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Von Cebu nach Bohol

Nach einer wackeligen Landung am Flughafen von Cebu City packen wir unsere provisorischen zweiten Handgepäcksstücke an der Gepäckausgabe wieder aus, die Klamotten wandern zu ihren ursprünglichen Besitzern und zurück in die Backpacks. Geschafft!

Mit der Fähre von Cebu nach Tagbilaran

Jetzt stellt sich die Frage, wie wir am schnellsten auf die Insel Bohol kommen, wo wir in der Stadt Tagbilaran eine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte gebucht haben. Am Flughafen erhalten wir die Info, dass wir mit dem Taxi zum Pier 1 am Hafen fahren und dort eine Schnellfähre der Anbieter Ocean Jet oder Super Cat nehmen müssen. Die nächste Ocean Jet Fähre legt um 16.20 Uhr ab. Uns bleibt als noch etwa eine Stunde, um diese zu erreichen.

Gelbes oder weißes Taxi?

Gleich neben dem Flughafen gibt es zwei Taxistände. An einem Stand stehen weiße und am anderen Stand gelbe Taxis. Was ist der Unterschied fragen wir nach. Die Antwort lautet: „Der Preis!“ Die gelben Taxis sind teurer als die weißen Taxis. Die Dame im gelben T-Shirt möchte uns natürlich zu der ihr zugehörigen Farbe bugsieren, aber es stellt sich ja wohl kaum die Frage, für welches Taxi wir uns hier entscheiden, oder? Wir sind bis jetzt noch nicht dahinter gekommen, ob es vielleicht doch noch einen anderen Unterschied gibt.

 

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Die beiden Taxistände am Flughafen.

Das Regenwetter hat uns für den heutigen Tag leider noch bis Cebu verfolgt, was zur Folge hat, dass die Straßen eher Flüssen gleichen. Da sich das Auto nicht in ein Boot verwandeln kann, brauchen wir bis zum Hafen doch länger als geplant und es wird fast ein bisschen eng mit unserer Fähre.

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Die Straße, welche eher einem Fluss gleicht.

Hinzu kommt, dass es dort fast genauso abläuft wie am Flughafen: Ticket kaufen, zusätzliche Gebühren zahlen, Gepäckkontrolle, einchecken. Etwa eine Minute vor Abfahrt fallen wir geschafft auf unsere Plätze. Zwei Stunden später erreichen wir die Insel Bohol und laufen vom Hafen das restliche Stück zu unserer Unterkunft Staylite.

Reisebericht Bohol Panglao – Tag 1: Roller mieten, Tarsiere & Chocolate Hills

Mit dem Roller zu den kleinsten Primaten der Welt

Bohol lässt sich am besten mit einem Roller erkunden. Dies ist auch unser Plan für heute. Wir rufen den Filipino Felix an, den wir gestern zufällig getroffen haben und der uns bereits ein Angebot gemacht hat. Mit dem Tricycle bringt er uns zu seiner „sister in law“, die sich als sein Schwager Roberto entpuppt. Mit ihm erledigen wir den Papierkram. „Versichert“ sind wir nun angeblich auch…zumindest irgendwie halt.  Im Supermarkt besorgen wir uns noch Frühstück und fragen dann erstmal nach dem Weg. Alle wollen helfen und wir bekommen einen sehr aufschlussreichen Plan mit Strichen. 😀 Als wir irgendwann doch nicht mehr so ganz weiterwissen, hilft uns unser Smartphone aus.

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Bei der Frage, in welche Richtung wir jetzt starten müssen, wollen alle helfen.

 

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Der „Stricheplan“, den wir bei der Erklärung des Weges erhalten.

Das Rollerfahren macht total viel Spaß und wir beobachten fasziniert, was es rechts und links der Straße alles zu sehen gibt. Sogar Tarzan im Lendenschurz begegnet uns. Wer hätte gedacht, dass wir den auf den Philippinen vorfinden werden.

Tarsiere in Corella

Kurze Zeit später erreichen wir das Tarsier Sanctuary in Corella. Tarsiere sind die kleinsten Primaten der Welt, durchschnittlich etwa 12 cm groß und haben riiiieeesige Augen. Weiterhin reagieren sie sehr empfindlich auf Lärm und können sogar, wenn sie unter Stress stehen, suizidgefährdet sein. Wir schleichen also so leise wir können durch die Anlage und bekommen selbst schon beim „Klick“ der Kamera ein schlechtes Gewissen. Die Mitarbeiter dort zeigen immer wieder auf Tarsiere, die sich an Bäumchen oder Ästen festklammern. Alleine hätten wir sie wahrscheinlich gar nicht gefunden, weil sie so klein sind. Auf jeden Fall sind sie extrem putzig.

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Ein Tarsier, der neugierig um sich blickt.

„Man Made Forest“

Da man im nahegelegenen Lomboc ebenfalls Tarsiere beobachten kann, entschließen wir uns, dort nochmal Halt zu machen. Auf unserem Weg dahin fahren wir durch den „Man Made Forest“, ein, wie der Name schon sagt, von Menschen geschaffener Wald. Die Straße wird auf zwei Kilometer Länge von Mahagonibäumen gesäumt und gleicht einer wunderschönen Allee.

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Der „Man Made Forest“.

Tarsiere in Lomboc

In Lomboc angekommen, können wir auch einige der kleinen Primaten sehen, aber es tummeln sich leider weitaus mehr Touristen herum und wir haben Mitleid mit den Tierchen, da sich kaum jemand an die Vorschrift leise zu sein hält.

Das Naturwunder Chocolate Hills

Unser nächstes Ziel, das im Zentrum der Insel Bohol liegt, sind die Chocolate Hills. Davor stärken wir uns noch bei einem philippinischen Imbiss. Aus nebeneinander aufgestellten Töpfen gibt es kaltes Essen, das nicht so leicht zu definieren ist. Es ist zudem völlig normal hier, dass es kalt gegessen wird. Daran müssen wir uns erst noch gewöhnen.

Bei den Chocolate Hills angekommen, steigen wir noch mehrere Stufen bis zu einem Viewpoint nach oben und dann bietet sich uns eine spektakuläre Aussicht. Ja, was sind die Chocolate Hills jetzt eigentlich? Sie sind fast symmetrische Hügel, die irgendwie an Maulwurfshügel erinnern und sich über ein weites Gebiet erstrecken. Sie werden als „Schokoladenhügel“ bezeichnet, da sie sich in der Trockenzeit im Sommer braun verfärben. Zudem kann niemand so genau erklären, wie sie entstanden sind.

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Blick auf die faszinierenden Chocolate Hills.

 

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Und noch mehr Chocolate Hills, die sich kilometerweit erstrecken.

Rückfahrt mit dem Roller

Als wir uns satt gesehen haben und zwischen den ganzen chinesischen Touristen, die ständig „One, tu, tri Grouppic, Grouppic!“ rufen, auch noch ein paar Fotos erhaschen können, machen wir uns zu der zweistündigen Rückfahrt auf. Es gibt so viele schöne Eindrücke, dass es schwierig ist, dies in Worte zu fassen. Wir düsen an grünen Reisfeldern, die mithilfe von Ochsen bearbeitet werden, vorbei. Dazwischen blitzt die Abendsonne durch die Bäume und taucht alles in ein wunderschönes Licht. Am Straßenrand sitzen die Filipinos vor ihren Geschäften, daneben laufen Hunde, Katzen oder Hähne herum. Immer wieder strömt uns der Geruch des für die Philippinen typischen Barbecues entgegen und Kinder winken oder rufen uns zu.

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Fahrt mit dem Roller zurück nach Tagbilaran.

Wir entschließen uns, auch morgen nochmals mit den Rollern zu fahren, um noch mehr entdecken zu können.

Reisebericht Bohol Panglao – Tag 2: Erkundung von Panglao Island

Den nächsten Morgen beginnen wir mit einem Frühstück und lila Gebäck. Lila Lebensmittel sind hier ziemlich beliebt, gerade bei Süßspeisen, Eis oder eben Gebäck. Das Lila entsteht durch die Yamswurzel, welche wie eine Süßkartoffel aussieht und in die verschiedenen Gerichte eingearbeitet wird.

Panglao Island

Anschließend machen wir uns auf nach Panglao Island, eine kleine Insel, die zu Bohol gehört und auf welche man über eine Brücke gelangt. Wir möchten dort verschieden Strände erkunden und eine schöne Unterkunft für die kommenden zwei Nächte finden.

Hinakhakan Beach, Bikini Beach und Dumaluan Beach

Der erste Halt ist der Hinakhakan Beach. Wo hier ein Strand sein soll, wissen wir nicht. Es gibt nur Felsen. Vorbei an Maisfeldern, einer Kuh und durch die Anwesen der Einheimischen geht es schnell weiter zum Bikini Beach. Dort sieht es schon mal besser aus und es gibt stellenweise auch türkisblaues Wasser. Hundertprozentig zufrieden sind wir aber noch nicht und setzen unsere Tour zum Dumaluan Beach fort. Hier muss man einen geringen Betrag Eintritt zahlen, dafür wird man aber mit einem wirklich tollen und langen Sandstrand wie auch herrlichem Wasser belohnt. Es heißt erstmal Lager aufschlagen und genießen. 🙂

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Der wunderschöne Dumaluan Beach auf Panglao Island.

Alona Beach

Anschließend fahren wir zum Alona Beach, wo sich der touristische Hotspot von Panglao befindet. Zunächst erblicken wir dort einen Biergarten. Die Bedienungen laufen mit T-Shirts im Lederhosenlook herum, dienstags ist immer Schnitzeltag und zudem werden viele bayrische Gerichte angeboten. Daneben findet sich sogar noch ein Geschäft mit deutschen Spezialitäten. Da kriegt man schon mal wieder Lust auf so eine richtig gute Brotzeit.

White Beach

Ebenfalls entdecken wir in der Nähe eine schöne und preiswerte Unterkunft mit großen Bambushütten und einer Rasenfläche in der Mitte. Wir buchen gleich und bringen die Roller zurück nach Tagbilaran. Unterwegs machen wir noch einen Abstecher zum White Beach, der traumhaft schön ist. Türkisblaues Wasser, türkisblaues Wasser und nochmals türkisblaues Wasser.

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Unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte.

 

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Den Augenblick am White Beach genießen.

Mit dem Taxi von Bohol nach Panglao Island

In Tagbilaran geben wir die Roller ab, kümmern uns um ein Taxi zurück nach Panglao und holen die großen Backpacks vom Staylite. Wieder in unserer neuen Unterkunft angekommen, breiten wir uns sogleich in den Bambushütten aus.

Zufällig bekommen wir am Abend mit, dass schon wieder ein neuer Taifun im Anmarsch ist, der Paolo heißt. Wir sind gespannt, welche Auswirkungen dieser auf unsere weitere Reiseplanung haben wird.

Reisebericht Bohol Panglao – Tag 3: Doljo Beach & nächstes Reiseziel

Heute leihen wir uns nochmals zwei Roller aus und fahren zunächst zum paradiesischen White Beach. Nanu, was ist denn mit dem Strand passiert? Vom türkisblauen Wasser ist nicht mehr viel zu sehen, da die Wellen den ganzen Sand aufwirbeln. Sind das die ersten Anzeichen des Taifuns?

Doljo Beach

Gut, dass wir noch einen Strand in petto haben, nämlich den Doljo Beach, der in einer Bucht im Westen der Insel liegt. Als plötzlich die Straße aufhört, setzen wir unseren Weg zu Fuß durch lauter Gestrüpp fort und gelangen letztendlich an ein steiniges Ufer. Wir müssen noch ein paar Minuten weitergehen und erreichen schließlich die herrliche Bucht. Wir haben Glück, dass es hier eigentlich keinen Wellengang gibt und so ist das Wasser wunderschön türkisblau. Man kann es eigentlich schon wieder kaum in Worte fassen. Wir bleiben so lange bis dunklere Wolken aufziehen und machen uns dann auf den Weg zurück in unsere Unterkunft. Der Regen beginnt.

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Ankunft beim Doljo Beach.

 

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Wir im türkisblauen Wasser am Doljo Beach.

 

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Erste Anzeichen des Taifuns Paolo? Palmen biegen sich im Wind.

Weiterreise nach Malapascua Island

Nun stellt sich die Frage, wohin es als nächstes geht. Nach langer Recherche stellen wir fest, dass das Wetter hier morgen extrem unangenehm wird. Regen, Wind und kein Hauch von Sonne. Es spielt also keine Rolle, ob wir morgen eine weite Reise auf uns nehmen oder nicht, da wir eh nicht viel unternehmen werden können.

Wir entschließen uns letztendlich auf die kleine Insel Malapascua zu reisen, die ein paar Kilometer vom nordöstlichsten Zipfel Cebus entfernt ist. Transport und Unterkunft werden organisiert und schon heißt es wieder zusammenpacken.

–> Der Reisebericht über Malapascua Island folgt in Kürze.

Hier ist das Video zum Reisebericht Bohol Panglao

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Weitere Reiseberichte über die Philippinen

Du bist auf der Suche nach weiteren Reiseberichten und Infos über die Philippinen? Prima, dann bist du hier genau richtig. Nachfolgend habe ich dir weitere Artikel verlinkt. Zum einen kannst du dich über unser Wohlbefinden in Manila informieren, die Reissterrassen im Norden inspizieren oder lieber doch die wunderschöne Insel Palawan mit dem Fischerdorf El Nido entdecken. Wähle einfach einen der anschließenden Buttons aus und schon gelangst du direkt zu deinem gewünschten Ziel. Viel Spaß weiterhin beim Lesen und Anschauen unserer Reiseeindrücke!

Reisebericht Manila
Die Reisterrassen von Banaue [Teil 1]
Reisebericht El Nido auf Palawan [Teil 1]
Von | 2018-01-14T06:36:41+00:00 November 5th, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|2 Kommentare

2 Comments

  1. Nina 22. Februar 2018 um 22:41 Uhr - Antworten

    Hallo Anja und Peter,
    Schöner Bericht über euren ersten Philippinen-Teil. Für mich und meinen Freund geht es in 2 Wochen nach Panglao. Ich bin noch auf der Suche nach einer Unterkunft. Könnt ihr mir sagen, wo ihr geschlafen habt? Das Bild von der Unterkunft sieht sehr schön aus.
    Vielen Dank und liebe Grüße aus Hamburg
    Nina

    • Anja 6. März 2018 um 4:52 Uhr - Antworten

      Hallo liebe Nina,
      die Unterkunft, in der wir auf Panglao waren, heißt Alona Bamboo House. Als wir dort waren, haben wir für einen Bungalow für zwei Personen 12,00 Euro pro Nacht gezahlt. Die Bungalows waren wirklich groß und die Besitzer sehr nett. Man kann dort auch ganz gut und gemütlich frühstücken.
      Wir wünschen euch eine wunderbare Zeit und ganz viel Spaß. 🙂

      Liebe Grüße von Neuseeland nach Hamburg und freut euch auf die Sonne. 😉

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