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Ein Highlight jagt das nächste. Nach dem Besuch von Queenstown und unserem ersten Teil der Wanderung auf dem Routeburn Track steht nun der Milford Sound auf unserer Liste. Was es hier zu sehen gibt? Hunderte von Metern hohe Felsen, Delfine, rauschende Wasserfälle, Papageien und atemberaubende Aussichten.

Der Milford Sound ist ein 15 Kilometer langer Fjord im Fiordland Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands und gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die Region hier zählt zu den regenreichsten der Welt. Milford Sound ist eine der größten Attraktionen Neuseelands.

Anreise Milford Sound

Wer den Milford Sound besichtigen möchte, fährt durch die kleine Stadt Te Anau. Sie ist das Haupttor zum Fiordland Nationalpark. Von Te Anau bis zum Milford Sound sind es insgesamt 119 Kilometer auf geteerter Straße. Diese Straße wird Te Anau-Milford Highway genannt. Entlang des Highways gibt es einige Wanderwege und Sehenswürdigkeiten. Die letzte Möglichkeit zu tanken, ist in Te Anau. Im Notfall gibt es zwar noch irgendeine Zapfsäule bei einem Campingplatz abseits der Straße, aber das ist natürlich dementsprechend teuer.

Viele Leute buchen eine Bustour von Te Anau zum Milford Sound, inklusive Bootstour. Es gibt auch Bustouren, die in Queenstown beginnen. Die Länge der Strecke von Queenstown nach Te Anau beträgt 172 Kilometer.

Von Queenstown über Lumsden nach Te Anau

Am Nachmittag verlassen wir Queenstown und fahren entlang des Lake Wakatipu. Immer wieder halten wir an und genießen die Aussicht. Da wir heute auf einem kostenlosen Campingplatz schlafen wollen, entscheiden wir uns für die Lumsden Parking Area in Lumsden. Hier sollte man frühzeitig ankommen, denn der kostenlose Platz ist sehr beliebt. Hinter einem Bahnhof gelegen, herrscht eine wirklich entspannte Stimmung. Es wird auf der Gitarre geklimpert, gesungen und vor sich hingekocht. Zudem sehen wir einen tollen Sonnenuntergang.

Milford Sound

Sonnenuntergang über dem Campingplatz in Lumsden.

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf und fahren in das 77 Kilometer entfernte Te Anau, wo wir zunächst das Fiordland National Park Visitor Centre stürmen. Das können wir wärmstens empfehlen. Dort erhält man sämtliche Infos über Wetterbedingungen, Wanderwege, etc.

Planung unseres Trips

Wir wollen auf jeden Fall entlang des Te Anau-Milford Highway übernachten. Auf einer Karte haben wir gesehen, dass es entlang des Highway auch einiges zu unternehmen gibt und so brauchen wir schon ein bisschen Zeit. Unter anderem beginnt hier das andere Ende des Routeburn Tracks. Wir entscheiden uns, heute bei der Cascade Creek Campsite zu nächtigen und uns noch ein bisschen was anzusehen. Den morgigen Tag verplanen wir für die Wanderung auf dem Routeburn Track und tags darauf wollen wir zum Milford Sound.

Die Dame im Visitor Centre empfiehlt uns, eine Bootstour mit dem Anbieter Southern Discoveries zu buchen. Dies kann man auch online machen. Mehr Infos dazu gibt es noch.

Milford Sound

Sehenswürdigkeiten, Wanderwege und Campingplätze entlang des Te Anau-Milford Highway.

Campingmöglichkeiten

In Te Anau selbst gibt es einige Holidayparks. Wer entlang des Te Anau-Milford Highway campen möchte, kann DOC Campingplätze in Anspruch nehmen. Davon gibt es acht Stück. Wer Strom, warmes Wasser oder Empfang haben möchte, ist hier fehl am Platz. Direkt in dem kleinen Ort Milford Sound gibt es einen Holidaypark. Dieser ist jedoch sehr teuer.

Fahrt entlang des Te Anau Milford Highway

In Te Anau füllen wir unseren Tank und die Essensvorräte auf und machen uns auf den Weg. Heute ist es ziemlich bewölkt und zudem regnet es auch immer wieder mal, was aber in dieser Region keine Seltenheit ist. Wir fahren den Highway entlang und machen den ersten Halt beim Eglinton Valley. Hier ragen hohe Berge, deren Gipfel im Nebel versunken sind, links und rechts des Tals auf.

Milford Sound

Blick auf das Eglinton Valley.

Danach geht es zu den Mirror Lakes, in denen sich die schöne Landschaft spiegelt.

Milford Sound

Die Mirror Lakes.

Ein ganzes Stück weiter liegt der Pop´s Viewpoint. Von hier aus blicken wir auf das schöne Hollyford Valley. Die Wolken ziehen in einem rasanten Tempo über die Berge. Unter uns liegt das Tal, durch das ein Fluss fließt.

Milford Sound

Aussicht vom Pop´s Viewpoint.

Humboldt Falls

Dann kommen wir auf die grandiose Idee, zu den Humboldt Falls zu fahren. Das Wetter wird immer schlechter und es regnet in Strömen. Die Straße ist übrigens nicht geteert!! Und so rumpeln wir mit unserem Alfred dahin. Irgendwann stellen wir fest, dass es eine Schnapsidee war, aber auf dem schmalen Weg können wir schlecht umkehren und eigentlich müssten wir doch sowieso bald da sein!? Naja, oder auch nicht.

Die „Straße“ ist 17 Kilometer lang und das dauert auf einem nicht geteerten und nassen Feldweg recht lange. Wir fahren also weiter und sind erst nach einer gefühlten Ewigkeit am Ziel. Der Regen prasselt nur so herab. Jetzt liegt noch eine kurze Wanderung zu den Wasserfällen vor uns. Nachdem wir so lange gefahren sind, können wir nicht einfach wieder umkehren. Also heißt es Regenjacken anziehen und los gehts. Über glitschige Steine wandern wir nach oben, bis wir den schönen Wasserfall erblicken. Nochmal würden wir die Strecke aber nicht fahren, zumindest nicht bei Regen.

Milford Sound

Die Humboldt Falls.

Übernachtung bei der Cascade Creek Campsite

Heute übernachten wir bei der weitläufigen Cascade Creek Campsite. Es gibt einen kleinen Platz zum Unterstellen, wo wir uns schnell etwas kochen. Bei dem Wind und Regen ist das draußen heute nicht möglich. Anschließend machen wir es uns im Camper gemütlich.

Den nächsten Tag verbringen wir mit der Wanderung auf dem Routeburn Track, von welchem wir ausgefroren auf den Campingplatz zurückkehren. Heute Nacht soll es so richtig kalt und mit zwei Grad die kälteste Nacht, die wir bis jetzt hatten, werden.

Milford Sound

Heute steht unser Ausflug zum Milford Sound an. Wir hatten ganz vergessen, dass man unterwegs keinen Empfang hat und so konnten wir bei Southern Discoveries auch keinen Platz auf dem Boot buchen. Wir haben uns also vorgenommen, ganz früh aufzustehen und die Buchung vor Ort vorzunehmen.

Kommen wir überhaupt noch bis Milford Sound?

Tja, mit unserer tollen Fahrt zu den Humboldt Falls haben wir natürlich einiges an Sprit verloren. Somit wissen wir nun gar nicht, ob wir es überhaupt bis Milford Sound und dann wieder zurück bis Te Anau schaffen.

Die Nacht im Camper wird wirklich kalt, aber mit unseren Decken ist das noch ganz in Ordnung. Ein Problem ist allerdings, wenn man dann in der Eiseskälte und im Nieselregen aufs Klo gehen muss. Brrr! Der Wecker klingelt sehr früh. Es ist noch stockdunkel und wirklich eine Überwindung bei der Kälte aus den warmen Decken zu kriechen. Die Heizung trauen wir uns nicht anzumachen, um Sprit zu sparen.

Fahrt bis Milford Sound

Um 7:00 Uhr geht die Fahrt los. Die Scheiben, welche ständig anlaufen, müssen wir mit einem Handtuch abwischen. Wir fahren durch das Gertrude Tal. Es ist noch ziemlich dunkel, aber wir sehen bereits die Berge, welche sich majestätisch um uns erheben. Wow! Ein tolles Gefühl.

Dann stehen wir vor den Homer Tunnel, welcher unter einem Berg hindurchführt. Wir müssen warten, bis die Ampel Grün anzeigt, denn der Tunnel ist einspurig. Anschließend beginnt die Fahrt durch den 1.270 Meter langen Tunnel. Wahnsinn! Es sieht so aus, als hätte erst vor kurzem jemand das ganze Gestein herausgeschlagen. Wasser tropft von der Decke und man hat das Gefühl, dass der Tunnel gleich einstürzen könnte.

Nun gelangen wir auf die andere Seite des Berges. Wow!! Schon wieder ein atemberaubender Anblick! Wir blicken auf die Straße, die in Serpentinen hinabführt, auf die Berge, die mit Schnee angezuckert sind und auf herabstürzende Wasserfälle. Wie kann sowas echt sein??

Den Berg gehts hinab und dann gelangen wir in den kleinen Ort Milford Sound. Naja gut, Ort ist schon fast übertrieben.

Buchung der Tour

Wir parken auf dem Parkplatz vor dem Vistior Centre, das um 8:00 Uhr öffnet und warten in der klirrenden Kälte. Tickets bekommen wir locker. Scheinbar buchen einige Leute direkt vor Ort.

Unsere Tour mit Southern Discoveries beginnt um 9.00 Uhr.

Reisetipp: Die Tour um 9.00 Uhr mit Southern Discoveries ist die billigste Tour des Anbieters. Wir haben 46 NZD (27,60 Euro) pro Person gezahlt. Für 10 NZD (6,00 Euro) kann das Frühstücksbuffet dazu gebucht werden. Tee und Kaffee gibt es umsonst. Die Tour um 13:00 Uhr ist doppelt so teuer. Es lohnt sich als, gleich morgens zu fahren. Dann sind auch noch nicht so viele Boote unterwegs.

Es gibt aber noch viele weitere Tourenanbieter (zum Beispiel Real Journeys). Manche fahren mit kleineren Booten hinaus. Zudem gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Kajaktour zu machen.

Milford Sound

Das Boot von Southern Discoveries.

Die Bootstour auf dem Milford Sound

Nachdem wir die Tickets gekauft haben, warten wir, bis es losgeht. In der Kälte gehen wir ein Stück bis zum Anleger. Dort werden nochmal die Tickets gecheckt und dann können wir einsteigen. Erstmal gibt es Tee und Kaffee, damit wir uns aufwärmen können.

Danach gehen wir hoch ans Deck. Die Fahrt ist einfach Wahnsinn! Wir fahren auf dem Fjord, welcher von über 1.000 Meter hohen Felswänden umschlossen wird in Richtung Tasmansee. Von den Felswänden stürzen überall Wasserfälle herab. Es ist gigantisch! Wir sind froh, dass es nachts zuvor geregnet hat, denn nur dann sieht man den echten Milford Sound, da noch mehr Wasser herab fällt. Da ist es doch ganz gut, dass dieses Gebiet zu den regenreichsten der Welt gehört. Pro Jahr fallen hier bis zu 8.000 mm Niederschlag. Im Vergleich dazu sind es in München etwa 600 mm pro Jahr.

Mit dem Boot fahren wir zum Teil ganz nah an die Wasserfälle heran, wir sehen Robben und sogar Delfine springen vor unserem Boot hin und her. Hier ist schon wieder alles so unreal und wir können nicht glauben, dass wir das gerade erleben.

An der Tasmansee angekommen, drehen wir und machen uns auf den Rückweg.

Milford Sound

Milford Sound

Milford Sound

Hier ist eine Robbe zu sehen.

Milford Sound

Milford Sound

Milford Sound

Milfourd Sound

Milford Sound

Milford Sound

Milford Sound

Rückfahrt nach Te Anau

Da es hier nicht mehr viel zu sehen gibt, machen wir uns auf den Rückweg. Jetzt heißt es, Daumen drücken, dass der Sprit ausreicht! Kurz nach Milford Sound gibt es den The Chasm Walkway, der zu einem Wasserfall führt. Die Steine wurden durch die Wucht des Wassers bereits total ausgehöhlt.

Milford Sound

Der Chasm Waterfall.

Milford Sound

Schilder gibts hier sogar schon auf Deutsch.

Dann erklimmen wir Serpentine um Serpentine bis zum Homer Tunnel. Nanu, was ist denn das!? Plötzlich sehen wir grüne Papageien auf der Straße herumlaufen. Die sind megaputzig!! Es handelt sich dabei um Bergpapageien, Kea genannt. Wir müssen einfach stehen bleiben und ihnen eine Weile zusehen.

Milford Sound

Auf dem Weg zum Homer Tunnel.

Anschließend fahren wir wieder durch den Tunnel und kommen zurück in das schöne Gertrude Tal. Immer wieder müssen wir anhalten und Fotos machen. Da es Peter nicht so gut geht und wir für eine längere Wanderung einfach schon viel zu ausgefroren sind, fahren wir weiter Richtung Te Anau.

Milford Sound

Plötzlich erblicken wir grüne Papageien.

Milford Sound

Ein putziger Kea.

Milford Sounds

Warten bis wir losfahren dürfen.

Milford Sound

Durch den Homer Tunnel geht es zurück auf die andere Seite des Berges.

Weitere Wanderungen entlang des Te Anau-Milford Highway

  • Gertrude Saddle: Für alle die Zeit haben und fit sind. Die Wanderung dauert vier bis sechs Stunden (Hin- und Rückweg), aber man wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt!!
  • Key Summit: Die Wanderung auf den Key Summit beginnt bei der Wanderung des Routeburn Tracks (The Divide). Vom Routeburn Track zweigt ein Weg ab, der einen auf den Gipfel führt. Man sollte etwa drei Stunden (Hin- und Rückweg) einplanen.
  • Lake Marian: Wanderung vorbei an den Marian Falls und weiter zum schönen Marian Lake, der von Bergen umgeben ist und diese spiegelt. Die Wanderung dauert in etwa drei Stunden (Hin- und Rückweg).

Milford Track

Auch hier gibt es einen der neun Great Walks, nämlich den Milford Track. Dieser muss ebenfalls der absolute Wahnsinn sein! Der Track ist 54 Kilometer lang und man braucht vier Tage dafür. In der Great Walk Season (Ende Oktober bis Ende April) muss man die Hütten für die Übernachtungen schon vorher buchen. Wir wollten dies machen, aber haben festgestellt, dass die Plätze seit Monaten ausgebucht sind!! Wahnsinn! Und dabei muss man hier wirklich absolutes Glück mit dem Wetter haben.

Mehr Infos zum Milford Track gibt es unter diesem Link.

Ankunft in Te Anau

Je mehr wir uns Te Anau nähern, desto wärmer wird es und irgendwann kommt sogar die Sonne zum Vorschein. Wir tauen wieder auf! In Te Anau angekommen, fahren wir zum Te Anau Lakeview Kiwi Holidaypark. Es ist zwar nicht der billigste Holidaypark, aber er ist super schön. Es gibt eine schöne Küche und man hat eine tolle Sicht auf den See.

Milford Sound

Auf dem Weg zurück.

Milford Sound

Sicht auf den See und die schneebedeckten Gipfel vom Campingplatz aus.

Fazit Milford Sound

Definitiv hinfahren und anschauen!!

 

Von | 2018-11-26T12:57:22+00:00 November 22nd, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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