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Unsere Erkundungstour auf der Nordinsel Neuseelands ist nun zu Ende. Vier Wochen sind wir durch die meist saftig grüne und hügelige Landschaft gefahren. Nun erwartet uns ins Wellington die Fähre, welche uns samt Alfred auf die 90 Kilometer entfernte Südinsel über die Cookstraße bringen wird. Das ist eine Meerenge zwischen Nord- und Südinsel, in der Tasmansee und Pazifischer Ozean aufeinander treffen. In diesem Reisebericht wollen wir von unseren Erfahrungen und dem Ablauf der Fährfahrt berichten.

Kann man zwischen verschiedenen Fähren wählen?

Es gibt zwei Fähren, die zwischen Wellington und Picton verkehren. Das sind die Bluebridge und die Interislander. Wir sind mit der Interislander gefahren und waren sehr zufrieden. Ob es große Unterschiede zwischen den beiden gibt, können wir nicht sagen.

Letztendlich entscheidet wohl der billigste Preis, welche Fähre man wählt und deshalb ist es sinnvoll, die beiden Anbieter einfach online für das gewünschte Datum zu vergleichen.

Unter diesem Link geht es zur Seite der Bluebridge und unter diesem zur Seite der Interislander.

Abfahrtszeiten und Preise

Pro Tag verkehren mehrere Fähren zwischen den beiden Städten, jedoch sind auch die Abfahrtszeiten nicht immer gleich. Diese können unter den oben genannten Webseiten ebenfalls herausgefunden werden.

Wir haben für die Überfahrt mit Camper 235 NZD (137,00 Euro) gezahlt. Letztendlich kommt es auch hier auf die Größe des Fahrzeuges und die Saison an. Also wieder vergleichen. 😉

Wann sollte man buchen?

Beim Buchen haben wir herausgefunden, dass man vor allem in der Hauptsaison (Dezember bis Februar) ein bis drei Wochen vorher buchen sollte. Wir haben uns Ende Februar, fünf Tage vor Abfahrt, Plätze gesichert und locker welche bekommen. Wer zeitlich aber etwas limitiert ist oder einen strafferen Plan hat, sollte auf jeden Fall über eine frühere Buchung nachdenken.

Was muss man bei der Buchung beachten?

Beachten muss man, dass der Fahrzeugtyp und vor allem die richtige Größe des Fahrzeuges angegeben wird. Das ist für den Stellplatz des Gefährts auf der Fähre ausschlaggebend.

Wie verläuft das „Einchecken“?

Führt man ein Fahrzeug mit sich, so muss man eine Stunde vor Abfahrt am Fährterminal sein. Dort zeigt man einfach sein Ticket auf dem Smartphone vor und wird auf die richtige Spur gewiesen. Dann stehen überall Leute, welche einen im Schiff auf die zugeteilte Ebene winken und den Weg leiten. Ist man auf seinem Platz angekommen, wird das Fahrzeug abgestellt und man kann sich ein Plätzchen auf dem Schiff suchen. Es verläuft normalerweise also wirklich total unkompliziert.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Hier werden die Tickets vorgezeigt.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Anschließend wird man auf die richtige Spur gewiesen.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Ist man einmal auf dem Schiff, wird man auf das zugeteilte Deck geleitet.

Was ist während der dreistündigen Fahrt geboten?

Die Überfahrt dauert etwa drei Stunden und langweilig wird es einem auf der Interislander nicht (das Gleiche gilt wohl auch für die Bluebridge ;-)). Für Camper ist es erstmal gut zu wissen, dass es Steckdosen zum Aufladen gibt. Auf der Interislander haben wir zudem ein Restaurant vorgefunden, einen Shop, viele Plätze mit toller Aussicht, um einfach die Fahrt zu genießen, ein Observation Deck, ein Café und verschiedene Lounges.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Das gibt es alles auf der Interislander Fähre.

Und so lief es bei uns ab

Nachdem wir beim Fährterminal eingecheckt und der richtigen Spur zugewiesen wurden, heißt es erstmal warten. Das mächtige Schiff wird nach und nach mit den verschiedenen Fahrzeugen gefüllt und es gibt ein bestimmtes System, wer zuerst fahren darf.

Nachdem wir etwa 30 Minuten gewartet haben, sind wir dran und stehen kurz darauf auf dem uns zugewiesenen Platz. Bevor wir Alfred verlassen und uns weiter nach oben auf ein Deck begeben, wird uns zur Sicherheit nochmal mitgeteilt, auf welches Deck wir später zurückkommen müssen.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Ein Fahrzeug nach dem anderen wird von dem mächtigen Schiff verschluckt.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Hier lassen wir Alfred bis zu unserer Ankunft auf der Südinsel zurück.

Wir entdecken einen Sitzbereich und ergattern einen Platz direkt am Fenster. Schon bald darauf setzt sich das Schiff langsam in Bewegung und wir genießen nochmal die Aussicht auf Wellington.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Wir genießen nochmal die Aussicht auf Wellington.

Da es bei der Überfahrt für unseren Geschmack etwas zu wackelig wird, bleiben wir sitzen. Viele Wellen sind hier scheinbar keine Seltenheit. Von anderen Reisenden haben wir gehört, dass man bei der Fahrt oft auch springende Delfine entdecken kann. Die sehen wir aber leider nicht.

Die schönste Strecke der Fahrt beginnt für uns, als wir die Marlborough Sounds erreichen. Durch die einst vom Pazifik gefluteten Flusstäler ist eine wunderschöne und zerklüftete Küstenlandschaft entstanden. Schon bei diesem Anblick wird uns klar: die Südinsel ist wirklich ganz anders als die Nordinsel. Das saftige Giftgrün wird von einem satten Dunkelgrün abgelöst. Alles wirkt irgendwie steiniger und auch wilder.

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Fahrt durch die schönen Marlborough Sounds – ein vom Pazifik geflutete Flusstäler.

Ankunft auf der Südinsel Neuseelands

Und schon sind wir am Ziel, nämlich in Picton, angekommen. Wir begeben uns zu unserem Campervan und ehe wir uns versehen, sind wir schon wieder runter vom Schiff. Auch das läuft sehr gut geplant und total schnell ab.

Willkommen auf der Südinsel Neuseelands!

Fähre Neuseeland Wellington Picton

Ankunft in Picton.

Von | 2018-07-11T09:36:26+00:00 Juli 11th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reisetipps, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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