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Reisebericht El Nido – Tag 1: Anreise von Manila nach El Nido

Mit dem Flugzeug von Manila nach Palawan

…wir sitzen immer noch im Bus. Bereits schon seit zwölf Stunden und langsam wird es ganz schön unbequem. Zwei Stunden später sind wir an der Bushaltestelle und eine halbe Stunde später am Flughafen von Manila.

Von Puerto Princesa nach El Nido

Es heißt nun ab in den Südwesten nach Palawan, eine von 81 Provinzen der Philippinen. Dort landen wir in der Hauptstadt Puerto Princesa, wo wir uns aber nicht lange aufhalten und gleich weiter gen Norden in die kleine und beliebte Fischerstadt am Meer, El Nido, fahren.

Reise mit dem Bus oder Van nach El Nido

Wir haben uns Plätze in einem Van reserviert, da die Fahrt mit dem normalen Bus nochmals sechs bis neun Stunden dauern würde. Mit dem Van sollten wir es in fünf bis sechs Stunden schaffen. Unser Fahrer möchte aber einen neuen Rekord aufstellen und so erreichen wir El Nido sogar schon innerhalb von vier (wohlgemerkt sind es aber eigentlich nur 230 Kilometer) Stunden.

Die lange Anreise bis zu unserer Traumunterkunft Erlittop Garden

Die von uns gebuchte Unterkunft, Erlittop Garden, liegt nochmals weiter nördlich, also in Nord Palawan. Mit einem anderen Van wird die Fahrt also fortgesetzt und nach einer Stunde kommen wir endlich an unser Ziel, das mitten im Nirgendwo auf einem Berg liegt.

Es ist eine wunderschöne Anlage mit Bungalows, Bambushütten, Zelten, vielen Sitzgelegenheiten, einem Restaurant und Ausblicken auf die Berge oder das Meer. Genau das Richtige nach dieser langen Anreise. Strom, der durch einen Generator erzeugt wird, wie auch Internet gibt es etwa zwei Stunden am Morgen und drei Stunden am Abend. Für eine Bambushütte mit einem Doppelbett zahlen wir gerade mal 8,50 Euro pro Nacht inklusive superleckerem Frühstück. Ein absolutes Schnäppchen.

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Ausblick von der Unterkunft Erlittop Garden.

 

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Unsere Bambushütte.

 

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Unsere Veranda mit bequemer Hängematte.

Reisebericht El Nido – Tag 2: Ein Tag am Meer mit den Filipinos

Nachdem wir nachts hunderte von verschiedenen Tiergeräuschen gehört, viele Geckos gesehen und am nächsten Tag ausgeschlafen haben, wollen wir es heute etwas ruhiger angehen lassen und einfach mal ein bisschen die Umgebung erkunden.

Strand in El Nido

Nach wenigen Minuten erreichen wir den Strand, den wir komplett für uns alleine haben. Vor uns erstreckt sich türkisblaues Wasser und in der Ferne sehen wir viele kleine Inseln. Wir begegnen der Filipina Joaline, die hier wohnt und uns einen guten Platz zum Schwimmen zeigt. Weiterhin bietet sie an, später eine Kokosnuss für uns zu öffnen. Erstmal müssen wir aber das Wasser testen. Gefühlt kann man kilometerweit hineinlaufen und trotzdem noch stehen.

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Der Strand, den wir ganz für uns alleine haben. Rechts die kleine Tochter von Joaline.

Erste Kontakte mit Einheimischen

Dann nehmen wir Joalines Angebot an und es beginnt ein sehr interessanter Nachmittag. Der Junge von nebenan klettert sofort die Palme hoch, holt für jeden eine Kokosnuss und ruckzuck werden sie für uns serviert. Ihre beiden Töchter, ihr Sohn und das Nachbarsmädchen sind ebenfalls total begeistert und beobachten uns mit großen Augen. Der Nachbar Randy kommt auch noch hinzu. Er besitzt ein paar Strandhütten hier wie auch ein kleines Restaurant im nahegelegenen Dörfchen.

Einladung zum Essen

Kurzerhand bietet er an, für uns dort zu kochen und das Essen anschließend herzubringen. Währenddessen schlürfen wir aus den Kokosnüssen, erfahren von Joaline, die fröhlich und ohne Atempausen vor sich hinplappert, viele interessante Dinge über die Philippinen und spielen mit ihren Kindern. Bei dem anschließenden Essen erzählt uns Randy noch mehr über das Leben hier.

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Mit großem Hallo werden wir von Joaline und ihren drei Kindern empfangen.

 

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Wer bekommt Lust auf eine frische Kokosnuss?

 

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Mit dem leckeren Getränk die Aussicht genießen.

 

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Joalines Kinder und das Nachbarsmädchen freuen sich über unseren Besuch.

Interessante Infos über die Filipinos

Beispielsweise beträgt das durchschnittliche Einkommen nur etwa fünf Euro pro Tag. Zudem werden in manchen Gegenden wohl nicht nur Hunde, sondern auch Affen gegessen. Eine Bestätigung dieser Aussage haben wir bisher aber noch nicht erhalten. Nachdem wir gegessen haben, gehen wir mit Joaline am Strand entlang zum Dorf, wo sie uns herumführt und uns allerlei Sachen zeigt. Wir bedanken uns für den tollen Nachmittag und kehren ins Erlittop zurück.

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Das Mittagessen, das Randy extra für uns zubereitet hat.

 

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Auf dem Rückweg zu Erlittop Garden.

Reisebericht El Nido – Tag 3: Inselhopping und Schnorcheltour

Für den heutigen Tag haben wir eine Tour gebucht, um zu schönen Schnorchelspots und einsamen Inseln zu gelangen. Mit dabei ist die Crew, bestehend aus drei Filipinos, eine Mexikanerin und der Amerikaner Joe. Mit einem, für die Philippinen typischem Boot, das „Bangka“ genannt wird, tuckeln wir aufs Meer hinaus.

Erster Schnorchelspot auf unserer Tour

Vor einer kleinen Insel machen wir Halt, um zu schnorcheln und können viele kleine bunte Fische, Fischschwärme und Korallen sehen. Auch der Clownfisch begegnet uns.

Türkisblaues Wasser

Anschließend fahren wir zu einer Insel weiter, wo wir zu Mittag essen werden. Als wir darauf zusteuern, sind wir total sprachlos und können es nicht fassen wie türkisblau das Wasser dort ist. Wir hätten nicht gedacht, dass es so etwas wirklich gibt. Hier beschreiben Bilder mehr als Worte.

Spaziergang am Strand, weitere Schnorchelspots und Inselhopping

Während wir am Strand entlangwandern und in dem herrlichen Nass baden, das temperaturmäßig einer warmen Badewanne gleicht, zaubert die Crew ein leckeres Mittagessen und nachdem wir uns gestärkt haben, fahren wir zu einem anderen Schnorchelspot weiter. Vor der Rückkehr machen wir noch Halt auf einer kleinen Insel, die aber leider überhaupt nicht mit dem ersten Strand und dem Wasser dort mithalten kann.

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Wir sind bereit für die Schnorcheltour. 😀

 

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Der paradiesische Strand und das türkisblaue Wasser.

 

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Das für die Philippinen typische Boot, welches „Bangka“ genannt wird.

Unser Traumstrand auf El Nido

Beim abendlichen Zusammensitzen im Erlittop schwärmen wir von unserem Traumstrand und wollen zum Tagesabschluss den philippinschen Rum Tanduay probieren, der uns von Joaline empfohlen wurde. Eine Flasche haben wir für umgerechnet nicht mal einen Euro erhalten! Leider haben wir das Cola vergessen und da es im Erlittop gerade aus ist, fährt einer der Angestellten extra für uns zum Supermarkt und besorgt eine Colaflasche.

Reisebericht El Nido – Tag 4: Regenzeit auf Palawan und Weiterreise nach El Nido (City)

Den Sonntag danach verbringen wir im Erlittop, um noch ein bisschen was von der Unterkunft zu haben, Bilder aussortieren zu können, Reiseberichte zu schreiben etc. Es regnet heute ohnehin fast den ganzen Tag und so sind wir froh, ein Dach über dem Kopf zu haben.

Zudem planen wir die Weiterreise und beschließen, doch noch zwei Nächte direkt in El Nido zu verbringen. Wir erfahren erst später, dass wir die kleine Fischerstadt entweder nur um 7.00 Uhr oder 16.00 Uhr mit einem Van erreichen können und so heißt es abends noch schnell alle Sachen zusammenpacken. Zum Teil geschieht dies mithilfe einer Taschenlampe, da der Generator schon aus ist.

Reisebericht El Nido und Coron – Teil 2 findest du hier

Teil 2 von El Nido und Coron findest du hier! [Einfach auf den orange-farbenen Link klicken]

In diesem Reisebericht erfährst du, was es mit dem Titel „Pleiten, Pech und Pannen“ auf sich hat.

Hier findest du das Video zum Reisebericht El Nido

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Von | 2018-01-14T06:37:36+00:00 Oktober 30th, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|4 Kommentare

4 Comments

  1. Jan und Svea 26. November 2017 um 16:25 Uhr - Antworten

    Hallo Anja,

    Cooler Reisebericht 😉
    Wir fliegen ebenfalls im Januar nach Palawan und haben die Reisewarnung des Auswärtigen Amts gesehen. Hier wird von Terroranschlägen und Entführungen gewarnt.
    Habt ihr davon irgendwas mitbekommen?

    Würden uns sehr über eine Antwort freuen und wünschen euch weiterhin viel Spaß bei eurer Reise.

    Grüße Jan und Svea

    • Anja 29. November 2017 um 2:28 Uhr - Antworten

      Hallo Jan, hallo Svea,

      auf Palawan waren wir im nördlichen Teil zwischen Puerto Princesa und El Nido unterwegs und auf Coron. Von Unruhen haben wir dort wirklich gar nichts mitbekommen. Auch die Reisenden, die wir getroffen haben, haben davon nichts Gegenteiliges berichtet.

      Die Situation südlich von Puerto Princesa können wir leider nicht beurteilen, da wir dort nicht waren. Haben aber gehört, dass man da vorsichtig sein soll.

      Ihr habt euch auf jeden Fall ein wunderschönes Reiseziel ausgesucht und könnt euch echt schon darauf freuen. 🙂
      Wenn ihr noch irgendwelche Tipps braucht oder Fragen habt, könnt ihr euch auch jederzeit nochmal bei uns melden.

      Die besten Grüße und eine schöne Zeit!
      Anja

  2. Andy 5. Januar 2018 um 22:17 Uhr - Antworten

    hallo ihr beiden,
    super sieht die Reise aus wir fliegen im märz hin .-)
    eine Frage hätte ich: wo und welche Schnorchel Tour habt ihr gebucht, insbesondere welche ist die Insel mit dem super schönen türkisem Meer?

    beste Grüße

    • Anja 11. Januar 2018 um 7:04 Uhr - Antworten

      Hallo Andy,
      echt cool, dass ihr euch auch dazu entschieden habt, auf die Philippinen zu fliegen. =)

      Die Schnorcheltour, über die wir in Teil 1 geschrieben haben, haben wir direkt in der Unterkunft Erlittop Garden (liegt etwa eine Stunde von dem Ort El Nido entfernt) gebucht. Das ist sozusagen eine individuelle Tour, die direkt von dieser Unterkunft angeboten wird und auch nur die fahren zu der einen Insel mit dem türkisblauen Wasser (von der wir leider nicht den Namen wissen :/). Das Schöne daran war, das unser Boot das einzige weit und breit war.

      Die zweite Schnorcheltour (Reisebericht El Nido Teil 2) haben wir dann direkt vor Ort in El Nido gebucht. Wie in dem Artikel beschrieben, kann man sich zwischen Tour A, B, C und D entscheiden. Buchen kann man die einfach überall. Es gibt ganze viele Tourist Offices dort. Manche Unterkünfte bieten diese Touren auch privat an (zum Beispiel auch das Enatalula). Uns wurde dann eine Kombi aus Tour A und Tour C angeboten. Das Gute daran ist, dass man dabei schon vor allen anderen Touren startet (die gehen eigentlich alle um 9.00 Uhr los) und die einzelnen Stopps dann so gut wie für sich alleine hat. Weiterhin gibt es auch eine größere Auswahl beim Mittagessen, also zumindest bei dieser Unterkunft. Gekostet hätte uns diese Tour bei fünf Personen 1600 Philippinische Peso pro Person. Mussten die aufgrund von Krankheitsausfall leider absagen, aber das wäre sicher der Hammer gewesen.

      Wir hoffen, dass euch das weiterhilft. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne nochmal bei uns melden.

      Viele Grüße und schon mal eine ganz tolle Reise!! =)

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