Welcher Backpacker-Typ bist du?

Home > Travel > Welcher Backpacker-Typ bist du?

Auf Reisen begegnen einem die unterschiedlichsten Backpacker-Typen, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Wir haben dir hier 5 typische Arten von Backpackern zusammengefasst, die dir sicher auch schon begegnet sind. Vielleicht erkennst du dich ja in einem der Stereotypen wieder? 

 

Mit unserem interaktiven Inhaltsverzeichnis navigierst du dich am schnellsten zu deiner gewünschten Information.

Der Budget-Backpacker

Einer der häufigsten Backpacker, die sich auf den Wanderwegen und in den Hostels dieser Welt bewegen, ist der Budget-Backpacker. Es handelt sich dabei oft um Studenten oder andere junge Menschen in einer Übergangsphase des Lebens, kurz vor oder nach der Ausbildung oder im Urlaubssemester. Diese Backpacker reisen oft aufgrund einer kürzlichen, einschneidenden Erfahrung, einer Kündigung oder einem sonstigen prägenden Erlebnis. Die Tour mit dem Rucksack ist daher oft relativ spontan. Nicht selten nehmen sie kleine Jobs während ihrer Reise in Kauf, um möglichst weit zu kommen und viel von der Welt und ihren Menschen zu sehen. Sie sind oft der ideale Ansprechpartner wenn es um günstige Gelegenheiten zum Schlafen und Essen geht. Im Grunde ist der Budget-Backpacker der Archetypus des Rucksackreisenden.

 

Der Aktivist

Dieser Backpacker-Typ will reisen, aber dennoch so umweltfreundlich wie möglich sein. Häufig ist er auch in allen anderen Bereichen seines Lebens äußerst umweltbewusst, ernährt sich pflanzlich und hat nicht selten einen Draht zu esoterischen Themen oder macht Yoga. Ist er selbst nicht esoterisch, nimmt diesen Platz ein ausgesprochen starkes Interesse für Politik ein. Es ist nicht selten, dass dieser Typ des Backpackers in Gegenden angetroffen wird, die in irgendeiner Art Missstände verzeichnen. Der Aktivist reist häufig zu Zielen wie Afrika oder Südamerika, um Probleme in der Welt mit eigenen Augen zu sehen und engagiert sich gewöhnlich in Organisationen, die sich mit Welthunger, Umweltschutz, Tierschutz oder ähnlichen Problemen beschäftigen.

 

Der Aussteiger

Diese Art des Backpackers balanciert wie kein Anderer zwischen den Welten. Obwohl er auf den ersten Blick wirkt wie eine Mischung aus anderen Backpacker-Typen, hat er unerwartet teure Schuhe und auch sonst ein verhältnismäßig teures Equipment dabei. Das liegt daran, dass der Aussteiger nicht nur tendenziell über 30 ist, sondern auch einen guten, aber extrem anstrengenden und arbeitsintensiven Job hatte. Er ist meistens recht gebildet und hat seinen hoch bezahlten Job gekündigt, um „andere Perspektiven“ kennen zu lernen. Im Grunde ist er ein guter Reisepartner, weil er gerade aufgrund seiner radikalen Veränderung besondere Begeisterung für die Reise aufbringt. Abends vergräbt er sich entweder in der Fachliteratur seines alten Lebens oder ist ein guter Geschichtenerzähler aus dem Dschungel der nun weit entfernten Bürowelt.

 

Der Partyreisende

Auch hier handelt es sich häufig entweder um Studenten oder Menschen, die gerade einen Abschluss gemacht und nun „nochmal ordentlich feiern“ wollen. Der Unterschied zum Budget-Packpacker oder zum Aktivisten sind die Prioritäten und damit auch die Aufenthaltsorte: Während Erstere bewusst die Zivilisation verlassen, sind Partyreisende genau dort zu finden, wo viel geboten ist. Für Kultur, Landschaft und Probleme Ihres Reiselandes interessieren sie sich eher weniger, dafür viel mehr für die coolste Party-Location mit den besten Beats. Sie schaffen es irgendwie immer, einen Kasten Bier und Cocktails aufzutreiben. Der Partyreisende ist für alle anderen Backpacker eine willkommene Abwechslung aus dem ansonsten oft sparsamen Rucksackleben, da er meistens recht spendabel und unkompliziert ist. Einzige Nachteile: Die gut gelaunte Lautstärke und der mitunter recht anstrengende Alkoholpegel.

 

Der Rucksack-Nerd

Der Rucksack-Nerd ist ein zweischneidiges Schwert. Es ist nicht auszuschließen, dass er eine Nervensäge sein kann, denn ihm scheint alles auf wundersame Weise zu gelingen. Er kennt die skurrilsten Tricks um besser, schneller und weiter mit der Tasche auf dem Rücken zu reisen und man selbst kommt sich ein wenig klein vor, wenn er von der Besteigung des 532ten Berges erzählt oder wie er mit den Ureinwohnern der mongolischen Steppe Pferde gezähmt hat. Andererseits ist er ein wahres Lexikon für seine Umgebung, hat immer Desinfektionsspray und Pflaster dabei und ersetzt jeden Reiseführer. Wie für fast alle anderen Rucksacktypen gilt auch hier: In Maßen wird er deine Reise bereichern, aber er muss nicht unbedingt ein Maßstab sein.

 

Natürlich ist es nicht möglich, Menschen in Stereotypen zu packen, aber ein klein wenig Wahrheit steckt doch auch immer dahinter 😉 Welche Backpacker-Typen sind dir auf deinen Reisen schon begegnet? 

 

Viele Grüße

Deine Jenny

 

 

By | 2017-08-08T19:48:06+00:00 Mai 14th, 2017|Travel|0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Unsere Webseite benutzt Cookies. Bei weiterer Benutzung unserer Seite erklären Sie sich hiermit einverstanden. Weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close