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Die Halbinsel Coromandel Peninsula ist ein Teil der Nordinsel Neuseelands. Sie ist insgesamt 85 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Im Westen liegt die Stadt Auckland genau gegenüber. Dazwischen erstreckt sich eine große Bucht, welche den Namen Hauraki Gulf trägt.

Während man an der Westküste der Coromandel Peninsula Kiesstrände und Städte aus früheren Goldgräberzeiten vorfindet, hat die Ostküste viele Sandstrände zu bieten. Dazwischen gibt es Berge und große Waldgebiete.

Verlängerung unseres Aufenthalts in Neuseeland

Auf unserem heutigen Campingplatz (ein Parkplatz neben einem Rugbyfeld), der völlig vollgestopft ist mit Campern, da er kostenlos ist, frühstücken wir erstmal im Sonnenschein. Anschließend machen wir uns mit Alfred auf den Weg zur Bibliothek, da wir WIFI brauchen.

In Neuseeland gibt es in den Bibliotheken nämlich immer WIFI umsonst, manchmal aber auf 30 Minuten begrenzt.

Frühstück auf unserem „Campingplatz“ neben einem Rugbyfeld.

Der Grund warum wir Internet brauchen: Bereits nach der kurzen Zeit, die wir jetzt in Neuseeland sind, haben wir festgestellt, dass wir hier länger bleiben wollen. Obwohl wir noch nicht so viel gesehen haben, hat uns das Land quasi schon vom Hocker bzw. Campingstuhl gehauen. Es gibt so unendlich viel zu machen und da wir nun schon mal am anderen Ende der Welt angekommen sind und die Zeit dafür haben, möchten wir das ausnutzen.

Wir schreiben also eine E-Mail an unsere Campervermietung und bitten um eine Verlängerung von 16 Tagen. Es heißt nun Daumen drücken, dass es klappt und der Camper nicht schon für neue Mieter vorgesehen ist.

Entlang der Coastal Route von Thames nach Coromandel Town

Die Stadt Thames

Nachdem das erledigt ist, brechen wir in Richtung Coromandel Peninsula auf. Die erste Stadt, in der wir Halt machen, heißt Thames, wo immer noch viele Gebäude aus der Zeit des Goldrausches zu finden sind. Mit ihren 6800 Einwohnern spielt sich hier hauptsächlich alles entlang der Queen Street, wo Geschäfte, Imbisse, Cafés und Restaurants zu finden sind, ab.

Wir spazieren ein bisschen die Straße auf und ab und stoßen dabei auf eine Lichterkette für Alfred. Unsere „Einrichtung“ ist damit vollständig.

Der Job eines „Schildumdrehers“

Von Thames fahren wir die etwa 55 Kilometer lange Coastal Route nach Coromandel Town. Die Straße führt meist unmittelbar am Meer und an Kiesstränden vorbei. Zu Beginn der Strecke befinden sich einige Baustellen und wir sind mehr mit Anhalten als mit Fahren beschäftigt.

Coromondal Peninsula

Die Coastal Route führt meist unmittelbar am Meer entlang.

Eine Kuriosität, die wir dabei entdecken, sind die „Schilderumdreher“. Während es in Deutschland Ampeln gibt, die den Verkehr an den Baustellen regeln, übernehmen diesen Job in Neuseeland die „Schilderumdreher“. Sie sind den ganzen Tag damit beschäftigt, ein Schild von „Stop“ auf „Go“ umzudrehen. Über Funk verständigen sie sich mit dem „Schilderumdreher“ am anderen Ende der Baustelle. Ansonsten plaudern sie mit den Autofahrern, die auf das „Go“ Zeichen warten. Interessanter Job, oder?

Coromondal Peninsula

So sieht der Job eines „Schilderumdrehers“ aus.

Weiterer Verlauf der Coastal Route und Coromandel Town

An einem Strand legen wir einen Stopp ein, um Mittagspause zu machen. Als wir weiterfahren, steigt kurz darauf die Straße an. Es erheben sich plötzlich grüne Hügel vor und um uns herum. Dahinter erblicken wir das Meer. Wir müssen mal wieder ganz oft anhalten, genießen die Aussicht und beobachten die Kühe auf den Wiesen.

Coromondal Peninsula

Plötzlich erheben sich grüne Hügel vor und um uns herum. Dahinter erblicken wir das Meer.

Coromondal Peninsula

Wir müssen mal wieder ganz oft anhalten und genießen die Aussicht.

Und weiter geht es nach Coromandel Town.

In der niedlichen Stadt Coromandel Town angekommen, suchen wir uns einen Parkplatz und schlendern ein bisschen herum. Naja, Stadt ist jetzt ein bisschen übertrieben. Für uns wäre der Ort mit den 1480 Einwohnern gerade mal eine Marktgemeinde. Von Bibliothek, Geschäften, Restaurants, einer Kirche, Unterkünften bis hin zur Touristeninformation findet man hier aber alles, was man braucht und somit könnte man es gut ein bisschen länger dort aushalten.

Coromondal Peninsula

In der kleinen Stadt findet man alles, was man braucht.

Coromondal Peninsula

Das ist doch mal eine gute Idee für eine Dekoration, oder?

Von der West- an die Ostküste

Über den State Highway 25 von Coromandel Town nach Kuaotunu

Unser heutiges Ziel liegt aber noch ein bisschen weiter entfernt und wir fahren über den State Highway 25 in Richtung Ostküste nach Kuaotunu. Von Coromandel Town windet sich die Straße durch die dicht bewachsenen Berge nach oben. Am Aussichtspunkt an der Spitze angekommen, werden wir beinahe von dem starken Wind weggeblasen. Eine Neuseeländerin, die wir dort treffen, entschuldigt sich sogar für das schlechte Wetter bei uns. Aber mittlerweile wissen wir ja, dass man in Neuseeland mit jedem Wetter rechnen muss.

Coromondal Peninsula

Blick vom Aussichtspunkt auf die Wälder, Coromandel Town und das Meer.

Übrigens: Von Cormondal Town könnte man alternativ auch noch weiter nach Norden in das 25 Kilometer entfernte Colville und von dort aus über die ungeteerte Straße bis an die Spitze der Coromandel Peninsula fahren. Was einen dort erwartet, sind tolle Aussichtspunkte, Strände und der Coromandel Coastal Walkway, eine dreieinhalbstündige Wanderung zwischen dem Fletcher und Stony Bay. Über Port Charles kann man dann entweder zurück nach Colville oder ein Stück weiter an der Ostküste und durch das Landesinnere nach Coromandel Town zurückfahren.

Als wir in Kuaotunu an der Ostküste ankommen, stellen wir uns mit unserem Alfred einfach an den Strand und genießen den Ausblick auf das stürmische Meer. Da es auch hier ziemlich ungemütlich ist, bleiben wir schön im Warmen sitzen.

Coromondal Peninsula

Der Strand in Kuaotuno.

Otama und Opito Beach

Von Kuaotunu aus fahren wir über die ungeteerte Straße, von welcher aus man immer wieder tolle Aussichten erhaschen kann, weiter zum einsamen Otama Beach, wo wir einen Spaziergang entlang des Strandes und der Dünen unternehmen. Dahinter gibt es nur ein paar einzelne Häuser.

Coromondal Peninsula

Der einsame Otama Beach.

Anschließend geht es noch zum Opito Bay, der, besonders bei diesem Wetter, genauso verlassen wie der Otama Beach ist. Der kleine Ort Opito besteht hauptsächlich aus Ferienhäusern.

Coromondal Peninsula

Der Opito Bay.

Chaeppi´s Shebang Rustic Driveway

Eigentlich wollten wir heute noch ein Stücken weiterfahren, aber dann beschließen wir, uns doch schon in der Nähe einen Campingplatz zu suchen, denn weiter südlich wird es nur teurer. Und so stoßen wir mit unserer App Campermate auf Chaeppi´s Shebang Rustic Driveway, das ganz oben auf dem Hügel in Kuaotunu liegt und von dem Schweizer Robert, der schon seit 25 Jahren in Neuseeland lebt, betrieben wird.

Nach etwas längerer Suche kommen wir dort an und entdecken einen mal etwas anderen Campingplatz. Neben den Stellplätzen für Camper und Autos gibt es auch ein paar Tiere sowie eine Küche, Dusche und ein Klo. Allerdings sind diese „Räumlichkeiten“ mit Brettern und Wellblech zusammengezimmert, das Klo wird mit einem Eimer gespült, in der Küche wird gerade ein Lagerfeuer geschürt. Es ist eigentlich total gemütlich, wäre das Wetter heute nicht so unangenehm und würde es nicht überall reinziehen.

Aus diesem Grund machen wir es uns möglichst bald im Camper bequem.

Coromondal Peninsula

Die Küche, in deren Mitte ein Lagerfeuer brennt.

Coromondal Peninsual

Und so sieht die Dusche hier aus.

Hot Water Beach und Cathedral Cove

Schmuddelwetter in Neuseeland

Über Nacht hat sich das Wetter weiter verschlechtert und viele dunkle Wolken, noch mehr Wind und Regen mit sich gebracht. Somit gibt es das Frühstück heute im Camper und auch das Bett wird nicht zusammengebaut. Die ganzen Sachen landen einfach auf der Matratze. Wir verlassen Kuaotunu und fahren an der Ostküste der Peninsula in südliche Richtung.

Coromondal Peninsula

Schmuddelwetter in Neuseeland.

Hot Water Beach

Unser erstes Ziel ist heute der Hot Water Beach, der seinen Namen zurecht trägt. Bei Ebbe kann man etwa in die Mitte des Strandes gehen und sich seinen eigenen Spa Pool ausbuddeln. Nicht weit unter der Oberfläche befinden sich nämlich heiße Quellen und wenn man gleich die richtige Stelle erwischt, blubbert nach kurzer Zeit das heiße Wasser nach oben. Voilà, schon hat man einen wunderbaren Pool und daneben gleich das kalte Meer (und heute auch den Nieselregen von oben) zur Abkühlung. Und das völlig kostenlos!

Es sieht übrigens echt witzig aus, wie die ganzen Erwachsenen scheinbar wieder zu kleinen Kindern werden und mit ihren Spaten und Schaufelchen wie wild im Sand herumbuddeln.

Cormondal Peninsula

Am Hot Water Beach kann man sich seinen eigenen Spa Pool buddeln.

Coromondal Peninsula

Teilweise ist das Wasser so heiß, dass man sich fast daran verbrennt. Peter hat wohl eine angenehme Stelle erwischt.

Hahei Beach

Für uns geht es vom Hot Water Beach nochmal ein kleines Stück nach oben in den Ort Hahei und zum Hahei Beach. Wir parken gleich am Ortseingang auf einem ausgeschilderten Parkplatz (wegen der Cathedral Cove ist hier wahnsinnig viel los) und gehen zu Fuß zum Strand.

Blöderweise verlaufen wir uns irgendwie und irren etwas planlos im Regen und auf einer nassen Wiese herum. Am Strand angekommen, sind wir dann schon patschnass und durchfroren. Trotz des schlechten Wetters erblicken wir ein paar hartgesottene Surfer in den Wellen, die wir gebannt beobachten.

Coromondal Peninsula

Der Hahei Beach.

Cathedral Cove

Nach Hahei sind wir hauptsächlich wegen der bekannten Cathedral Cove gefahren. Da wir nun aber schon völlig durchnässt sind, überlegen wir, was wir mit unserer geplanten Wanderung machen sollen. Es gibt die Möglichkeit, vom Besucherparkplatz am Ortseingang bis zur Cove zu wandern oder ein Stück mit dem Shuttle Bus zurückzulegen und dann ab dem eigentlichen Beginn des Wanderweges (wohin man wegen des Besucherandrangs aber derzeit nicht fahren kann) loszugehen.

Wir entscheiden uns für den Shuttle Bus und bezahlen pro Person 10 NZD für Hin- und Rückfahrt. Nachdem wir den Bus verlassen haben, liegen nochmal etwa 45 Minuten zu Fuß vor uns. Durch das Gehen wird uns aber wieder warm und wir wandern durch die schöne, aber leider verregnete Landschaft bis zur Cathedral Cove. Unterwegs würde es theoretisch noch Strände zum Schwimmen und Schnorcheln geben, aber das macht heute wenig Sinn.

Coromondal Peninsula

Auf dem Weg zur Cathedral Cove.

Am Ziel angekommen, erblicken wir eine riesige, auf beiden Seiten offene Aushöhlung in einer Felswand, die an das Dach einer Kathedrale erinnert. Die Wellen schlagen nur so gegen die Felsen und wir beobachten das Spektakel eine ganze Weile. Der Weg hierher hat sich gelohnt.

Kurz bevor wir den Rückweg antreten wollen, werden wir aber noch von einer Welle erwischt und somit sind jetzt auch unsere Schuhe völlig durchnässt.

Coromondal Peninsula

Die Cathedral Cove.

Coromondal Peninsula

Trotz des Regens hat sich der Weg hierher gelohnt.

Raus aus den nassen Sachen und zurück nach Te Kauwhata

Für uns ist das heutige Wanderpensum nun jedenfalls erfüllt und zurück bei Alfred heißt es erstmal raus aus den nassen Sachen, die wir zum Trockenen im ganzen Camper aufhängen und Brotzeit machen. Gestärkt und aufgewärmt, fahren wir weiter Richtung Süden durch Berge und grün bewachsene Felswände.

Wir verlassen die Coromandel Peninsula und steuern wieder den kostenlosen Campingplatz neben dem Rugbyfeld in Te Kauwhata an. Die kurze Regenpause reicht gerade so zum Suppekochen. Dann setzt das nun schon vertraute „Platschplatsch“ auf dem Dach wieder ein und wir verbringen den restlichen Abend mit Reiseplanungen, Bilder aussortieren und dem ersten Teil der Herr der Ringe Triologie. Auf Hobbiton und das Auenland wollen wir ja gut vorbereitet sein.

Von | 2018-05-27T19:10:46+00:00 Mai 27th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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