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El Nido – jetzt gehts los mit den Pleiten

Unsere Unterkunft in El Nido

Frühmorgens verabschieden wir uns von Erlittop Garden und machen uns auf nach El Nido. Zusammen mit Joe, der den gleichen Plan wie wir hat, begeben wir uns vor Ort auf die Suche nach einer Unterkunft. Im Internet war leider alles ziemlich teuer, deshalb haben wir vorab noch nichts gebucht. Wir klappern nacheinander fünf Unterkünfte ab: Nummer 1 ist zu teuer, Nummer 2 ist eine Bruchbude, Nummer 3 klingt schon mal nicht schlecht, Nummer 4 ist neben einer Baustelle und etwas abseits, Nummer 5 finden wir nicht und Nummer 6 möchte uns ein Vierbettzimmer für fünf Leute geben. Wir entscheiden uns für Nummer 3, das Bed & Breakfast Enatalula, welches direkt am Strand liegt und den Blick auf die wunderschönen, typisch schwarzen Kalksteinfelsen im Wasser frei gibt. Auf jeden Fall eine gute Wahl.

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Aussicht auf die Kalksteinfelsen vom Bed & Breakfast Enatalula.

Marimegmeg Beach

Am Nachmittag machen wir uns mit zwei Tricycles zum nahegelegenen Marimegmeg Beach auf. Eine Person unseres Fünfergespanns fällt aufgrund von Fieber und den typischen Problemen, nachdem man etwas Schlechtes gegessen hat, leider aus. Wir hoffen, dass es bald wieder vorübergeht und nichts Schlimmeres ist. Beim Marimegmeg Beach bietet sich wieder der wunderbare Blick auf die faszinierenden und zerklüfteten Kalksteinfelsen. Es gibt viele Bars und Restaurants und genauso wie in El Nido sind dort einige Touristen unterwegs. Dennoch ist es ein sehr schöner Strand, wo man sogar Ziplining über dem Meer ausprobieren kann.

Erste Krankheitssymptome treten auf

Nach unserer Rückkehr ins Enatalula duschen wir und suchen uns etwas zu essen. Von Pizza bis zu Reis, Burger, Crêpes und Fisch gibt es dort einfach alles. Während wir so durch die Straßen schlendern, merke ich nun aber auch, dass bei mir etwas nicht stimmt. Los geht es mit Kreislaufproblemen und ich fühle mich fiebrig. Es muss an dem Fisch liegen, den nur zwei Personen von uns am Abend zuvor gegessen haben (im Nachhinein erfahren wir, dass hier Fleisch und Fisch oft bis zu dreimal eingefroren und wieder aufgetaut wird und scheinbar war der Fisch hingegen unseren Erwartungen nicht jeden Tag frisch).

Die Nacht und der darauffolgende Tag

Es beginnt eine ziemlich schlimme Nacht und ein ziemlich schlimmer darauffolgender Tag. Die Reiseapotheke leert sich mehr und mehr, das Badezimmer prägt sich photografisch in mein Gedächtnis ein und obwohl es so heiß ist, ist es zu kalt oder doch zu heiß? Gut, dass wir nun Joe dabei haben, der ausgebildeter Rettungssanitäter ist, auch wenn er an diesem Abend keine große Hilfe ist, da er betrunken von einer Bar zurückkehrt und sich selbst nicht gut fühlt. So, genug davon, sonst wird mir nur wieder schlecht, wenn ich weiter darüber schreibe.

ABER: So schnell und heftig wie es gekommen ist, ist es auch wieder vorbei. Am zweiten Abend geht es bergauf, tags darauf geht es mir soweit schon wieder ganz gut und auch Patient Nummer 2 ist wieder fit. Also alles heil überstanden und beim nächsten Fisch lieber ein bisschen genauer überlegen.

Erkundung der Strände und Inseln bei einer Inselhopping und Schnorcheltour

Gezwungenermaßen mussten wir eh schon eine Nacht länger in El Nido bleiben und entscheiden uns nun, nochmals eine Nacht zu verlängern, um eine der beliebten vier Inselhopping-, Lagunen- und Schnorcheltouren, die in El Nido angeboten werden, zu machen. Da Tour D nicht verfügbar ist, wählen wir Tour C und starten morgens um 9.00 Uhr mit einem Banka, auf dem später sogar das Mittagessen zubereitet wird. Bei dem Wellengang sieht das ganz schön wackelig aus. Dieses Mal besteht die Crew aus vier Leuten und neben uns nehmen noch neun weitere Leute teil.

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Zubereitung des Mittagessens auf dem Bangka. Daneben der Ofen.

 

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Ob dieser Kalksteinfelsen wohl auch zu den über 7000 Inseln der Philippinen zählt?

Tour C in El Nido

Die Tour führt uns zu vier verschiedenen Stränden und zum Mantiloc Shrine, wo man auf einen Felsen klettern kann und eine super Aussicht auf die schwarzen Kalksteinfelsen und das Meer hat. Im Nachhinein erfahren wir, dass sich dort auch ein toller Schnorchelspot befindet. Wir würden uns beim nächsten Mal die 100 PHP Eintritt pro Person sparen und stattdessen schnorcheln gehen.

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Erkundung des Strandes vor den zerklüfteten Kalksteinfelsen.

 

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Stop beim Mantiloc Shrine.

Secret Beach und Helicopter Island

Den Secret Beach können wir leider nicht besuchen, da das Wasser und die Wellen zu hoch sind und man durch die Felsen nicht zum Strand gelangen kann. Unser Highlight bei der Tour ist auf jeden Fall Helicopter Island, eine Insel, die die Form eines Helikopters hat. Es gibt dort einen superschönen langen Sandstrand und einen wunderbaren Schnorchelplatz, bei dem man einfach stundenlang die Fischschwärme mit vielen großen und kleinen Fischen, die in den unterschiedlichsten Farben schimmern, beobachten könnte. Gegen 17.00 Uhr kommen wir wieder in El Nido an. Dort packen wir unsere Sachen, da wir morgen nach Coron aufbrechen werden. Steffi und Flo haben sich schon heute dorthin aufgemacht und so gehen wir abends etwas mit Joe essen.

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Aufenthalt auf Helicopter Island.

 

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Ankunft in El Nido nach der Tour.

Coron und der Taifun Khanun – unser Pech

Von El Nido nach Coron mit der Fähre

Die Tickets für die vierstündige Fährfahrt nach Coron haben wir bereits gekauft und so brechen wir um kurz vor 5.00 Uhr zum Hafen auf. Als wir nach draußen kommen, sind wir etwas verwundert über den Wind. Eine Dame vom Enatalula, die uns noch ein Frühstückspaket mitgibt, erklärt uns, dass sie nicht sicher sei, ob die Fähre fahre, da ein Taifun!?!? komme. Wie jetzt Taifun?? Damit haben wir nicht gerechnet. Auf Nachfrage erklärt sie, dass der Taifun nicht direkt komme, aber das man die Auswirkungen (Wind und Regen) hier merken werde.

Coron ist ein Paradies für wunderschöne Lagunen (eigentlich)

Die Fähre legt dennoch ab. Anfangs schaukeln uns die Wellen schon ganz schön hin und her, aber dann beruhigt sich das Meer und wir erreichen um 10.30 Uhr Coron. Diese Insel haben wir ausgewählt, weil dort auch Touren zu wunderschönen Lagunen und Schnorchelspots angeboten werden.

Kurz nachdem wir die Fähre verlassen haben, fängt es an zu regnen. Ein richtiger Platzregen, der gar nicht mehr aufhören will. Zunächst stellen wir uns noch unter, aber dann müssen wir uns trotzdem auf die Suche nach einer Bleibe für die Nacht machen. Ein Tricycle Fahrer nimmt uns mit und läuft für uns sogar im strömenden Regen zu den Unterkünften, um nach den Preisen zu fragen. Auch er erklärt uns, dass es aufgrund des Taifuns so sehr regnet. Na toll!

Wir entscheiden uns ziemlich schnell für das Lagrosa Backpackers, in dem noch Zimmer frei sind.

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Unsere Unterkunft, das Lagrosa Backpackers.

Erster Eindruck von Coron

Nachmittags erkunden wir Coron im Regen und finden direkt am Hafen ein Restaurant, wo wir bis abends bleiben. Coron ist nicht ganz so touristisch wie El Nido, aber es hat auch nicht dieses bestimmte Flair. Naja gut, liegt vielleicht auch am Regen. Im Internet machen wir uns schlau über den Taifun, der Khanun heißt und uns wird klar, dass es wohl auch in den nächsten Tagen nicht besser werden wird. Es macht also keinen Sinn, eine Tour zu buchen, da Lagunen im Regen wahrscheinlich nicht besonders schön anzusehen sind. Dies bestätigen uns abends auch Steffi und Flo, die die Tour bereits heute gemacht haben.

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Spaziergang im Regen durch Coron.

Weitere Planung der Reise

Wir beschließen, gleich morgen auf die Insel Cebu, die weiter im Süden liegt, zu fliegen. Es gibt aber keinen Flug und so können wir erst für den darauffolgenden Tag buchen. Zumindest finden wir am Abend eine richtig, richtig schöne Bar, in der Livemusik gespielt wird, was für den Regentag entschädigt.

Den völlig verregneten Samstag überbrücken wir mit Fotos sortieren, Reiseberichten schreiben, lesen und der Planung unserer Weiterreise. Dieses Mal finden wir abends ein Restaurant, in dem sogar „German Brotzeit“ und „Sausage Salad“ angeboten werden (haben wir aber nicht probiert).

Und zu guter Letzt die Panne mit unserem Gepäck

Mit dem Taxi zum sehr kleinen Flughafen in Coron

Am Abflugtag gehen wir frühstücken (es regnet immer noch) und warten dann auf unser Taxi, das uns zum Flughafen bringen soll. Nach der 40-minütigen Fahrt kommen wir dort an. Es ist der kleinste Flughafen, den wir je gesehen haben. Eine Gepäckkontrolle findet quasi nicht statt und anstatt einer digitalen Gepäckwaage gibt es nur eine mechanische Gepäckwaage mit analogem Zeiger.

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Die Gepäckwaage am Flughafen.

Problem: Die Backpacks sind zu schwer

Dann heißt es plötzlich: Die Backpacks sind zu schwer. Jeder Rucksack darf nur zehn Kilo wiegen. Wir haben aktuell 18 kg, 16 kg und zweimal 14 kg. Was jetzt!? Alles aussortieren? Oder für jedes extra Kilo 3,50 Euro zahlen? Von den freundlichen Mitarbeitern von Philippine Airlines wird uns zum Glück erlaubt, pro Person ein zweites Handgepäcksstück mitnehmen zu dürfen.

Also werden vier mögliche Handgepäcksstücke (zwei Drybags, ein faltbarer Daypack und in der Not ein Vakuumbeutel) rausgekramt und dann geht es los: Backpacks auf, Sachen raus, einpacken, umpacken, wiegen…. Mist, immer noch zu schwer! Umpacken in einen anderen Beutel, Sachen austauschen (die Klamotten wechseln die Besitzer), zusammenquetschen und -stopfen, wieder wiegen und irgendwann endlich das ersehnte: „It´s okay!“ Puh, nochmal Glück gehabt. Die Mitarbeiter entschuldigen sich bei uns sogar noch für die Unannehmlichkeiten und irgendwie ist das Ganze plötzlich extrem witzig.

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Hektisches Umpacken, um jeden Backpack auf zehn Kilo zu reduzieren.

 

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Die Propellermaschine, mit der wir nach Cebu fliegen werden. Und los geht´s!

Jetzt aber nichts wie rein in die Propellermaschine, raus aus dem Regenwetter und weiter runter in den Süden nach Cebu!

 

Das Video zum Reisebericht

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Von | 2018-01-14T06:37:08+00:00 November 2nd, 2017|Asien, Philippinen, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. stefan 2. Juni 2018 um 15:11 Uhr - Antworten

    El Nido ist wirklich traumhaft. Sehr schön beschrieben alles. Ich hoffe ich komm bald wieder nach EL Nido.

    greetz stefan

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