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My Son ist eine alte Tempelanlage in Vietnam. Sie befindet sich circa 40 Kilometer von der Stadt Hoi An entfernt. Seit 1999 gehört die Tempelstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

My Son in Vietnam: Generelle Infos und Reisetipps

Geschichte von My Son

Die Tempelanlage in My Son wurde vom Volk der Cham erbaut. Die Cham-Kultur entstand zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert an der Küste Vietnams. Diese Zeit war stark von der indischen Kultur beeinflusst, welches man besonders an der hinduistischen Architektur der einzelnen Tempel erkennt, u.a. an den Statuen, wie die des Hindu-Gottes Shiva. Die Ruinen von My Son verkörpern das Reich der Champa. Dieses hatte eine wichtige Rolle in der Geschichte von Südostasien gespielt.

Die Anlage wurde erst im 19. Jahrhundert durch die französischen Kolonialherren wiederentdeckt und danach gründlich erforscht. Übrigens ist die Anlage, so schätzt man, älter als Angkor Wat in Kambodscha.

Im Jahr 1969 entdeckten Amerikaner, während des Vietnamkrieges, die Tempelanlage und bombardierten diese. Sie vermuteten, dass die Viet Cong (vietnamesische Kämpfer) sich dort versteckten. Deshalb sind leider nur noch etwa 20 von insgesamt 71 Tempel einigermaßen erhalten. Der Rest wurde bei dem Angriff schwer beschädigt oder zerstört.

Interessant: Bis heute gestalten sich die Wiederaufbauarbeiten schwierig. Denn bisher konnte man die fugenlose und einzigartige Bauweise der Cham nicht reproduzieren.

Anreise von Hoi An nach My Son

Wir sind von Hoi An nach My Son mit einem Bus gefahren. Der Bus wurde vom Reiseanbieter gestellt. Die einfache Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde.

Reisetipp: Alternativ kannst du dir auch einen Roller ausleihen und selbst hinfahren. Ebenfalls ist es auch möglich, einen privaten Fahrer anzuheuern.

Kosten für die Tour & Eintritt

Wir haben für den Halb-Tagesausflug nach My Son insgesamt 250.000 VND pro Person (9,50 Euro) gezahlt. Davon hat der Bus 100.000 VND und der Eintritt für My Son 150.000 VND gekostet.

Es wird auch eine Tagestour angeboten, bei der man den Rückweg mit einem Boot auf dem Fluss zurücklegt.

Kleidung

Es gibt keine Kleidervorschriften für die Tempelanlage.

Tour

Neben der eigenen privaten Anreise mit dem Roller oder Fahrer werden zwei Standardtouren angeboten. Bei der Halbtagestour fährt man mit dem Bus hin und zurück. Die Führung mit einem Tour-Guide ist inklusive. Bei einer Ganztagestour wird die Rückfahrt mit dem Bus durch eine Bootsfahrt auf dem Fluss ersetzt.

Öffnungszeiten

Die Anlage ist täglich von 06:30 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Reisetipp: Am frühen Morgen ist deutlich weniger los. Außerdem sind die Temperaturen zu dieser Zeit angenehmer.

Weitere Sehenswürdigkeit: Champa Museum

Direkt nach dem Eingang zu My Son befindet sich das Champa Museum. In diesem kannst du mehr über die Geschichte der Cham-Kultur und des Champa Reiches erfahren.

Unser Reisebericht zu My Son in Vietnam

Mit dem Bus von Hoi An nach My Son

Wir warten nun bereits über eine halbe Stunde auf den Bus, welcher uns heute nach My Son bringen soll. Selbst die Unterkunftsbesitzerin wird langsam unruhig und ruft deshalb nochmals beim Reiseanbieter an. Nach einigen Telefonaten kommt endlich ein Minivan vor die Einfahrt gefahren, um uns abzuholen. Wir steigen ein und fahren los. Es werden noch weitere Personen abgeholt, bevor wir zu einem großen Bus gefahren werden, in welchen wir umsteigen sollen. Dann beginnt die einstündige Fahrt nach My Son.

Angekommen in My Son

Als wir dort ankommen, wird erstmal eine Pause von 20 Minuten abgehalten, quasi eine Toilettenpause. Aber auch der Shop vor Ort möchte natürlich etwas Geld mit den Touristen verdienen.

Danach ziehen wir los. Die Meute folgt dem Tour-Guide zum Eingang der My Son Sanctuary. Dort bezahlt er den Eintritt (das Geld hat er bereits im Bus von allen eingesammelt).

Nach einer kurzen Wanderung steigen wir in E-Golfcarts um, welche uns zur Hauptanlage bringen. Dort befinden sich natürlich auch ein Restaurant und ein Kiosk. Nach weiteren zehn Minuten des Wartens geht es endlich mit der Führung los.

Tour durch die Anlage

Der Tour-Guide erzählt uns mehr über die Geschichte und den Aufbau der Anlage. Als Hilfe dient ihm eine große Übersichtskarte. Danach folgen wir ihm zu den Bauten. Die meisten sind leider durch den Vietnamkrieg stark beschädigt bzw. zerstört worden. Dafür sind die Informationen von unserem Guide sehr interessant.

Wir folgen unserem Reiseführer zu weiteren Ruinen. Dort erzählt er noch mehr über die frühere Bauweise und einige Anekdoten. Mittlerweile können wir aber schon kaum mehr den ganzen Informationen folgen. Kurz darauf kehren wir zurück zum Restaurant, wo einige etwas essen. Wenig später geht es dann zum Ausgang und mit dem Bus zurück nach Hoi An.

My Son Vietnam

Überbleibsel der Tempelanlage in My Son.

My Son Vietnam

Hinduistische Gravierungen sind zu erkennen.

My Son Vietnam

Die Köpfe der Statuen wurden aus Angst vor dem Zorn der Götter von den kambodschanischen Khmer abgeschlagen.

My Son Vietnam

Die besondere Architektur der Cham-Kultur.

My Son Vietnam

Anja auf einem der Tempel.

My Son Vietnam

Auch hier fehlt der Kopf.

My Son Vietnam

Dieses Gebäude ist noch sehr gut erhalten.

Fazit zu unseren Erfahrungen in My Son

Wer an der sehr alten vietnamesischen Kultur interessiert ist, der sollte My Son besuchen. Ansonsten wird man nur Ruinen sehen, welche wie zerfallene Steinhügel aussehen. Für uns war es dennoch ein sehr interessanter und aufgrund des Tour-Guides informativer Ausflug. Wir können die Tour nach My Son also weiterempfehlen.

Von | 2018-11-29T18:39:02+00:00 November 29th, 2018|Asien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel, Vietnam|0 Kommentare

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