For privacy reasons Google Maps needs your permission to be loaded. For more details, please see our Datenschutz.
I Accept
var map_fusion_map_5c10c0d15b2ed; var markers = []; var counter = 0; var fusionMapNonce = '8e581ad29e'; function fusion_run_map_fusion_map_5c10c0d15b2ed() { jQuery('#fusion_map_5c10c0d15b2ed').fusion_maps({ addresses: [{"address":"-45.450794,167.575077","infobox_content":"","coordinates":true,"latitude":"-45.450794","longitude":"167.575077","cache":true,"geocoded_address":"-45.450794,167.575077"}], animations: true, infobox_background_color: '', infobox_styling: 'default', infobox_text_color: '', map_style: 'default', map_type: 'roadmap', marker_icon: '', overlay_color: '', overlay_color_hsl: {"hue":0,"sat":0,"lum":100}, pan_control: true, show_address: true, scale_control: true, scrollwheel: true, zoom: 5, zoom_control: true, }); } google.maps.event.addDomListener(window, 'load', fusion_run_map_fusion_map_5c10c0d15b2ed);

Ein weiterer Great Walk – der Kepler Track. Was man hier sehen kann? Einheimische Wälder, Gletschertäler, Seen, Berggipfel und Wasserfälle. Möchte man die Wanderung komplett machen, sollte man für die 60 Kilometer etwa drei bis vier Tage einplanen.

Start: Control Gates (bei Te Anau) oder Rainbow Reach (bei Manapouri)

Distanz: 60 Kilometer langer Rundweg

Dauer: 3 – 4 Tage

Planung der Wanderung

Den Kepler Track wollten wir eigentlich komplett gehen, jedoch mussten wir auch hier feststellen, dass die Hütten schon Monate zuvor ausgebucht waren. Man kann sein Glück natürlich trotzdem versuchen und sehen, ob jemand nicht erscheint. Gerät man an einen netten Ranger, darf man vielleicht sogar im Aufenthaltsraum übernachten. So wurde uns das zumindest erzählt. Wir sind aber auch glücklich damit, von beiden Seiten des Tracks ein Stück zu wandern und machen es wie beim Routeburn Track, denn zum zelten ist es uns zu kalt.

Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Tracks

Entlang des Kepler Tracks gibt es insgesamt sechs Hütten und zwei Campingplätze. In so einer Hütte zu übernachten, ist in der Hauptsaison wirklich nicht günstig. Und scheinbar steigen die Preise von Jahr zu Jahr. In der Great Walk Season sollte man rechtzeitig buchen. Die Campingplätze sind um einiges preiswerter. In der Nebensaison muss vorher nicht gebucht werden.

Wanderung auf dem Kepler Track – Teil 1

Control Gates bis Brod Bay

Eigentlich wollen wir den Holidaypark frühmorgens verlassen, jedoch hat es nur drei Grad. Somit lassen wir uns Zeit, frühstücken schön und fahren um etwa 10:30 Uhr zum Anfang des Kepler Tracks bei Te Anau.

Heute liegen insgesamt 24 Kilometer (Hin- und Rückweg) vor uns, da wir bis zur Luxmore Hut gehen wollen. Von den Control Gates (Beginn) bis zur Brod Bay laufen wir sechs Kilometer. Die Strecke führt hauptsächlich durch den Wald und ist sehr eben. Somit erreichen wir die große Bucht echt schnell. Der Anblick von Strand, See, Wald und schneebedeckten Bergen ist wirklich toll. Lange können wir es nicht genießen, da noch einiges vor uns liegt.

Kepler Track

Auf dem Weg zur Brod Bay.

Kepler Track

Angekommen bei der Brod Bay.

Brod Bay bis Luxmore Hut

Nun gehts los. Ab der Brod Bay wandern wir steil bergauf und kommen dabei ganz schön ins Schwitzen. Auf dem Weg nach oben lernen wir Caro aus Deutschland kennen und unterhalten uns mit ihr. Wir passieren interessante Formationen von Kalksteinfelsen, schöne Bäume und kommen immer weiter hinauf. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir hatten Bedenken, ob wir es heute überhaupt noch bis zur Luxmore Hut schaffen, aber nach zahlreichen Serpentinen lichtet sich der Wald und plötzlich haben wir eine atemberaubende Aussicht. Vor uns erstrecken sich der Lake Te Anau, eine weite Busch- und Graslandschaft sowie schneebedeckte Berge. Immer wieder müssen wir stehen bleiben und Fotos machen.

Brod Bay

Wir wandern vorbei an Kalksteinfelsen.

Kepler Track

Oben angekommen!! 🙂

Kepler Track

Wir haben eine tolle Sicht auf den Lake Te Anau.

Kepler Track

Und auf die schneebedeckten Berge.

Über die Berge führt uns der Weg etwa 45 Minuten weiter bis zur Luxmore Hut, wo wir eine Pause und Brotzeit machen. Dort treffen wir auch einen Vater und seinen Sohn. Die beiden kommen aus Landshut und es ist richtig schön mal wieder Bayrisch zu hören. Nachdem wir uns eine Zeit lang unterhalten haben, machen wir uns auf den Rückweg, um noch vor der Dunkelheit unten anzukommen.

Kepler Track

Die Luxmore Hut.

Rückweg bis Control Gates

Auf dem Rückweg genießen wir auch weiterhin die Aussicht, bevor es wieder in den Wald hineingeht. Dort bewundern wir die von Moos bewachsenen Bäume. Beim Abstieg merken wir es schon ganz schön in den Beinen. Teilweise ist der Weg ziemlich matschig. Ein Helikopter ist gerade darüber Säcke mit Erde und Steinen abzuladen. Die beiden Ranger vor Ort verteilen diese dann auf dem Matsch.

Kepler Track

Auf dem Weg zurück.

Kepler Track

Von Moos bewachsene Bäume.

Kepler Track

Teilweise geht es über Stufen hinab.

Kepler Track

Bald ist der Weg nicht mehr matschig.

Kepler Track

Siegerfoto!

Manapouri Motorhome and Caravanparks

Bevor es dunkel wird, kommen wir bei den Control Gates an, machen noch ein „Siegerfoto“ und fahren dann einkaufen. Anschließend gehts von Te Anau nach Manapouri (22 Kilometer entfernt). Dort befindet sich ganz in der Nähe das andere Ende des Kepler Tracks. Mit Alfred fahren wir in den Manapouri Motorhome and Caravanpark. Diesen können wir wirklich empfehlen. Es gibt ein Häuschen mit Badezimmern, Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Man fühlt sich wie zu Hause und kann bei Dunkelheit auch mal dem kalten Camper entwischen.

Unter diesem Link gehts zur Website des Campingplatzes.

Kepler Track

Sonnenuntergang über dem Campingplatz.

Wanderung auf dem Kepler Track – Teil 2

Auch heute Morgen ist es recht frisch draußen. Somit bleiben wir gleich länger in der warmen Stube. Als es wärmer wird, fahren wir zum Frasers Beach bei Manapouri. Der Frasers Beach befindet sich direkt am Lake Manapouri. Dahinter liegen die Berge.

Kepler Track

Der Frasers Beach.

Rainbow Reach bis Moturau Hut

Nach der anstrengenden Wanderung gestern, wollen wir heute insgesamt nur zwölf Kilometer gehen. Der Weg beginnt bei Rainbow Reach und führt uns zunächst über eine lange Hängebrücke. Anschließend wandern wir hauptsächlich durch den Wald. Die Strecke ist relativ eben. Immer wieder kommen wir an interessanten Bäumen vorbei, gehen über einen Steg durch ein Feuchtgebiet und zu einem See.

Kepler Track

Wanderung über die Hängebrücke.

Kepler Track

Und über einen schönen Fluss.

Kepler Track

Tolle Aussicht!

Kepler Track

Wanderung durch den Wald.

Kepler Track

Der Steg führt über das Feuchtgebiet…

Kepler Track

…und zu einem See.

Dann geht es wieder weiter durch den Wald und bis zur Moturau Hut, die sich am Rande des Lake Manapouri befindet. Wir setzen uns an den Strand, blicken auf die Berge und den See. Dabei lassen wir uns von der Sonne anstrahlen. Anschließend geht es zurück durch den Wald bis zum Parkplatz.

Kepler Track

Angekommen beim Lake Manapouri und bei der Moturau Hut.

Als wir mit unserem Camper wieder in Manapouri ankommen, genießen wir dort die Aussicht auf den See. Nach und nach ziehen Wolken auf und es sieht nach Regen aus.

Fazit Kepler Track

Teil 2 war zwar schön, aber nicht so spektakulär wie Teil 1, wo wir eine super Aussicht hatten. Wer den kompletten Wanderweg geht, hat jedenfalls viele tolle Ausblicke (wenn denn das Wetter mitspielt).

Unter diesem Link gibt es übrigens mehr Infos zum Kepler Track.

Von | 2018-11-26T16:23:52+00:00 November 26th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.