein Blick auf den Lake Rotoiti.

Als wir wieder unten angekommen sind, fahren wir nochmals zum Lake Rotoiti und essen etwas. Eigentlich hätten wir noch eine kürzere Wanderung geplant, aber da es dann letztendlich doch anfängt zu regnen, fahren wir weiter.

Der Lake Rotoroa

Auf der Weiterfahrt überlegen wir uns, dass wir dem Lake Rotoroa auch noch einen Besuch abstatten und vielleicht sogar auf dem Campingplatz dort übernachten könnten. Wir sind um einiges schneller wieder weg als gedacht. Kaum sind wir ausgestiegen, werden wir von Millionen Sandfliegen befallen. Da hilft nicht mal mehr das Moskitospray. Komisch, auf der Nordinsel haben wir von den lästigen Tierchen überhaupt nichts mitbekommen.

Die Stiche der Sandfliegen jucken auf jeden Fall um einiges mehr als Mückenstiche. Hier bleiben wir nicht.

Nelson Lakes Nationalpark

Der Lake Rotoroa.

Nelson Lakes Nationalpark

Wanderwege um den den Lake Rotoroa.

Der Murchison Riverside Holidaypark am Buller River

Wir fahren weiter in den Murchison Riverside Holidaypark, der sich direkt am Buller River befindet. Diesen Campingplatz können wir auf jeden Fall empfehlen, wenn man mal wieder Duschen oder eine richtige Küche braucht. Es gibt, neben zwei weiteren, eine Küche mit einer tollen Veranda und vielen gemütlichen Sesseln unmittelbar am Fluss.

Nelson Lakes Nationalpark

Der Buller River.

Nelson Lakes Nationalpark

Von der Veranda aus hat man einen tollen Blick darauf.

Da der Preis für zwei Personen wirklich günstig (nur 25 NZD für 2 Personen pro Nacht, umgerechnet circa 15 Euro) ist und es uns dort so gut gefällt, beschließen wir, noch eine weitere Nacht zu bleiben. Den nächsten Tag nutzen wir für Reiseplanungen und Blogartikel schreiben.

Und das Beste daran ist: es gibt hier keine Sandflys!

Weiterhin stellen wir fest, dass wir nicht die einzigen sind, die den komischen Vogel, den wir beim Queen Charlotte Track entdeckt haben mit einem Kiwi verwechselt haben. Hier gibt es eine Menge davon und der Besitzer erzählt uns, dass Gäste zu ihm schon desöfteren gesagt hätten: „Oh, you have nice Kiwis here!“ Der Vogel heißt übrigens Weka und ist extrem frech und nervig.

Von | 2018-11-14T12:20:01+00:00 November 14th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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