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Von Bangkok nach Manila

Sprint durch den Flughafen von Bangkok. Werden wir unser Flugzeug nach Manila noch erreichen oder nicht? Zwar sind wir pünktlich am Check-in-Schalter angekommen, jedoch möchte hier gefühlt jeder auf die Philippinen fliegen und das auch noch mit geschätzten fünf Gepäckstücken pro Person. Dementsprechend lange dauert es bis wir unsere vier Backpacks abgeben können. Zum Glück erreichen wir die Maschine aber noch ein paar Minuten vor der Abflugzeit und fallen erleichtert auf unsere Plätze. Kurz nach dem Start können wir sogleich feststellen, dass die Filipinos auf Karaoke stehen. Der Flugkapitän gibt zwei Lieder zum Besten (nicht mal so schlecht gesungen) und wer das Lied zuerst errät, bekommt ein kleines Präsent. In welchem Flugzeug hat man sowas schon mal erlebt?

Reisebericht Manila – Tag 1: Erste Eindrücke der Stadt

14.30 Uhr: Ankunft in Manila. Die Stadt empfängt uns mit diesigem Wetter. Der Flughafen liegt mitten drin und ist von Häusern umgeben. Sofort schlägt uns eine extreme Schwüle entgegen und wir schlängeln uns an den ganzen „Taxifahrern“, die uns einen „good price“ anbieten wollen, vorbei zu den regulären Taxis, welche mit Taximeter fahren. Es herrscht ein einziges Verkehrschaos, welches aber für die Filipinos kein Chaos, sondern Normalität zu sein scheint. Unser Taxifahrer schlängelt sich gekonnt hindurch und verständigt sich mit den anderen Verkehrsteilnehmern via unverständlicher Hupzeichen. Für uns scheinen auf dem Highway alle zu fahren wie sie gerade wollen: Auto fädelt von rechts ein, Auto fädelt von links ein, Auto überholt rechts, Auto überholt links, zehn Rollerfahrer, die alle auf einmal voraus fahren wollen, hupen, bremsen, doppelt hupen. Für deutsche Autofahrer der reinste Wahnsinn. Aber wie schon geschrieben, die Filipinos wissen, was sie tun und so erreichen wir letztendlich auch unsere Unterkunft.

Unsere Unterkunft in Manila

Das Bahay Kubo Hostel – eine grüne Oase inmitten des Großstadtdschungels. Und das ist es wirklich. An jeder Ecke und jedem freien Fleckchen wuchert und wächst etwas Grünes und wir fühlen uns sogleich wohl und heimelig. Als Bahay Kubo werden übrigens kleine Häuser auf Stelzen, bestehend aus einem Raum, bezeichnet, in denen die Filipinos früher gewohnt haben und in den ländlichen Gegenden zum Teil immer noch wohnen. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und der Besitzer des Hostels, Li, der gleichzeitig ein Händchen für die ganzen Pflanzen hat, gibt uns Tipps, in welchen Restaurants um die Ecke man am Besten das einheimische Essen probieren kann. Wir entscheiden uns für Kare Kare, ein Gericht mit Rindfleisch in einer gut gewürzten braunen Soße und dazu Reis für gerade mal einen Euro.

Manila – eine Stadt der extremen Gegensätze

Anschließend besuchen wir noch das Robinson, eine riesige Mall, in der gerade ein Konzert stattfindet. Was wir vorher schon ansatzweise wahrgenommen haben, wird uns nun immer mehr bewusst. Diese Stadt ist eine Stadt zwischen extrem Arm und extrem Reich. Während es in der Mall die tollsten Geschäfte gibt und draußen die teuersten Autos vorbeifahren, bettelt auf der Straße ein etwa siebenjähriges Mädchen, eine Frau duscht ihr kleines Kind am Straßenrand mit einem Eimer ab und es reihen sich Decken aneinander, auf denen obdachlose Menschen liegen. Auf dem Gehsteig kann man den Geruch von Urin wahrnehmen und so bevorzugen wir die Straße zum Gehen. Für diesen Tag haben wir genug von Manila gesehen.

Barbiepuppen, Rizalpark und Intramuros

Am nächsten Morgen wird uns beim Verlassen des Hostels ein selbstgezeichneter Stadtplan gegeben und alles Sehenswerte erklärt.

Selbstgezeichneter Stadtplan von Manila mit Sehenswürdigkeiten

Frühstück im Zhing Café

Die Tour für heute ist somit gleich geplant. =) Auf Empfehlung von Li begeben wir uns zu einem Café um die Ecke zum Frühstücken und da steht……Dave! Ein Filipino, der in diesem Café arbeitet und sein Glück nicht fassen kann, dass wir bei ihm frühstücken. Er ist völlig aus dem Häuschen, weil er dachte, dass wir irgendwelche Berühmtheiten seien und wie Barbie- und Kenpuppen aussähen. Er wünsche sich, eines Morgens aufzuwachen und auch wie eine „Barbie Doll“ auszusehen. Während er so vor sich hinplappert, läuft er auf und ab und liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Besser könnte der Start in den Tag nicht sein.

Rizal Park

Nach einem längeren Aufenthalt als geplant, gehen wir schließlich in Richtung Rizal Park. Dieser wurde nach dem philippinischen Nationalhelden José Rizal benannt, einem Schriftsteller, der für die Unabhängigkeit der Filipinos kämpfte. Auf unserem Weg dorthin bemerken wir, dass wir von sehr vielen Personen angestarrt werden, als würden wir von einem anderen Planeten kommen. Weiterhin wird uns auch des Öfteren „Welcome to the Philippines“ zugerufen. Manche Leute bedanken sich sogar dafür, dass wir ihr Land besuchen. Zumindest in Manila scheint der Tourismus noch nicht so sehr angekommen zu sein.

Nationalmuseum und Religion

Gleich neben dem Rizal Park befindet sich das Nationalmuseum, wo wir mehr über die Geschichte und Bräuche der Filipinos erfahren können wie zum Beispiel über die Herstellung von eigenen Musikinstrumenten, den Reisanbau, Handel mit Elfenbein oder warum im Süden der Philippinen nicht der christliche, sondern der muslimische Glaube vorherrscht. Währenddessen regnet es draußen in Strömen. Auch nach unserem Museumsbesuch sieht es anfangs nicht besser aus und wir begeben uns zunächst im Regen zum alten Stadtviertel Manilas, genannt Intramuros.

Intramuros – Das alte Stadtviertel Manilas

Intramuros

Während der spanischen Kolonialzeit befand sich in diesem Stadtviertel Manilas die Kolonialverwaltung und somit kann man noch viele Häuser, die im spanischen Stil erbaut wurden, sehen. Wir besichtigen dort die Manila Cathedral und anschließend die St. Augustin Church. Bei beiden Kirchen kommen wir gerade rechtzeitig, um eine philippinische Trauung mitzuerleben und die Bräute gehen vor lauter Tüll fast unter. Auf unserem Rückweg passieren wir wieder den Rizal Park, wo gerade das Fest „September Bloom“ stattfindet. Zahlreiche Frauen mit langen Kleidern und geschmückt mit Blumen laufen an uns vorbei. Dazu spielt eine Blaskapelle. An der Strandpromenade angekommen, können wir noch das letzte Abendrot miterleben. Den Tag schließen wir wieder mit traditionellem philippinischen Essen ab.

Reisebericht Manila – Tag 2: Erkundungstour und Planung der Weiterreise

Jeepneys in Manila

Den nächsten Morgen beginnen wir mit einem Frühstück bei unserem neu gewonnenen Freund Dave. Anschließend fahren wir mit dem Jeepney zum Divisoria Market. Die Jeepneys wurden nach dem 2. Weltkrieg von den Amerikanern zurückgelassen und von den Filipinos verziert und zu kleinen Bussen umfunktioniert, die jetzt quer durch die ganze Stadt düsen.

Jeepneys – Ein amerikanisches Überbleibsel

Und so sehen die Jeepneys von innen aus

Unsere persönlichen Reiseführer in Manila: Grace, Micha und CJ

Auf dem Weg zum Markt lernen wir Grace und ihre beiden Geschwister, Micha und CJ, kennen. Sie leben in Manila und bieten uns sogleich an, uns herumzuführen. Für den heutigen Tag haben wir also unsere persönlichen Reiseführer. Gemeinsam schieben wir uns durch die Menschenmassen auf dem Markt. Dieser ist nicht nur entlang einer Straße aufgebaut, sondern erstreckt sich über ein ganzes Stadtviertel, nämlich in Lucky Chinatown und ist sieben Tage die Woche 24 Stunden lang geöffnet.

Die philippinische Weihnachtszeit beginnt bereits im September

Daneben ragen die Malls in die Höhe. Zu kaufen gibt es…ALLES!!! Und nicht nur Fußgänger sind unterwegs, sondern auch Rollerfahrer, Autofahrer, Jeepneyfahrer. Also wieder pures Chaos. Mittendrin findet man haufenweise Weihnachtsdeko (furchtbar kitschig) und Grace erklärt uns, dass die Weihnachtszeit bei ihnen schon Anfang September beginnt, aber dennoch bis Mitte Januar andauert.

Unsere philippinische Stadtführerin Grace

Der Divisoria Market in Manila hat sieben Tage die Woche 24 Stunden lang geöffnet

Halo Halo – die philippinische Nachspeise

Zusammen gehen wir ein Halo-Halo essen, eine traditionelle philippinische Nachspeise. Anschließend bringt uns CJ noch zur Binondo Church und zu unserem Jeepney, welches uns zurück zum Bahay Kubo Hostel fährt. Mit Li und Max, der ebenfalls aus Deutschland kommt und für einige Zeit im Hostel arbeiten wird, planen wir unseren weiteren Trip auf den Philippinen. Abends heißt es dann Abschied nehmen und weiter mit dem Nachtbus in den Norden nach Banaue. Wir freuen uns darauf, den Trubel und Lärm Manilas nun hinter uns lassen zu können und sind gespannt, was uns bei unserem nächsten Stopp erwartet.

Hier gibts das Video zu unserem Reisebericht Manila

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Von Manila nach Banaue mit dem Nachtbus

Als nächstes gehts für uns in den Norden der Philippinen. Dort erwarten uns die Reisterrassen von Banaue, Hapao und Batad sowie die Hängenden Särge und die Sea of Clouds in Sagada. Die jeweiligen Reiseberichte kannst du mithilfe der nachfolgenden Buttons auswählen.

[Teil 1] Die Reisterrassen von Banaue und Hapao
[Teil 2] Die Reisterrassen von Batad
[Teil 3] Die Hängenden Särge und Sea of Clouds in Sagada
Von | 2018-01-14T06:38:56+00:00 Oktober 11th, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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