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Aktueller Aufenthaltsort: Auckland

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Anreise nach Auckland – Neuseeland

Spontane Buchung eines Weiterflugtickets

Noch sitzen wir am Flughafen in Siem Reap – Kambodscha. Gerade wollten wir für den Flug nach Neuseeland einchecken, aber wir haben keine Tickets von der Airline bekommen. Der Grund: fehlende Rückflug- oder Weiterflugtickets und deshalb keine Genehmigung der Einreise.

Uns bleibt gerade mal eine halbe Stunde bevor der Check-In schließt. Was tun? Ja, es hilft alles nicht. Wir müssen einfach ein Flugticket in ein anderes Land buchen. Nachdem wir das Internet zum Laufen gebracht haben, schauen wir nach dem billigsten Angebot und das spuckt uns Melbourne – Australien aus. Ob wir den Flug dann wirklich wahrnehmen werden oder nicht, wissen wir noch nicht, Hauptsache wir bekommen jetzt erstmal unsere Tickets für den Flug nach Neuseeland.

Wenige Minuten später halten wir diese dann erleichtert in den Händen. Neuseeland wir kommen endlich!!!! Wir freuen uns einfach schon soooo sehr und können es kaum erwarten, unseren Camper abzuholen.

Auckland

Die Suche nach den billigsten Weiterflugtickets.

24 Stunden trennen uns noch von Neuseeland

Bis es soweit ist, dass wir neuseeländischen Boden betreten können, trennen uns jedoch noch 24 Stunden von unserem Ziel. Von Siem Reap geht es zunächst nach Malaysia, in die Stadt Kuala Lumpur, wo wir etwa fünf Stunden Aufenthalt haben (die Zeit lässt sich prima zum Aussortieren von Fotos nutzen). Von dort aus fliegen wir acht Stunden nach Australien, für einen kurzen Zwischenstopp an der Gold Coast, weiter.

Dieser läuft so ab, dass wir aus dem Flugzeug raus-, nochmals durch die Sicherheitskontrolle durch- und auf der anderen Seite zum gleichen Flugzeug zurückgehen. Da hat sich die Landung richtig gelohnt.

Nach drei weiteren Stunden im Flugzeug kommen wir letztendlich in der Stadt Auckland an, welche sich auf der Nordinsel Neuseelands befindet. Geschafft!!

Auckland

Geschafft! Endlich sind wir am Flughafen in Auckland angekommen.

Elektronisches Visum (eVisa) und Zollkontrolle

Am Flughafen in Neuseeland bringen wir die Passkontrolle im Nu hinter uns. Mit unseren deutschen Pässen ist es nämlich möglich, ein Elektronisches Visum zu bekommen. Dazu muss man den Pass nur auf einen Ausweisscanner legen. Wird er erkannt, so öffnet sich eine Schranke. Dahinter wird anschließend ein Bild geschossen, dieses mit dem Pass abgeglichen und voilà schon ist man fertig.

Tipp von Peter an alle Brillenträger: Nehmt die Brille beim Fotografieren ab, sonst wird das nichts. Er kann dabei aus eigener Erfahrung sprechen. 😉

Nachdem wir unser Gepäck geholt haben, begeben wir uns zur Zollkontrolle. Dort müssen wir eine gefühlte Ewigkeit anstehen, denn die Neuseeländer sind dabei ziemlich genau. Schon im Flugzeug mussten wir bei der Arrival Card so einiges angeben. Da die einzigartige Flora und Fauna Neuseelands geschützt werden soll, wird sehr darauf geachtet, dass keine fremden Bakterien oder Keime, die diese zerstören könnten, eingeführt werden. So darf man zum Beispiel keine verderblichen Lebensmittel mitbringen. Bei einer Falschangabe kann es sein, dass man 400 NZD (Neuseeländische Dollar), umgerechnet 235 Euro, Strafe zahlen muss.

Auckland

Voderseite der Arrival Card für Neuseeland.

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Auf der Rückseite muss ganz genau angegeben werden, was man so alles mit sich führt.

Erste Übernachtung im Airbnb und die Gastfreundschaft der Neuseeländer

Mit dem Linienbus 380 in den Stadtteil Mangere

Da man die Campervans unseres Campervanverleihs nur zwischen 9.00 und 16.00 Uhr abholen kann und wir erst am frühen Abend gelandet sind, haben wir für die erste Nacht eine Unterkunft bei Airbnb gebucht. Dabei handelt es sich um ein Zimmer oder eine Wohnung, welche von einer Privatperson angeboten wird. Buchen kann man das über die Plattform im Internet.

Wir haben uns für ein kleines Gartenhäuschen in der Nähe des Flughafens und unseres Campervanverleihs entschieden. Dorthin gelangen wir mit dem Linienbus 380, der direkt vor dem Flughafengebäude wegfährt.

Erster Eindruck beim Fußmarsch durch die Siedlung

Von der Bushaltestelle aus müssen wir noch ein Stückchen zu Fuß gehen. Und so spazieren wir durch die ruhige Siedlung, vorbei an süßen, kleinen Bungalows mit grünen Vorgärten. Die Gehwege sind frei von Schlaglöchern, alles ist sauber, da drüben wird der Rasen gemäht, dort ist ein schöner Gartenzaun. Wir sehen weder Roller noch Tuktuks, sondern nur Autos oder Busse. Spätestens jetzt realisieren wir endgültig, dass wir nicht mehr in Südostasien unterwegs sind.

Die beste Einstimmung auf Neuseeland bei einer Mondfinsternisparty

Kurze Zeit später kommen wir bei unserer heutigen Bleibe an. In einer E-Mail wurde uns genau mitgeteilt, wo sich der Schlüssel, das Badezimmer usw. befinden. Wir beziehen das niedliche Gartenhäuschen, in welches, neben dem Doppelbett, gerade noch so unsere Backpacks reinpassen.

Im danebenliegenden Haus treffen wir dann auf unsere Gastgeber Nikki und Rico. Wir haben definitiv einen guten Zeitpunkt für unsere Ankunft gewählt, denn die beiden veranstalten heute eine kleine Mondfinsternisparty und prompt werden wir nach der herzlichen Begrüßung dazu eingeladen. Neben leckeren Currys und weiteren Köstlichkeiten gibt es viele Kerzen, gemütliche Sitzkissen und entspannte Musik.

Es kommen auch noch einige Freunde von Nikki und Rico und so bietet sich schon am ersten Abend eine tolle Gelegenheit, um mit Neuseeländern in Kontakt zu kommen. Neben vielen interessanten Gesprächen holen wir uns gleich noch ein paar Reisetipps, denn geplant haben wir mal wieder nichts, nur, dass wir morgen um 10.00 Uhr unseren Camper abholen.

Ein paar Stunden später fallen wir müde ins Bett.

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Uns so sieht „unser“ Gartenhäuschen aus.

Unser Camper Oscar, der lang ersehnte Einkauf im Supermarkt und der falsche Campingplatz

Abholung des Campervans vom RentalCarVillage

Nachdem wir uns heute Morgen von unseren Gastgebern verabschiedet haben, machen wir uns mit dem Bus auf den Weg zur Campervermietung RentalCarVillage, wo wir endlich unseren langersehnten Camper abholen können. Nach der zügigen Erledigung der Formalitäten und einer kurzen Besprechung sitzen wir plötzlich schon drin in unserem neuen Zuhause für die nächsten sechs Wochen. Für unseren neuen Freund brauchen wir natürlich erstmal einen Namen und entscheiden uns für Oscar.

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Im RentalCarVillage werden erstmal zügig die Formalitäten erledigt.

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Und das ist unser neues Zuhause für die nächsten sechs Wochen. 🙂

Was Oscar alles zu bieten hat

Wir sind begeistert. Oscar hat alles, was wir für unseren Trip durch Neuseeland brauchen: ein Bett, das während des Tages zur Couch umfunktioniert werden kann, Bettzeug, Geschirr, Besteck, Topf, Pfanne, zwei Gaskocher, umklappbarer Tisch, Campingstühle, Campingtisch, Vorhänge, Moskitonetz und ein kleines Anbauzelt für Regentage.

Und wie fährt man jetzt damit? So, erstmal nachlesen, wie man Oscar überhaupt fährt. Gut, dass es eine Anleitung gibt und Überraschung – Oscar wird mit Automatik gefahren. Somit können wir uns auch besser auf den Linksverkehr hier konzentrieren.

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Oscar hat alles zu bieten, was wir für unseren Trip durch Neuseeland brauchen.

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Und wie fährt man jetzt damit?

Erstmal frühstücken und einen Plan machen

Bevor wir mit einem Bärenhunger einkaufen gehen, setzen wir uns zunächst ins Café nebenan, frühstücken und machen einen Plan für heute. Der lautet: tanken, Einkaufsliste schreiben, einkaufen, Campingplatz für heute Nacht suchen, SIM Karte kaufen und, wenn noch Zeit ist, etwas von Auckland anschauen.

Großeinkauf beim Supermarkt Countdown und im Warehouse

Ja, das hätten wir eigentlich auch nicht gedacht, dass man sich so sehr auf einen Großeinkauf beim Supermarkt freuen kann, aber darauf haben wir wirklich schon lange hingefiebert. Daheim ist das völlig normal oder nervt sogar, aber wenn man fast vier Monate nicht mehr so richtig einkaufen war, dann freut man sich wie ein Schnitzel darauf, also wir zumindest.

Wir verbringen gefühlt fünf Stunden in dem großen Supermarkt und inspizieren ganz genau, was es dort so alles gibt. Endlich wieder Käse, Müsli, Marmelade, Brot, Reis, Nudeln und eigene Gewürze kaufen!!! Herrlich! Das alles kommt in unsere Essensbox und somit sind wir für die nächsten Tage bestens versorgt.

Im danebenliegenden Warehouse, wo es einfach alles gibt (Haushaltswaren, Klamotten, Deko, Bücher, Elektroartikel usw.), holen wir uns noch ein paar weitere brauchbare Sachen für unseren Camper. Alles, was noch fehlt, ist eine Lichterkette für Oscar. Den Rest räumen wir im strömenden Regen ein. Für den ersten Tag hat es die Wetterfee nicht so gut mit uns gemeint.

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Langersehnter Großeinkauf beim Supermarkt Countdown.

Suche nach einem Campingplatz mit den Apps Campermate und WikiCamps

Als wir endlich fertig sind, ist es plötzlich schon spätnachmittags und es wird Zeit, dass wir uns nach einem Campingplatz für heute Nacht umsehen. Mit unseren Apps Campermate und WikiCamps sollte das kein Problem sein. Mit diesen kann man Campingplätze in ganz Neuseeland ausfindig machen. Dabei werden Holidayparks (gut ausgestattet mit allem, was man braucht, aber teurer), DOC Campingplätze (manchmal mit warmer, kalter oder auch keiner Dusche, selten einer Küche und günstiger) wie auch kostenlose Campingplätze (mit Toilette und wenn man viel Glück hat noch einer kalten Außendusche) angezeigt.

Feierabendlinksverkehr und Campingplatz am Hafen von Auckland

Wir entscheiden uns für einen Campingplatz direkt am Hafen von Auckland, der nicht weit weg vom Stadtzentrum liegt. Um dorthin zu gelangen, müssen wir uns aber erstmal durch den Feierabendlinksverkehr kämpfen. Mitten auf der Autobahn kommt die Frage auf, ob man hier jetzt eigentlich rechts oder links überholt. Ups, hätte man sich vorher nochmal informieren können. Nach Beobachtung stellen wir fest: rechts wird überholt. Das wäre nun also auch geklärt.

Letztendlich kommen wir heil auf dem Campingplatz, der eigentlich eher ein Parkplatz mit Toilette und Dusche ist, an. Nachdem wir uns kurz organisiert haben, machen wir uns noch zu einem Abstecher ins Stadtzentrum auf.

Warum wir den falschen Campingplatz gewählt haben

Mit der Erkundung von Auckland ist heute nicht mehr viel, da es schon fast dunkel ist. Dafür stellen wir bei einem Free WIFI Spot fest, dass wir wohl auf dem falschen Campingplatz stehen, denn dieser ist eigentlich nur für Fahrzeuge, die self-contained zertifiziert sind. Self-contained Fahrzeuge beinhalten unter anderem einen 12-Liter-Tank mit frischem Wasser pro Person und eine fest installierte oder mobile Toilette. Genauere Infos dazu gibt es unter diesem Link. Erkennen kann man diese Fahrzeuge an einem Aufkleber. Unser Oscar ist jedoch nicht zertifiziert und wir laufen Gefahr 200 NZD Strafe zahlen zu müssen.

Da wir nun aber schon für zwei Nächte gezahlt haben, es schon ziemlich spät ist und die Meinungen in unserer App über die Fahrzeuge, die auf dem Campingplatz parken dürfen auseinander gehen, entscheiden wir uns, das Risiko einzugehen. Blöd, dass wir auf dem Parkplatz dann auch noch ein Schild entdecken, auf dem nochmals darauf hingewiesen wird, dass der Parkplatz nur für self-contained zertifizierte Fahrzeuge ist. Wir hoffen einfach, dass wir wenn dann nur eine Verwarnung kriegen.

Die erste Nacht im Campervan ist somit nicht ganz so entspannt, aber wir haben Glück und finden am nächsten Morgen keinen Strafzettel vor.

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An dem Aufkleber kann man übrigens erkennen, ob ein Fahrzeug self-conatined zertifiziert ist.

Die Panne mit unserem Camper und Erkundung der Sehenswürdigkeiten in Auckland

Kein Strafzettel, aber dafür ein platter Reifen

Unseren ersten Morgen mit Camper hätten wir uns so vorgestellt: Campingtisch und -stühle aufstellen, Kaffee kochen und in der Sonne schön frühstücken. Das kommt etwas anders. Haben wir uns erst noch darüber gefreut, dass wir keinen Strafzettel bekommen haben, so stellen wir nach dem Aussteigen fest, dass der hintere linke Reifen komplett platt ist. Schon gestern konnten wir am Abend erkennen, dass etwas Luft fehlt, aber haben uns nichts weiter dabei gedacht. Jetzt steht jedoch eindeutig fest: ein neuer Reifen muss her. Das muss wohl schon unserem Vormieter passiert sein.

Wir rufen beim CarRentalVillage an: „Wechselt einfach den Reifen und kommt morgen nochmal vorbei. Das haben wir in fünf Minuten erledigt. Kein Problem, das passiert nicht selten.“ So, Frühstück muss warten, jetzt ist erstmal der Reifen dran.

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Jetzt heißt es erstmal Reifen wechseln.

Das Schlamassel beim Reifenwechsel

Den Ersatzreifen kriegen wir hinten gerade noch so raus, denn irgendwann lässt sich die Schraube weder weiter raus- noch wieder hineinschrauben. Als wir das Auto mit dem Wagenheber so schön anheben und ganz vertieft dabei sind, stellen wir mit Schrecken viel zu spät fest, dass sich der Rahmen auf einmal völlig verbogen hat. Scheibenkleister!!!! Wagenheber falsch angesetzt!!! Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Jetzt wird uns doch ein bisschen angst und bange, denn das könnte richtig teuer werden und wir sind uns nicht sicher, ob das unsere Versicherung abdeckt.

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den morgigen Tag abzuwarten. Mit unserem entspannten Frühstück wars das auf jeden Fall. Passenderweise fängt es auch noch an zu regnen.

Erkundung der Sehenswürdigkeiten Aucklands bei einem Stadtrundgang

Wynyard Quarter und Silo Park

Wir versuchen dennoch, uns den heutigen Tag nicht verderben zu lassen und machen uns, nachdem die Sonne wieder am Himmel aufgetaucht ist, zu einem Stadtrundgang auf. Kurze Zeit später erreichen wir schon das Wynyard Quarter, welches direkt am Wasser liegt und ein angesagter Teil der Promenade ist. Dort gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und es herrscht eine gute und entspannte Stimmung.

Am westlichen Ende befindet sich auch der Silo Park mit seinen großen und bunt bemalten Silos. Im Sommer finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel das Freiluftkino jeden Freitagabend oder Wochenendmärkte.

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Das Wynyard Quarter, ein angesagter Teil der Promenade.

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Der bunte Silo Park. Im Sommer finden gleich dahinter viele Veranstaltungen statt.

Viaduct Harbour

Auch um den Hafen des Viaduct Harbours kann man wunderbar herumspazieren. Wir haben von dort aus einen tollen Blick auf die Skyline Aucklands und den Skytower, auf welchen man auch hinauffahren kann und dessen Beleuchtung bei Nacht ständig die Farbe wechselt.

Wir gehen weiter und an vielen Luxuswohnungen (wäre interessant zu wissen, wie teuer die dort sind) und im Hafen liegenden Motor- und Segelbooten vorbei.

Kurz darauf stoßen wir auf ein Café und Restaurant nach dem anderen. Toll sehen sie alle aus und bei dem jetzigen Sonnenschein ist auch mächtig was los dort. Einen Besuch gibt unser Budget aber nicht her. 😉

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Blick auf die Skyline Aucklands mit dem Skytower.

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Nachts erstrahlt dieser in den unterschiedlichsten Farben.

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Vorbei geht es an Luxuswohnungen wie auch Motor- und Segelbooten.

Ferry Building

Nur ein Stückchen vom Viaduct Harbour entfernt, betrachten wir das Ferry Building, ein schöner, alter Bau, der von modernen Häusern umgeben ist. Früher war dies das Fährterminal – heute befinden sich darin Restaurants.

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Das Ferry Building.

Queens Wharf

Gleich daneben ist die Queens Wharf, wo wir entlang spazieren. An dem Kai legten in vergangenen Zeiten die Schiffe der ersten europäischen Einwanderer an. An der Spitze hat man eine schöne Aussicht über den Hafen, die vorgelagerten Inseln und vorbeifahrenden Boote.

Ein großer Platz mit Holzliegen lädt zum Entspannen und Relaxen ein.

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Blick von der Queens Wharf auf die dahinterliegenden Gebäude der Stadt.

Belebte Straßen im Stadtzentrum und Aotea Square

Von der Queens Wharf gehen wir in Richtung Stadtkern und durch kleine, belebte Straßen mit vielen Cafés, Restaurants und Bars, immer bergauf und bergab (Auckland wurde auf mehreren Vulkanen gebaut). Auch hier ist die allgemeine Stimmung sehr entspannt. Nur in der Queen Street, der Shoppingstraße Aucklands, geht es ein bisschen hektischer zu.

Am Aotea Square, einem großen Platz und das Herz der Stadt, angekommen, machen wir eine Pause.

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In den kleinen Straßen und Gassen im Stadtzentrum gibt es viele Cafés, Bars und Restaurants.

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Der Aotea Square, das Herz der Stadt.

Albert Park

Es wird Zeit für ein bisschen mehr Grün und so gehen wir weiter zum nahegelegenen Albert Park, der gleich hinter der Art Gallery liegt. Er ist wirklich sehr grün und wir gehen den Hügel bis zum oberen Teil des Parks hinauf, wo wir viele riesige und alte Bäume wie auch einen Springbrunnen mit Sitzbänken rundherum vorfinden.

Zudem kann man von hier aus genau auf den Skytower blicken.

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Im Albert Park gibt es viele riesige und alte Bäume.

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Von hier aus hat man auch einen guten Blick auf den Skytower.

Universität und Clocktower

Auf dem Weg zu unserem letzten Stopp für heute, der Auckland Domain, kommen wir an der Universität und dem dazugehörigen Clocktower vorbei. Auch dort befinden sich viele alte Bäume. Wir spazieren ein bisschen über den Campus und passieren die verschiedenen Fakultäten, welche alle in wahnsinnig schnuckeligen Häusern untergebracht sind. Hier macht Studieren sicherlich Spaß.

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Der Clocktower auf dem Universitätsgelände.

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Und so sieht hier eine der Fakultäten aus.

Auckland Domain

Bei der Auckland Domain handelt es sich um einen riesengroßen Park (75 Hektar). Aufgrund eines Vulkans ist es auch hier ziemlich hügelig. Es gibt große Rasenflächen wie auch Sportplätze, einen Ententeich und beeindruckende Bäume, deren Blätter im Wind rauschen. Wir legen uns auf die Wiese, genießen die Sonne und fühlen uns irgendwie an einen schönen Sommertag daheim erinnert.

Ein Stückchen weiter entdecken wir noch das War Memorial Museum. Dieses bewundern wir aber nur von außen und genießen die Sicht von dort aus über Auckland.

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In der Auckland Domain findet man unter anderem große Rasenflächen.

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Beim Genießen der Sonne fühlen wir uns so richtig an einen schönen Sommertag daheim erinnert.

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Auch das War Memorial Museum findet man hier.

Zeit für Brotzeit und Freiluftkino

Ziemlich geschafft kommen wir am Abend wieder bei unserem Oscar an und machen erstmal Brotzeit im Camper (die erste richtige Brotzeit, seitdem wir abgereist sind). Anschließend schauen wir, wo die Reise mit unserem Camper morgen hingehen soll und entscheiden uns, zunächst weiter nördlich zu fahren.

Da heute glücklicherweise Freitagabend ist, wird unser Wunsch, mal wieder ins Kino zu gehen, erfüllt und wir statten dem kostenlosen Freiluftkino im Silo Park einen Besuch ab. Dort läuft gerade der Film La La Land.

Wieder beim Parkplatz angekommen, machen wir noch ein Bild von der beleuchteten Harbour Bridge, die auch eine Sehenswürdigkeit Aucklands darstellt.

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Jetzt gibt es erstmal Brotzeit im Camper.

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Anschließend überlegen wir, wo morgen die Weiterreise hingehen soll.

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Freiluftkino im Silo Park.

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Die beleuchtete Harbour Bridge.

Warum wir unseren Camper Oscar auf dem Gewissen haben und Auckland plötzlich mit einem Alfred verlassen

Das Glück mit unserer Versicherung

Auch heute finden wir glücklicherweise keinen Strafzettel in einer Höhe von 200 NZD an unserer Frontscheibe vor und so geht es nach einem Frühstück im Camper (ja, es regnet schon wieder und auch dieses Mal wird es nichts mit dem Frühstück, das wir uns vorgestellt haben) nochmal zurück zum RentalCarVillage. Wir sind besserer Dinge als gestern Morgen, aber dennoch etwas angespannt wegen unseres demolierten Rahmens.

Noch am Tag der Abholung haben wir uns gefragt, ob die Versicherung wirklich nötig gewesen wäre und schon nach zwei Tagen stellt sich heraus: zum Glück haben wir die abgeschlossen. Denn es heißt nur: „Ihr braucht euch deshalb keine Gedanken zu machen, denn ihr habt ja eine Versicherung abgeschlossen und die deckt das ab. Geht einen Kaffee trinken, wir tauschen den Reifen aus und schon könnt ihr weiter.“

Puuuuhhhh sind wir erleichtert!

Aus Oscar wird Alfred

Nach einer Stunde kommen wir zurück und freuen uns darauf, mit Oscar weiterzudüsen. Doch es kommt mal wieder anders. Die Schraube, welche wir gestern weder wieder rein- noch rausbekommen haben, konnte auch von den Leuten vom RentalCarVillage keinen Zentimeter mehr bewegt werden und somit heißt es: „Leute, ihr bekommt einen neuen Camper. Das mit der Schraube ist zu gefährlich beim Fahren.“

Ach du Schreck! Innerhalb von zwei Tagen haben wir also schon den ersten Camper geschrottet und dabei Auckland noch nicht mal verlassen. Das kann ja heiter werden. Wir räumen also unsere ganzen Sachen wieder aus und ziehen um. Schon müssen wir uns von Oscar verabschieden und begrüßen unseren neuen Begleiter, den wir Alfred taufen. Hoffen wir mal, dass er uns mehr Glück bringen wird. 😉

Auckland

Unser neuer Begleiter Alfred. Die Ähnlichkeit zu Oscar ist nicht zu übersehen. 😉

Nichts wie raus aus der Stadt und rein in die Natur

Wir fühlen uns irgendwie an vorgestern erinnert, denn auch heute fahren wir nach dem RentalCarVillage im Regen zum Supermarkt und kaufen noch ein paar Lebensmittel und Dinge, die wir vergessen haben, ein.

Und dann geht es endlich raus aus der Stadt und rein in die Natur und den Sonnenschein. Schon kurz nachdem wir die Harbour Bridge überquert haben, schlägt uns von den Wiesen ein leuchtendes Grün entgegen, das uns direkt blendet.

Dazu gibt es aber mehr im nächsten Reisebericht… 😉

Auckland

Nichts wie raus aus der Stadt und rein in die Natur.

Von | 2018-03-11T08:40:55+00:00 März 11th, 2018|Neuseeland, Ozeanien, Reiseberichte, Reiseziele, Travel|0 Kommentare

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