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Hängende Särge in Sagada & Sea of Clouds beim Mount Kilteplan

Mit dem Bus von Banaue nach Sagada

Heute liegt ein langer Tag vor uns. Wir stehen um 3.30 Uhr auf, da wir um kurz nach 4.00 Uhr an der Touristeninformation sein müssen, um den Bus nach Sagada, was noch weiter im Norden liegt, zu erwischen. Theoretisch könnte es auch sein, dass der Bus erst um 5.30 Uhr ankommt. Einen verlässlichen Plan gibt es hier nicht. Wir haben aber Glück und der Bus ist um 4.30 Uhr da. Es geht los und wieder die Serpentinen rauf und runter, vorbei an steilen Abhängen und Steinen auf der Straße. Da kann man schon mal einen Reisekaugummi benötigen.

Ankunft in Sagada – Ab zu den Sea of Clouds

Um 7.00 Uhr erreichen wir Sagada, das noch verschlafener und kleiner als Banaue ist. Wir wollen unbedingt noch die Sea of Clouds sehen, die man eigentlich schon beim Sonnenaufgang anschauen muss. Uns wird gesagt, dass die Wolken, die man dort von oben zwischen den Bergen über dem Tal hängen sehen kann, bereits weg sind, aber wir versuchen unser Glück trotzdem uuuuund haben auch wirklich Glück. Zehn Minuten lang können wir noch die Wolken beobachten, bevor der Nebel über uns hinweg zieht.

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Blick auf die Sea of Clouds beim Mount Kilteplan.

Frühstück im Yoghurt House in Sagada

Danach gehen wir im Yoghurt House frühstücken, wo wir das beste Frühstück seit unserer Ankunft erhalten. Selbstgemachtes Joghurt mit verschiedenen Zutaten wie Honig, Chocolate Cookies usw. , selbstgemachtes Brot und Lemon Tea. Für jeden, der nach Sagada kommt, ist das ein absolutes Muss. Auch die Pancakes sehen super aus.

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Das Yoghurt House in Sagada.

 

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Eines der leckeren Joghurts, die wir zum Frühstück genießen dürfen.

Die Hängenden Särge von Sagada

Anschließend beginnt eine interessante, aber auch gruselige Tour. Unser Guide, welchen wir buchen mussten, führt uns zu den Hängenden Särgen. Nein, du hast dich nicht verlesen. Hängende Särge! Direkt an den Felsen, vier Meter oberhalb des Bodens. Dieser Brauch wird von 19 der 70 Dörfer, die zur Stadtgemeinde Sagada gehören, betrieben. In den restlichen Dörfern werden die Toten nach dem christlichen Glauben bestattet und auf einem Friedhof beigesetzt.

Der letzte Sarg an der öffentlich zugänglichen Stelle, die wir besuchen, wurde 2010 aufgehängt. Die Leute vor Ort glauben daran, dass die Seele erstickt, wenn sie unter der Erde begraben wird. Deshalb werden die Särge an den Felsen angebracht. Viele sieht man schon gar nicht mehr, da Pflanzen darüber gewachsen sind. Die Beisetzung geht mit einer Zeremonie einher, bei der der Leichnam zunächst auf einen „Totenstuhl“ gesetzt wird, bevor er in ein Tuch gewickelt und in hockender Position, wie vor der Geburt im Mutterleib, in den Sarg gelegt wird.

Weiterhin sehen wir auch Särge, die in einer Höhle übereinander gestapelt wurden. Wie schon geschrieben, sehr interessant zu sehen, aber auch gruselig.

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Wir bei den hängenden Särgen von Sagada.

Lemon Pie und Nachtbus nach Manila

Da wir in Sagada noch ein bisschen Zeit haben, bevor wir um 14.00 Uhr mit dem Bus nach Manila zurückfahren, spazieren wir ein wenig herum, schauen uns die Häuser an und beobachten die Leute. Im Lemon Pie Haus kehren wir noch auf einen Lemon Pie ein (auch ein Muss in Sagada) und begeben uns dann zum Bus. Auch jetzt stellen wir wieder fest, dass man mit dem Internet nicht weit kommt. Es reicht nicht, wenn man die gebuchten Tickets auf dem Handy vorzeigt. Nein, sie müssen ausgedruckt sein. Also schnell noch ins Internetcafé nebenan und alles ausdrucken.

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Spaziergang durch das verschlafene Sagada.

 

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In einem der Supermärkte besorgen wir noch Proviant für die lange Busfahrt.

Mit dem Nachtbus von Sagada nach Manila

Die Busfahrt über die Serpentinen zurück beginnt. Irgendwo in einem Bergdörfchen machen wir eine kurze Pause. Wenn man dort aufs Klo geht, muss man sich von draußen einen Eimer Wasser mit hineinnehmen, da es keine Klospülung gibt. Das ist das erste „nicht-westliche“ Klo für uns auf den Philippinen. Nach drei Stunden Fahrt hält der Busfahrer in Banaue direkt vor unserem Hostel, damit wir noch unsere Backpacks einladen können, die von den Angestellten bereits nach draußen gebracht wurden. Alle stehen vor dem Hostel und winken uns zum Abschied wie gute Freunde.

Vor uns liegen noch zehn weitere Stunden Busfahrt zurück nach Manila, von wo aus es dann in den Süden der Philippinen weitergeht.

Weitere Reiseberichte über den Norden und Süden der Philippinen

Dies ist unser letzter Reisebericht über den Norden der Philippinen. Hast du bereits Teil 1 über die Reisterrassen von Banaue und Teil 2 über die Batad Reisterrassen gelesen? Falls nicht, gelangst du mithilfe der nachfolgenden Schaltflächen zu dem jeweiligen Artikel. Solltest du bereits alle unsere Reiseberichte über den Norden der Philippinen gelesen haben, aber noch nach Eindrücken vom Süden der Philippinen suchen, dann klicke am Besten gleich auf den Reisebericht über El Nido auf Palawan. Viel Spaß beim weiterlesen!

[Teil 1] Die Reisterrassen von Banaue
[Teil 2] Die Reisterrassen von Batad
Reisebericht über El Nido auf Palawan
Von | 2018-01-14T06:36:56+00:00 November 4th, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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