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Luang Prabang ist eine ehemalige französische Kolonialstadt im Norden von Laos und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bis 1975 war Luang Prabang die Königsstadt des Landes. In der Stadt leben fast 67.000 Einwohner, jedoch wirkt sie viel kleiner. Außerdem gilt sie unter vielen Reisenden als eine der schönsten Städte in Südostasien. In unserem Reisebericht erfährst du, was wir in Laos erlebt haben und welche Sehenswürdigkeiten du auf keinen Fall verpassen solltest.

Ankunft in Luang Prabang mit dem Slow Boat

Spätabends erreichen wir Luang Prabang. Wir haben soeben die zweite Etappe auf unserer Reise von Thailand nach Luang Prabang gemeistert und sind nun auf dem Weg zu unserer Unterkunft. Nachdem wir eingecheckt haben, gehen wir noch kurz auf den wunderschönen Nachtmarkt im Stadtzentrum, um etwas zu essen. Danach schlendern wir noch über den Markt und machen schon erste Notizen, was wir in den nächsten Tagen hier alles kaufen wollen. Kurze Zeit später gehen wir zurück zu unserer Unterkunft Singharat Guest House.

Die vorherigen Reiseberichte findest du jeweils hier:

Luang Prabang

Unsere Unterkunft für die ersten Nächte in Luang Prabang.

Tag 2: Erste Eindrücke von Luang Prabang

Den Tag nach unserer Ankunft in Luang Prabang lassen wir langsam angehen. In unserer Unterkunft bekommen wir erstmal ein leckeres Frühstück mit Kaffee und Saft. Danach schlendern wir los Richtung Hauptstraße Sisavangvong Road. Entlang dieser Straße befinden sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Luang Prabang. Außerdem wird sie spätnachmittags für den Nachtmarkt geschlossen.

Erste Eindrücke

Während wir auf dem Weg dorthin sind, lassen wir alles auf uns wirken. Schnell stellen wir fest, dass wir so eine Stadt in Südostasien bisher noch nicht entdeckt haben. Überall sieht man schöne, gut erhaltene Gebäude im französischen Stil. Der Einfluss der Franzosen wird auch deutlich erkennbar an der Anzahl der Cafés sowie der Angebotsvielfalt der Bäckereien. Besonders die leckeren Baguettes haben es uns bereits jetzt schon angetan.

Luang Prabang

Der französische Einfluss ist kaum zu übersehen.

Stadt der 1000 Tempel

Es gibt keine Hochhäuser in Luang Prabang und alles ist sehr weitläufig. Dadurch, dass die meisten Highlights sich jedoch in der Altstadt befinden, wirkt die Stadt kleiner, als die Einwohnerzahl vermuten lässt. Aufgrund der wunderschönen Altstadt und des französischen Einflusses begegnen wir vielen europäischen Touristen, welche mittlerweile auch schon von der Schönheit dieser Stadt gehört haben. Dadurch steigen leider auch die Preise, welche für laotische Verhältnisse teuer sind.

Luang Prabang wird übrigens auch Stadt der 1.000 Tempel genannt. Deshalb wollen wir uns nun den ersten Tempel und zudem den Königspalast ansehen.

Vat Mai Suwannaphumaham

Als ersten Tempel entdecken wir den Vat Mai Suwannaphumaham. Er ist geprägt durch die aufwändig gestaltete Haupthalle mit goldenen und roten Verzierungen. Im Inneren befinden sich einige goldene Buddha-Statuen. Aus unserer Sicht ist dies ein sehr schöner Tempel und wir können einen Besuch empfehlen.

Eintritt: 10.000 KIP pro Person | 1 Euro

Öffnungszeiten: 8:00 bis 17:00 Uhr

Luang Prabang

Die Außenanlage des Tempels.

Luang Prabang

Anja vor dem Vat Mai Suwannaphumaham.

Luang Prabang

Hier sieht man gut die aufwändigen Verzierungen an der Außenfassade.

Royal Palace Museum – Königspalast

Der Königspalast ist wohl die wichtigste Sehenswürdigkeit in Luang Prabang. Bis 1975 haben dort die laotischen Könige gewohnt. Heutzutage wird der Königspalast als Nationalmuseum – Royal Palace Museum – genutzt. Im Inneren findet man wertvolle Geschenke, welche von ausländischen Staatsbesuchern mitgebracht wurden, sowie Accessoires, Kleidungs- und Möbelstücke, Musikinstrumente, Geschirr, Bilder und vieles weitere von der königlichen Familie.

Auf dem Gelände befinden sich weitere Gebäude, unter anderem ein erst aus dem Jahre 2006 stammender Tempel und ein Theater, in dem traditionelle Aufführungen gezeigt werden.

Eintritt Königspalast: 30.000 KIP pro Person | 3 Euro

Öffnungszeiten: 8:00 bis 11:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr

Luang Prabang

Der Königspalast von Weitem.

Luang Prabang

Anja sitzt auf den Stufen vor dem Königspalast in Luang Prabang.

Luang Prabang

Wir vor dem Tempel auf dem Gelände des Königspalastes.

Luang Prabang

Der schöne Tempel nochmals von einer anderen Perspektive.

Orientierung in Luang Prabang

Nachdem wir die ersten zwei Sehenswürdigkeiten besucht haben, wollen wir uns einen noch besseren Eindruck vom Stadtzentrum verschaffen. So gehen wir die Hauptstraße bis zum Ende, biegen nach links ab und genießen unseren Rückweg entlang der Uferpromenade. Die Altstadt von Luang Prabang ist sehr übersichtlich, sodass man sich recht schnell zurechtfindet. Nachfolgend findest du eine Karte, um dir selbst einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen.

Karte von Luang Prabang

Hier klicken, um die Karte anzusehen.

Tag 3: Unser Sightseeing-Tag beginnt noch vor Sonnenaufgang

Wir liegen noch im Bett. Es ist ja erst 5:00 Uhr, doch der Wecker klingelt. Oh je, sollen wir wirklich aufstehen!? Wir drehen uns nochmal um. Zehn Minuten später klingelt nochmal der Wecker und wir hüpfen aus dem Bett – ja, los jetzt! Aufstehen! Wir wollen dieses Spektakel sehen!

Tak Bat – Der Almosengang der Mönche

Wir machen uns fertig und gehen los. Puh, ist das heute frisch. Es hat gerade mal acht Grad und es ist noch dunkel. Hoffentlich sind wir nicht zu spät dran, denn es ist bereits 5:30 Uhr als wir losgehen. Wir wollen heute den Mönchen bei ihrem Almosengang zusehen. Jeden Morgen zwischen 5:00 und 6:30 Uhr ziehen die Mönche durch die Straßen von Luang Prabang und sammeln Essen für den Tag von den Bewohnern der Stadt ein. Glücklicherweise kommen wir gerade noch rechtzeitig. Kurz bevor wir an der Hauptstraße angelangen, ziehen einige Mönche mit ihren auffallenden, leuchtend orangen Gewändern an uns vorbei. Einheimische stehen an den Straßen und geben ihre Gaben den Mönchen. Ein sehr beeindruckendes Ritual.

Besonders beeindruckt sind wir zudem von den leicht bekleideten Mönchen, welche bei diesen kalten Temperaturen barfuß durch die Straßen ziehen – brrrrrrrr…

Hinweis: Da wir leider selbst mit ansehen mussten, wie sich manche Touristen ziemlich daneben benommen haben, bitten wir euch um Zurückhaltung! Bitte rennt nicht den Mönchen hinterher, um ein besonders tolles Foto zu schießen, blockiert auch nicht ihren Weg und kauft keine Opfergaben von den Verkaufsständen. Genießt einfach dieses Spektakel!

Luang Prabang

Der Almosengang der Mönche am frühen Morgen.

Luang Prabang

Noch mehr Mönche.

Morning Market

Nachdem die Mönche wieder zurück in ihren Tempelanlagen verschwunden sind, ziehen wir weiter zum Morning Market. Dort verkaufen Einheimische ihre Produkte ab dem frühen Morgen. Hier findet man neben Obst, Gemüse, Reis, Fisch und Fleisch auch das authentische Leben der Einwohner. Wir wandern mit Ilja und Rebecca, die wir heute Morgen zufällig wieder getroffen haben, über den Markt.

Adresse: Der Morning Market findet in der kleinen Gasse zwischen der Hauptstraße Sisavangvong Road und der Straße am Mekong statt.

Luang Prabang

Eine Frau verkauft Gemüse.

Luang Prabang

Diese Frau verkauft frischen Fisch.

Luang Prabang

Hier kann man gebratene Bananen und Süßkartoffeln kaufen.

Luang Prabang

Der Morning Market findet in einer kleinen Nebengasse statt.

Luang Prabang

Diese Damen verkaufen auch Gemüse.

Mount Phousi

Danach ziehen wir weiter Richtung Mount Phousi. Um auf diese kleine Anhöhe, mitten im Stadtzentrum von Luang Prabang, zu gelangen, müssen wir über 300 Stufen nach oben steigen. Als wir oben ankommen, ist der Ausblick einfach gigantisch. Die Sonne geht gerade über der Stadt auf und wegen der kalten Temperaturen sind überall noch die Nebelschwaden zu sehen. Die Stadt erwacht und wir haben den besten Blick darauf. Es ist ein wunderbares Gefühl, hier oben zu sitzen. Wir kosten den Moment in vollen Zügen aus.

Eintritt: 20.000 KIP pro Person | 2 Euro

Beste Tageszeit: Sonnenaufgang und Sonnenuntergang

Luang Prabang

Sonnenaufgang über Luang Prabang.

Luang Prabang

Vom Mount Phousi aus hat man eine schöne Aussicht.

Luang Prabang

Wir genießen es.

UXO Lao

Nachdem wir von dem Aussichtshügel wieder hinunter gestiegen sind, machen wir nochmals einen kleinen Abstecher zum Königspalast, da wir am Vortag leider zu spät gekommen sind, um uns das Museum anzusehen. Danach gehen wir zurück zum Guesthouse, denn dort wartet ein leckeres Frühstück auf uns.

In der Nähe von unserer Unterkunft befindet sich das UXO Lao Informationszentrum. Dort wird über die Geschichte Laos, während des Vietnam Krieges, berichtet. Viele wissen nämlich gar nicht, dass die Amerikaner pro Einwohner 2,5 Tonnen Bomben über Laos abwarfen. Diese Zahl macht Laos zu dem am stärksten bombardierten Land der Welt. Besonders abschreckend ist der Film, welcher von den Folgen des Krieges für die Bevölkerung erzählt.

Die Organisation UXO Lao berichtet und informiert nicht nur über diese grausame Zeit, sondern klärt auch die Bevölkerung auf und versucht, die verborgenen Blindgänger, von denen vermutlich immer noch eine Anzahl im Millionenbereich über das Land verteilt ist, gezielt zu sprengen. In den Jahren von 1996 bis 2007 wurden 395.000 Bomben entschärft, was einen Anteil von 0,7 % der noch bestehenden Blindgänger ausmacht. Kaum zu glauben, oder?

Gerade weil es noch so viele davon gibt, sollte man in Laos auch nie von den Wegen abweichen. Es ist erschreckend, wie normal die Bomben für die Bewohner mittlerweile sind. Die Überreste werden zur Deko oder anderen Gebrauchsgegenständen umfunktioniert. Ebenfalls haben, neben den Erwachsenen, auch schon sehr viele Kinder schlimme Schicksale davon getragen, indem sie Blindgänger fanden und neugierig damit spielten. Die Aufklärung darüber ist deshalb extrem wichtig.

Eintritt: Frei, Spende ist erwünscht

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr

Luang Prabang

Das UXO Lao Museum ist sehr informativ.

Luang Prabang

Das hier ist eine Erklärung, wie Blindgänger entschärft oder gesprengt werden.

Vat Visounarath und Vat Aham

Auf dem Weg zum Tempel Vat Visounarath kommen wir an einem kleinen Parkgelände vorbei, welches zu Ehren des ehemaligen Präsidenten Souphanouvong errichtet wurde. In der Mitte des Parks befindet sich eine große Statue dieser Person.

Kurz darauf erreichen wir die Tempelanlage Vat Visounarath (kurz: Vat Visoun), welche südöstlich vom Hügel Mount Phousi liegt. Das Kloster wurde 1512 gegründet und im 19. Jahrhundert durch chinesische Horden zerstört. Mittlerweile wurde der Großteil der Anlage wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich seit 1942 ein Museum mit zahlreichen Buddha-Statuen.

Direkt daneben entdecken wir den Tempel Vat Aham. Übersetzt bedeutet der Name „das Kloster des blühenden Herzens“. Dieser Tempel wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut und schien vor allem für die Vermittlung und Begegnung zwischen dem Kult der Geister und der buddhistischen Praxis verwendet zu werden.

Luang Prabang

Dies ist der Tempel Vat Visounarath.

Mittagessen im Restaurant Lao Lao Garden

Nun wird es höchste Zeit für ein Mittagessen. Unweit der beiden Tempelanlagen befindet sich das Restaurant Lao Lao Garden. Die Lokalität bietet einen schönen Garten und eine gemütliche Atmosphäre. Wir bestellen gebratenen Reis mit Gemüse und laden unsere Akkus für den Nachmittag wieder auf.

Luang Prabang

Das Lao Lao Garden von außen.

Luang Prabang

Und von innen sieht es so aus.

Bambusbrücke

Auf unserem Weg zurück zur Hauptstraße entdecken wir eine sehr interessante Brücke. Diese führt vom Stadtzentrum auf die andere Seite von Luang Prabang, wo viele Einheimische leben. Sie ist sehr einfach aus Bambus zusammengebaut worden.

Zum Glück ist der Wasserpegel momentan niedrig, denn in der Vergangenheit brach die Brücke manchmal zusammen, weil der Wasserpegel, infolge von heftigen Regenschauern, anstieg und somit die Strömung stärker wurde. Doch die Laoten bleiben ihrem Baustil treu und bauen die Brücke immer wieder auf.

Eintritt: 10.000 KIP pro Person | 1 Euro

Luang Prabang

Die Bambusbrücke.

Vat Sibounheuang

Kurz nach 16:00 Uhr sind wir zurück an der Hauptstraße und laufen am Tempel Vat Sibounheuang, kurz Vat Sen genannt, vorbei. Wir hören schöne und irgendwie hypnotisierende Gesänge, welche aus dem Tempel schallen. Die Mönche beten jeden Abend zur selben Uhrzeit. Wir lauschen gebannt und ziehen erst einige Zeit später weiter.

Den Tag schließen wir mit einem Essen auf dem Nachtmarkt ab. Dabei entdecken wir ein vegetarisches Buffet, bei dem wir ordentlich zugreifen. Lecker!

Luang Prabang

Wir lauschen den Gesängen der Mönche.

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Das vegetarische Buffet in einer Seitengasse des Nachtmarktes.

Tag 4: Wir ziehen um, besuchen weitere Tempel und Peter wird krank

Wir ziehen um

Da wir uns entschlossen haben, die nächsten drei Nächte auch in Luang Prabang zu verbringen, ziehen wir heute in eine günstigere Unterkunft um. Also heißt es nach dem Frühstück Sachen packen und auschecken.

Erkundung der anderen Seite des Nam Khan River

Danach machen wir uns einen Eindruck von der Stabilität der Bambusbrücke und stellen schon nach den ersten Schritten fest, dass das eine wackelige Angelegenheit wird. Dennoch erreichen wir die andere Uferseite des Nam Khan Rivers. Wir finden zwar weiterhin französische Kolonialbauten vor, doch es mehren sich einfach gebaute Häuser. Auch die Tempelanlagen scheinen hier nicht mehr ganz so gepflegt zu sein. Positiv zu erwähnen ist aber, dass wir auf dieser Seite kaum einem Touristen begegnen. Wir verschaffen uns noch einen besseren Eindruck, bevor wir wieder über die Bambusbrücke in die Altstadt von Luang Prabang zurückkehren und uns auf den Weg zum Tempel Vat Sensoukharam machen.

Luang Prabang

Die Bambusbrücke wackelt ganz schön.

Luang Prabang

Einheimische beim Plausch.

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Ein Supermarkt auf der anderen Seite des Flusses.

Luang Prabang

Einerseits finden wir einfache Bauten vor und andererseits wieder so etwas wie diese Villa im Kolonialstil.

Vat Sensoukharam

Die Klosteranlage wurde im Jahr 1718 gegründet. Auf der Anlage sind zahlreiche Reliquien und Schreine verteilt. Ein besonderes Highlight ist die sechs Meter hohe Buddha-Statue. Der Tempel wird auch Vat Sene genannt.

Als nächstes wollen wir uns noch die Tempelanlage rund um den Vat Xieng Tong ansehen.

Luang Prabang

Die sechs Meter hohe Buddha-Statue.

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Selbst das Fenster wurde hier aufwendig gestaltet.

Vat Xieng Tong

Vat Xieng Tong ist der älteste Tempel von Luang Prabang und zugleich auch der einzige, der aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben ist. Bis heute ist Vat Xieng Thong ein Ort, an dem viele der wichtigsten buddhistischen Zeremonien und Feste abgehalten werden.

Die Tempelanlage repräsentiert in eindrucksvoller Weise die Handwerkskunst in Laos. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Bauten. Zu den wichtigsten gehören die Ordinationshalle (Sim), die Bibliothek (Ho Phra Mane), die sogenannte „rote Kapelle“ (Ho Phra None) und die Begräbniskapelle.

Nach der Besichtigung des Vat Xieng Tong, welcher einer der schönsten Tempel in Luang Prabang ist, brechen wir auf, um etwas zu essen.

Eintritt: 20.000 KIP pro Person | 2 Euro

Öffnungszeiten: 6:00 bis 18:00 Uhr

Luang Prabang

Der beeindruckende Tempel Vat Xieng Tong.

Luang Prabang

Der Eingangsbereich des Tempels Vat Xieng Tong.

Luang Prabang

Der Vat Xieng Tong von innen.

Utopia – chillige Lounge, Bar und Restaurant

Durch Zufall werden wir auf ein Lokal aufmerksam. Es ist etwas versteckt, doch nach kurzer Zeit werden wir fündig. Das Restaurant heißt Utopia und befindet sich direkt am Nam Khan River. Wir ziehen vorbei an der Bar, durch einen Garten und kommen auf einer tollen Terrasse an, wo wir uns zwei Matratzen mit Sitzkissen schnappen und an einen Tisch setzen, um etwas zu essen. Im Hintergrund läuft chillige Musik, sodass wir uns hinlegen und die Aussicht genießen. Wir lassen uns die Sandwiches und Pommes schmecken und müssen danach leider aufbrechen, denn ich fühle mich nicht gut.

Link zu Utopia

Luang Prabang

Die Terrasse, welche zum Utopia gehört.

Luang Prabang

Der Garten im Utopia Restaurant.

Peter wird krank

Bereits nachmittags bemerke ich, dass ich heute nicht ganz so fit bin und öfters mal eine Pause machen muss. Zunächst denken wir uns nichts, doch nachdem wir das Utopia verlassen haben, geht es mir deutlich schlechter. Wir gehen zurück zum Hostel und ich lege mich erstmal hin. Leider bekomme ich Fieber und habe Durchfall, sodass der heutige Tag für mich gelaufen ist.

Anja trifft sich abends noch mit einer Freundin, welche wir auf unserer zweitägigen Fahrt mit dem Slow Boat von Thailand nach Luang Prabang kennengelernt haben, auf dem Nachtmarkt.

Tag 5: Erneuter Umzug, Peter bleibt im Bett, Anja erkundet die Altstadt

Wir ziehen nochmal um

Da ich mich heute zwar etwas besser fühle, aber noch einen Tag Ruhe benötige, ziehen wir nochmals um. Denn ein einengendes Kellerzimmer ohne Fenster und mit vier Betten ist wirklich nicht der ideale Ort,um wieder fit zu werden. Anja sucht uns eine schöne Unterkunft aus und wir machen uns auf den Weg.

Nachdem wir eingecheckt haben und im schönen Zimmer mit vielen Fenstern angekommen sind, werfe ich mich sofort ins Bett und Anja erkundet nochmals die Altstadt.

Luang Prabang

Wir tauschen das ungemütliche Mehrbettzimmer im Hostel…

Luang Prabang

… gegen ein helles Zimmer mit vielen Fenstern! 🙂

Weitere Eindrücke von der Altstadt

Luang Prabang heißt nicht umsonst Stadt der 1000 Tempel. Auch an diesem Tag entdeckt Anja noch einige weitere Tempel, wie beispielsweise den Vat Manorom. Aber auch die schönen Cafés und Bäckereien machen das Stadtzentrum wirklich lebenswert, sodass man schon mal etwas länger bei einer Tasse Kaffee oder einem Gebäck verweilen kann. Auch das laotische Essen, welches sehr ähnlich zur thailändischen Küche ist, ist sehr lecker.

Luang Prabang

Und noch mehr Tempel gibt es in Luang Prabang zu besichtigen.

Luang Prabang

Die Außenfassade des Vat Manorom.

Eindrücke vom Nachtmarkt in Luang Prabang

Mit das Beste, was Luang Prabang zu bieten hat, ist der allabendliche Nachtmarkt. Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Nachtmärkten wird hier nicht nur Kitsch oder chinesischer Billigkram verkauft, sondern auch besonderer Wert auf den Verkauf von regionalen und hochwertigen Produkten gelegt. Den Nachtmarkt können wir absolut empfehlen.

Luang Prabang

Blick über den Nachtmarkt in Luang Prabang.

Luang Prabang

Auch schöne Gemälde werden verkauft.

Luang Prabang

Besonders die Schals haben es vielen angetan.

Tag 6 und 7: Weitere Aktivitäten in der Umgebung von Luang Prabang

Nachdem es mir heute wieder besser geht, wollen wir eine Fahrradtour auf der anderen Flussseite des Mekongs unternehmen. Außerdem haben wir bereits Planungen für unseren letzten Tag in Luang Prabang gemacht und wollen den Kuang Si Wasserfall besuchen. Nachfolgend findest du die beiden Reiseberichte.

Reisebericht: „Aktivitäten rund um Luang Prabang: Fahrradtour“

Reisebericht: „Aktivitäten rund um Luang Prabang: Kuang Si Wasserfall“

Von | 2018-11-20T22:01:47+00:00 November 15th, 2018|Asien, Laos, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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